window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-42489091-1', 'auto'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); var match = RegExp('[?&]gclid=([^&]*)').exec(window.location.search); var gclid = match && decodeURIComponent(match[1].replace(/\+/g, ' ')); if(gclid){ ga('set', 'dimension1', gclid); } ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Poolbau-Varianten im Vergleich: Stahlwand, Styropor oder doch besser Polyester? | POOLSANA - Der Pool & Sauna Fachdiscount

Poolbau-Varianten im Vergleich

Ein eigener Gartenpool ist der Traum eines jeden Eigenheimbesitzers. Doch, bevor ein Schwimmbecken erworben wird, muss zunächst herausgefunden werden, in welcher Art und Ausführung der Traum-Pool realisierbar ist.

Als erstes muss geklärt werden, welche Einbauart im eigenen Garten möglich ist und welche Ihnen am ehesten zusagt, zudem muss die passende Beckenform gewählt werden. Denn Pools können sowohl frei aufgestellt als auch komplett und teilweise in die Erde eingelassen werden. Da Sie Ihren Pool höchstwahrscheinlich für eine sehr lange Zeit zu sehen bekommen, ist die Optik natürlich nicht unwichtig. Suchen Sie sich die Form aus, die Ihnen am besten gefällt. Wir empfehlen grundsätzlich, sich vorab die Montageanleitungen der jeweiligen Poolformen durchzulesen, um sich einen ersten Eindruck über den Aufbau zu verschaffen.

Unter den handelsüblichsten Poolformen zählen u.a. runde, ovale, achtförmige und rechteckige Pools. Zu guter Letzt wird über die Poolgröße entschieden. Auch dieser Punkt ist abhängig vom eigenen Garten sowie Ihren Vorstellungen, dem Verwendungszweck und selbstverständlich Ihrem Budget. Große Swimmingpools sind nicht nur in der Anschaffung kostenintensiver, sondern benötigen zudem mehr Wasser, Poolchemikalien usw. Üblicherweise gibt es Schwimmbecken mit einer Tiefe zwischen 1,20 m. 1,35 m und 1,50 m. Angefangen bei Ø 3,00 m kleinen Rundbecken bis hin zu 8,00 x 4,00 m großen Rechteckbecken.

Quick-Up-Schwimmbecken und Frame-Pools

Die mit Abstand günstigste und schnellste Umsetzung eines eigenen Schwimmbeckens sind sogenannte Quick-Up- oder Frame-Pools. Im Sommer rasch aufgebaut, lassen sie sich auch im Winter ebenso zügig und zugleich platzsparend einlagern.

Quick up: Erinnert an ein überdimensioniertes Planschbecken wobei der obenliegende Luftring aufgeblasen wird. Danach stellt sich das Schwimmbecken während der Befüllung ganz von selbst auf.

Frame: Kommen gänzlich ohne Luft aus und werden durch ein umlaufendes Gestänge getragen. Somit sind Frame-Pools im Vergleich zu den aufblasbaren Becken durchaus langlebiger. Ein weiterer Vorteil von Quick-Up-Becken ist die Flexibilität beim Aufstellen. Aufgrund des leichten Auf- und Abbaus kann das Becken auch während der Saison mehrfach neu platziert werden. Auch wenn diese Pool-Art optisch mit Planschbecken gleichzusetzen ist, sollte die Wassermenge nicht unterschätzt und in jedem Fall durch ein Filtersystem umgewälzt sowie chemikalisch desinfiziert werden. Ein großer Nachteil ist allerdings die Haltbarkeit, insbesondere bei Quick up Becken. Denn verglichen mit fest installierten Pools, haben Quick-Up-Becken eine deutlich kürzere Haltbarkeit und sind nicht robust gegenüber Tieren, wie Katzen und Hunde.

Rund-, Oval- und Achtform-Stahlwandbecken

Diese Bauart zählt mittlerweile zu den beliebtesten in Deutschland. Stahlwandbecken sind relativ leicht aufgebaut, bieten ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis und brillieren durch Ihre ästhetische Optik. Durch die Möglichkeit der Freiaufstellung kann der Standort flexibel gewählt werden. Alle Stahlwandbecken können aber auch grundsätzlich teilweise oder auch komplett in die Erde eingelassen werden. Lediglich die Betonbodenplatte, die unbedingt und unabhängig der Einbauart berücksichtigt werden muss, stellt eine absolute Prämisse dar. Entscheiden Sie sich für ein 1,50 m tiefes Stahlwandbecken ist dieser Stahlwandpool aus statischen Gründen mindestens 50 cm bei Rund- und Achtformbecken und bei Ovalbecken zu 2/3 einzubauen. Im Normalfall bilden die Materialkosten den größten Posten. Darunterfallen zum einen die Aushubarbeiten, zum anderen die Betonplatte sowie Armierungseisen etc. Dennoch ist dabei hervorzuheben, dass der Aufbau dieser Beckenart auch von Laien vollzogen werden kann, da der Swimmingpool nur mit einer Innenhülle ausgekleidet wird. Dies minimiert potenzielle Fehler und Unebenheiten, vorausgesetzt die Bodenplatte wurde in der Waage gehalten. Bei eingelassenem Stahlwandbecken empfehlen wir zuerst eine Bauschutzplane und dann eine Styroporschicht von ca. 2 cm um das Becken herum an die Stahlwand anzulegen und leicht zu befestigen, damit die Magerbeton-Hinterfüllung die Stahlwand nicht beschädigt und es zu Korrosionsschäden kommen kann. Das Becken kann nun abschließend mit Magerbeton hinterfüllt werden. Dies geschieht Schritt für Schritt, zuerst einen Teil Wasser auffüllen, in etwa 50 – 60 cm, dann einen Teil Magerbeton ca. 35 – 45 cm. Dann wieder Wasser nachfüllen und wieder Beton abwechselnd, damit der Druck von beiden Seiten gleich bleibt.

Rechteckige Styropor-Swimmingpools

Dank des intelligenten Styroporhohlblockstein-Systems ist der Aufbau von massiven Rechteckbecken leicht möglich. Wie auch bei Stahlwandbecken wird als Untergrund eine feste Betonbodenplatte vorausgesetzt. Darauf folgt der Aufbau der Styroporsteine, der ähnlich wie mit Legosteinen, immer im Versatz, vollzogen wird. Für die meisten stellt diese Poolbau-Variante die einfachste dar. Aufgrund der massiven Bauweise, wobei die Steine armiert und mit Beton ausgegossen werden, ist ein Kompletteinbau in jedem Fall erforderlich. Am äußersten Rand werden zudem L-förmige Armierungseisen verbaut, worauf Styropor-Hohlblocksteine gesetzt werden. Die einzelnen Kammern der Steine werden dann mit Beton ausgegossen.

Aufgrund dieser Konzeption ist der Materialkostenaufwand jedoch spürbar höher als bei Stahlwandbecken. Qualitative Unterschiede, insbesondere in Bezug auf die Statik, lassen sich hingegen nur marginal ausmachen. Wie auch bei Stahlwandbecken erfolgt die Innenauskleidung durch eine Folie, im Gegensatz zum Stahlwandpendant allerdings inkl. Keilbiese.

Bei einem Kompletteinbau wird der Pool so tief in den Boden eingelassen, dass die Beckenoberkante bündig mit dem Erdreich abschließt. Auch dabei ist eine doppelt armierte Betonbodenplatte im Untergrund notwendig. Zusätzlich muss der Bereich, der sich im Erdreich befindet, mit Magerbeton hinterfüllt werden.

Eines ist jedoch sicher: für jeden gibt es den perfekten Traum-Pool.

Ihr POOLSANA-Team

 

Tags: Pool, Poolbau