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Das kostet ein eigener Pool im Garten

Besonders im Sommer ist ein eigener Swimmingpool ein Traum vieler Grundstücksbesitzer, denn damit kann der wohl verdiente Urlaub einfach nach Hause verlegt werden. Dennoch gilt ein Pool noch für viele als unbezahlbares Luxusgut. Dabei gibt es inzwischen unzählige Varianten auf dem Markt, um jedes Budget abzudecken. So muss ein eigener Gartenpool kein Traum mehr bleiben und Sie können mit Ihrer ganzen Familie im erfrischenden Wasser ausgelassen baden.

Anschaffungspreis eines eigenen Swimmingpools

Die Anschaffungskosten eines eigenen Swimmingpools variieren stark in Abhängigkeit Ihrer persönlichen Bedürfnisse. Die mit Abstand günstigste Variante sind sogenannte Quick-Up- und Frame-Becken, welche einfach aufgeblasen bzw. mittels Gestell-Konstruktion aufgebaut werden. Die Anschaffungskosten eines solchen Schwimmbeckens ohne Zubehör betragen zwischen 20 und mehreren Hundert Euro. Diese können jedoch weder in die Erde eingelassen, noch über den Winter im Freien stehen gelassen werden. Zudem ist die Langlebigkeit, als auch Widerstandsfähigkeit nicht sehr ausgeprägt.

Stahlwand-Pools bestechen dagegen durch ihr unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, sind äußerst langlebig, winterfest und können - je nach Tiefe des Beckens - teilweise und komplett in das Erdreich eingebaut werden. Abhängig der jeweiligen Form, Größe, Qualität und Ausstattung kann diese Variante bereits ab wenigen Hundert Euro erworben werden und ist somit deutlich preiswerter als ein Familien-Kurzurlaub. Styropor-Rechteckbecken, welche immer in den Boden eingelassen werden müssen, verursachen aufgrund ihrer massiven Bauweise höhere Materialkosten und können über unseren Shop im hochwertigen Komplett-Paket ab 2.000 Euro bestellt werden.

GFK- bzw. Polyester-Pools sind vollständig ausgegossene „Wannen“ und stellen den größten baulichen Aufwand dar. Aus diesem Grund sind die Anschaffungs-, als auch Transport-Kosten hierbei besonders hoch. Allein der Materialpreis beträgt oftmals über 10.000 Euro.

Abgesehen von der Becken-Art, sollten Sie sich vor Beginn der Montagearbeiten auf eine Form, Größe und Bauweise festlegen. Daneben gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede der Einzelteile, die die Haltbarkeit, Stabilität, Wartung und Pflege des Swimmingpools beeinflussen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in dem Beitrag über unsere High Quality Stahlwandpools.

Bau-Kosten von Schwimmbecken

Die oben genannten Faktoren entscheiden bereits einen Großteil über die Höhe der Kosten, die auf Sie zukommen werden. Doch damit hat es sich noch nicht getan. Soll der Pool beispielsweise komplett in das Erdreich eingelassen werden, muss eine externe Firma für den Aushub beauftragt werden. Zuvor sollten Sie sich jedoch intensiv mit dem zuständigen Bau-Unternehmen vor Ort beraten. Arbeitsaufwand und somit Preis sind stark abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und daher vollkommen unterschiedlich.

Unabhängig der Einbauart ist eine Bodenplatte aus Beton unerlässlich beim Poolbau. Diese stabilisiert das enorme Gewicht des Wassers und verhindert so ein Einsinken des Pools. Die Betonplatte kann in Eigenregie, sollte jedoch von einem Garten- und Landschaftsbauer vor Ort angefertigt werden. Wird das Schwimmbecken in die Erde eingelassen, muss dieser Teil zudem mit Magerbeton hinterfüllt werden. Ebenfalls müssen die notwendigen Stützmauern bei dem Bau eines Ovalpools berücksichtigt werden.

Die Kosten dieser einzelnen Arbeitsschritte, von der Beratung bis zum Aushub, Fundament und Beton betragen meist jeweils mehrere Hundert Euro und können bei der zuständigen Baufirma angefragt werden.

Als Alternative zu den notwendigen Betonarbeiten eignet sich das sogenannte conZero-System, welches aus Hartschaum- und Vinylplatten besteht. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag Swimmingpool ohne Betonarbeiten: So bauen Sie Ihren Pool mit dem conZero-System.

Grundausstattung für Ihren Traumpool

Jetzt fehlt nur noch das nötige Equipment für Ihren Swimmingpool, welches zum Großteil bereits in vielen Set-Ausstattungen enthalten ist und je nach Qualität einen Aufpreis ab 200 Euro ausmacht. Dazu zählen Skimmer bzw. Oberflächenabsauger, Düsen, Filteranlage, Leiter und Verrohrungsmaterialien. Des Weiteren werden für den Betrieb verschiedene Wasserpflegemittel und Reinigungsprodukte benötigt, wie pH-Regulierer, Chlor, Algenin und Flockmittel. Für eine optimale Pflege sind Kescher, Bürsten, Sauger mit Telestange und Schlauch bzw. automatische Poolroboter empfehlenswert. Auch hierbei können Starter-Pakete für jeweils unter 100 Euro erworben werden.

Zur optischen Aufwertung Ihres Pools eignen sich unter anderem stilvolle Beckenrandsteine sowie Unterwasserscheinwerfer, die abends das Wasser in eine bunte Farbenpracht tauchen und ein nächtliches Bad ermöglichen. Randsteine können - je nach Beckengröße - ab ca. 600 Euro erworben werden, während einzelne Poolscheinwerfer zwischen 50 und 500 Euro kosten. Einbau-Beleuchtungen und -Gegenstromanlagen sollten jedoch bereits während der Vorbereitungen berücksichtigt werden, da eine nachträgliche Montage extrem aufwendig ist. Alternativ kann auch auf nachrüstbares Poolzubehör zurückgegriffen werden.

Um den Pool vor Verschmutzungen sowie frühzeitigem Algenbefall zu schützen und die Wärme des Wassers zu isolieren, sollte das Becken bei Nichtbenutzung immer abgedeckt werden. Neben gewöhnlichen Planen ab 20 Euro, die ganzjährig eingesetzt werden können, kann der nächtliche Wärmeverlust und die Verdunstung des Wassers durch eine Solarfolie stark reduziert werden, wodurch sich die laufenden Betriebskosten verringern. Diese Folien gibt es im Handel bereits für unter 100 Euro. Einen besseren Schutz sowie eine höhere Qualität bieten Sicherheits-Stangenabdeckungen, womit schwerwiegende Badeunfälle - insbesondere durch Kinder und Haustiere - verhindert werden können. Je nach Größe Ihres Swimmingpools bekommen Sie diese zwischen 500 und 3.000 Euro. Die Anschaffungskosten einer hochwertigen Schiebe-Überdachung betragen bis zu 10.000 Euro.

Eine sehr beliebte Ergänzung zum eigenen Pool sind Gartenduschen und Poolheizungen, wie Wärmepumpen, Solarabsorber und Wärmetauscher, wodurch eine angenehme Wassertemperatur bei jeder Wetterlage erzielt wird. Handelsübliche Duschen für den Außenbereich kosten meist zwischen 80 und 1.000 Euro, Poolheizungen je nach Art und Leistung bis zu mehrere Tausend Euro.

Pool-Befüllung und regelmäßige Kosten

Bevor Sie nun Ihr neues Schwimmbad nutzen können, muss das Becken mit frischem Wasser befüllt werden. Je nach Region kostet dabei ein Kubikmeter bzw. 1.000 Liter etwa 1,69 Euro. Hinzu kommen dann die weiteren Kosten für Abwasser in Höhe von durchschnittlich 2,36 Euro.

Durch die Umwälzung des Wassers, natürliche Verdunstung und den regen Badebetrieb während der Pool-Saison, muss zudem immer wieder Frischwasser hinzugefügt werden. Ebenso müssen die laufenden Stromkosten und der Verbrauch der Poolpflegemittel miteinkalkuliert werden.

Lesen Sie auch Planung eines eigenen Swimmingpools: Standort und Absicherung

Fazit

Bevor Sie also erste Pläne eines  eigenen Gartenpools schmieden, sollte der finanzielle, als auch zeitliche Aufwand unbedingt verinnerlicht werden. Überlegen Sie sich daher genau, welche Pool-Art, -Größe, -Bauweise und -Ausstattung für Sie infrage kommt und informieren sich bei Ihrer örtlichen Baufirma nach den Preisen für Aushub, Fundament und Beton. Für jede Preisklasse ist eine passende Lösung dabei.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

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Tags: Pool, Poolbau