window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1066246682'); gtag('config', 'G-1CLX6FXXV8',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

  Nur noch bis 29.02.: Vorsaison-Tiefstpreise in unserer Frühkauf-Aktion sichern!

Newsletter: Immer zuerst über Top-Deals und Knaller-Angebote informiert.Jetzt abonnieren

Wie wähle ich die richtige Sandfilteranlage?

Pool-Filteranlagen wälzen das Schwimmbadwasser um und filtern die Verschmutzungen aus diesem raus. Kleine Schwimmbecken, wie die sogenannten Quick-Up- und Frame-Pools werden oftmals mit einem Kartuschenfilter betrieben. Diese haben in puncto Umwälz- und Filterleistung jedoch deutliche Nachteile gegenüber Sandfilteranlagen, sodass bei größeren bzw. bei höherwertigen Swimmingpools nur der Einsatz einer Sandfilteranlage wirklich sinnvoll ist. Dabei gibt es die verschiedensten Poolfilter auf dem Markt, die sich u.a. durch ihre Leistung unterscheiden. Lesen Sie, welchen Filter Sie für Ihren Pool benötigen.

Eine Sandfilteranlage besteht im Wesentlichen immer aus 3 Komponenten:

  • Filterbehälter, in welchem sich das Filtermedium befindet
  • Mehrwege-Umstellventil, welches entweder auf oder neben dem Filterbehälter vorzufinden ist und mindestens die Stellungen „Filtern“, „Rückspülen“ und „Nachspülen“ erlauben soll
  • Poolpumpe, welche das Wasser aus dem Schwimmbecken saugt, durch den Filterbehälter drückt, wodurch Verschmutzungen herausgefiltert werden und das gereinigte Wasser wieder ins Becken zurückführt

Die Größe der Sandfilteranlage ist abhängig von der Größe des Swimmingpools bzw. von dessen Füllinhalt. Dabei lassen sich die Filterbehältergrößen grob in folgende Kategorien unterteilen:

  • Ø 300 mm bei Schwimmbecken bis ca. 25 m³
  • Ø 400 mm bei Schwimmbecken bis ca. 35 m³
  • Ø 500 mm bei Schwimmbecken bis ca. 55 m³

Noch größere Filterbehälter werden im Normalfall nur bei gewerblichen Schwimmbad-Anlagen benötigt.

Ferner gibt es in der Ausführung des Filterbehälters einige Unterschiede. Die meisten werden aus Polypropylen hergestellt und das Mehrwegeventil sitzt auf der oberen Behälter-Öffnung. Dies stellt die gängigste Form des Filterbehälters dar. Nachteil hierbei ist jedoch der umständliche Wechsel des Filtermaterials, da der Behälter aufgrund seines Gewichts nicht mehr so einfach gekippt werden kann. Alternativ kann das Filtermedium aber auch mittels eines Nasssaugers herausgesaugt werden.

Wird der Poolfilter nicht im Außen-, sondern im Innenbereich aufgestellt, empfehlen sich Sandfilteranlagen, bei denen der Filterbehälter entweder eine große Revisionsöffnung hat oder gar in der Mitte geteilt ist. Dadurch wird der Sandwechsel enorm vereinfacht, zumal im Innenbereich im Normalfall ohnehin nicht allzu viel Platz vorhanden ist. Als Nachteil können im Prinzip nur die verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten erwähnt werden, da aufgrund der mittigen Teilung der Behälter naturgemäß „geschwächt“ ist und diese Schwächung durch den Einsatz vom teureren glasfaserverstärktem Kunststoff egalisiert werden muss.

Je nachdem, wo die Poolpumpe im Vergleich zum Schwimmbecken steht, gibt es selbstansaugende und normalsaugende Poolpumpen.

Selbstansaugende Schwimmbadpumpen sind in der Lage, sich selbst zu entlüften und sind daher auch für die Aufstellung oberhalb des Wasserspiegels geeignet. Hierfür muss zuerst der Vorfilter mit Wasser gefüllt werden. Wird die Pumpe nun eingeschaltet, fördert diese kontinuierlich Luft - jedoch nicht das Wasser aus dem Vorfilter - aus der Saugleitung heraus und zieht durch den dabei entstehenden Unterdruck allmählich das Poolwasser nach oben, bis die Wassersäule hergestellt ist. Das sich im Vorfilter befindliche Wasser dient dabei zur Kühlung für die Pumpe.

Normalsaugende Pool-Pumpen verfügen nicht über diese Eigenschaft, haben zumeist auch keinen Vorfilter und müssen zwingend unterhalb des Wasserspiegels aufgestellt werden, da sonst durch den Trockenlauf die Gleitringdichtung schnell verschleißt und die Pumpe infolgedessen undicht wird.

Hinsichtlich ihrer Leistung muss die Poolpumpe ebenfalls an den Behälter abgestimmt sein. Als grobe Faustformel gilt:

  • Bis ca. 450 W bzw. 6 m³/h bei 8 mWS für Behälter mit Ø 300 mm
  • Bis ca. 600 W bzw. 8 m³/h bei 8 mWS für Behälter mit Ø 400 mm
  • Bis ca. 700 W bzw. 12 m³/h bei 8 mWS für Behälter mit Ø 500 mm

Das Verhältnis zwischen Poolpumpe und Sandfilterkessel sollte allerdings auch immer passend sein. D.h., die Pumpe sollte nicht immer so stark wie möglich sein, sondern immer eine Förderleistung passend zur Größe des Kessels besitzen. Hierbei kann ein häufiger Irrglaube widerlegt werden: Eine zu kurze Umwälzdauer des Poolwassers führt nicht zwingend dazu, dass auch die Gesamtlaufzeit verkürzt werden kann. Im Gegenteil: Ist die Pumpe zu stark für den Filterkessel, fließt das Wasser zu schnell durch den Filter und kann nicht mehr angemessen gefiltert werden. Eine im Verhältnis zum Filterbehälter langsamere Fließgeschwindigkeit und längere Laufzeiten führen hingegen zu einem besseren Filtrationsergebnis. Bei einer zu starken Pumpe kann es zudem je nach individueller Gegebenheit auch zu Druckproblemen in den Leitungen kommen. Während vor einigen Jahren bei der Auswahl der richtigen Sandfilteranlage für den Pool daher oft pauschal galt „je größer desto besser“, ist diese Sichtweise inzwischen veraltet. Stattdessen gilt die oben aufgeführte Rechnung, an welcher sich die Größenempfehlung unserer Sandfilteranlagen orientiert.

Auch Sandfilteranlagen können neben klassischem Quarzsand mit alternativen Filtermedien  betrieben werden. Der Begriff Sandfilteranlage hat sich im Laufe der Zeit lediglich manifestiert und wird nun umgangssprachlich so bezeichnet, egal welches Filtermedium eingesetzt wird.

Als Alternative zu Sand haben Sie die Möglichkeit Ihren Poolfilter ebenso mit Filterbällen zu füllen. Vorteile hierbei sind insbesondere das deutlich leichtere Gewicht im Vergleich zu Sand. Hierbei ersetzen mitunter je nach Marke 320-350 g Filterbälle bereits 25 kg Filtersand. Filterbälle wie z.B. FIBALON Filtermaterial besitzen grundsätzlich zudem eine sehr hohe Trennschärfe sowie eingelagerte Silberionen, welche die Verkeimung im Filterbehälter verhindern. Grundsätzlich besitzen Filterbälle eine recht lange Verwendungsdauer im Vergleich zu Filtersand. Sie können beispielsweis in der Waschmaschine pro Saison einmal gewaschen werden (bzw. je nach Bedarf), um sie dann einfach weiter zu verwenden. Das Filtermedium FIBALON rope besitzt den zusätzlichen Vorteil, dass die Filterbälle in einem Netz gebündelt sind. Hierdurch lässt sich das Filtermaterial entspannt mit einem Handgriff entnehmen, was ein deutliches Plus an Komfort im Vergleich zu Sand verspricht. Noch detaillierte Infos zu den Unterschieden zwischen Filtersand und den verschiedenen Filterbällen erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Filtermaterial.

Ihr POOLSANA-Team

Letzte Änderung: 29.06.23