// Bing // if(mndGetTrackingCookie('bing-is-active') == 'true') { // }
   

Hinweis zur telefonischen Erreichbarkeit:
Aufgrund der Urlaubszeit sowie einiger krankheitsbedingter Ausfälle ist unser Telefon am 04.08.2020 nicht besetzt. E-Mails werden jedoch bearbeitet bzw. der Versand findet regulär statt. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihr POOLSANA-Team

 
Profitieren Sie jetzt von der MwSt.-Senkung!
Left Sidebar Manager - Version: 1.6.2

Der Saunaofen: Arten, Unterschiede und die optimale Wahl

Der Saunaofen ist das Herzstück einer jeden Sauna und sollte gut ausgewählt werden. Insbesondere wenn es um die angemessene Relation zur Kabinengröße geht. Aber auch die gewünschte Art des Saunierens sollte vorab überlegt werden. Denn je nachdem ob Sie einen rein finnischen oder einen Bio Betrieb möchten, kommt ein spezieller Ofen zum Einsatz.

Leistungsstärke

Grundsätzlich sollte bei einer Raumgröße von 5 m³ bis 8 m³ Rauminhalt auf einen 6 kW Saunaofen zurückgegriffen werden. Ab 9 m³ ist es sinnvoller einen 8 oder 9 kW starken Ofen vorzuziehen.

Unabhängig der Ofenstärke ist es wichtig für ausreichend Zuluft- (unterhalb des Saunaofens) und Abluftbohrungen (an der diagonal gegenüberliegenden Seite) zu sorgen. Auch das Schlichten der Steine muss für den reibungslosen Betrieb ordnungsgemäß vorgenommen werden (kleine Steine nach unten, größere nach oben), um eine möglichst hohe Langlebigkeit der Heizstäbe zu gewährleisten. Weiterhin ist ein 400 V Starkstromanschluss die Grundvoraussetzung für den Betrieb von Saunaöfen ab 6 kW.

Für kleine Saunakabinen eignen sich Öfen mit einer Leistung von 3,5 kW. Vorteil dieser Modelle ist es, dass üblicherweise ein Anschluss an eine 230 V Steckdose ausreicht.

Bei zu schwach ausgelegter Leistung erfolgt das Aufheizen nur sehr schleppend, ganz zu schweigen von der Wärmehaltung. Das ist nicht nur unökonomisch, sondern bringt auch die Saunakabine nicht auf die gewünschte Temperatur.

Bei zu starker Auslegung hingegen wird das Saunieren oftmals als weniger angenehm empfunden, da der Aufheizvorgang relativ schnell von statten geht. In der Konsequenz wird die Luftzirkulation innerhalb der Kabine gehemmt, was zu Hitzestau über dem Ofen führen kann, der wiederum den Überhitzungsschutz auslöst und das Aufheizen stoppt. Das ist insofern ein Ärgernis, da die Temperatur auf der anderen Kabinenseite dann deutlich geringer ist, als direkt über dem Ofen.

Interne oder externe Saunasteuerung?

Prinzipiell ist es zwar praktisch, Ofen und Steuerung ineinander verbaut zu haben, allerdings ist eine externe Steuerung empfehlenswerter. Zum einen wird dadurch die Temperatureinstellung erleichtert. Zum anderen kann, begünstigt durch die in der Sauna angebrachten Fühler, die gewünschte Temperatur flächendeckend präziser eingestellt werden.

Finnische Saunaöfen

Nachdem die passende Ofenstärke ermittelt wurde, haben Sie die Qual der Wahl. Mittlerweile bietet der Markt sehr viele Saunaöfen mit gleichem Funktionsumfang, welche sich lediglich in Material, Montage, Optik, Größe des Steinkorbs etc. unterscheiden. Doch vorerst sollten Sie sich über den gewünschten Betrieb im Klaren sein. 

In einer klassischen, finnischen Sauna herrscht eine Temperatur zwischen ca. 85°C und 100°C. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 10% bis 30%. Am Ende des Saunagangs kann dann ein Aufguss durchgeführt werden. Dabei wird mit einer Kelle Wasser über die heißen Steine im Saunaofen gegossen, welches verdampft und kurzzeitig für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Sauna sorgt. 

Bio Kombi-Öfen

Die Bio-Sauna ist eine Mischung aus einer finnischen Sauna und einem Dampfbad. Die Temperaturen liegen bei nur ca. 45°C bis 60°C. Dafür ist die Luftfeuchtigkeit mit ca. 40% bis 60% umso höher, was letztendlich ein sehr angenehmes und sanftes Klima schafft. Aufgrund der geringen Hitze findet kein Aufguss statt.

Besonders für ältere und sehr junge Menschen wird der finnische Saunagang aufgrund seiner hohen Temperatur als belastender empfunden, da der Kreislauf intensiver beansprucht wird. Hierfür bieten Kombi-Öfen die optimale Alternative. Diese 9 kW Öfen sind zwar mit ihren drei Heizspiralen ähnlich wie die finnischen Modelle aufgebaut, haben allerdings unter dem vorn sitzenden Wassertank einen zusätzlichen Heizstab verbaut, der als Verdampfer fungiert. Somit kann mit dieser Art sowohl der finnische Betrieb, als auch der Dampfbetrieb genutzt werden.

Achtung: Aufgusswasser darf niemals direkt in den Wassertank gefüllt werden, da dies den Heizstab sowie die Verdampfereinheit nachhaltig beschädigen würde. Der Dampfbetrieb erfordert eine externe Steuerung mit Anschluss an einen Verdampfer.

 

Ihr POOLSANA-Team