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Sand vs. Kartusche - Poolfilteranlagen im Vergleich

Für die komplette Umwälzung und Reinigung des Schwimmbadwassers stehen Poolbesitzern Unmengen an Schwimmbad-Filteranlagen zur Auswahl. Dabei kommen Filterkessel, die mit Quarzsand, Filterglas oder ähnlichen Materialien gefüllt werden sowie Anlagen, die eine Kartusche beinhalten, am häufigsten zum Einsatz. Diese Filtermedien ermöglichen erst die einwandfreie Säuberung des Beckeninhalts. Doch welche dieser Filter-Arten eignet sich für Ihren Swimmingpool am besten und wodurch unterscheiden sie sich?

Kartuschenfilter

Kartuschenfilteranlagen sind meist einteilig und bestehen aus einer kleinen, normalsaugenden Umwälzpumpe sowie einem integrierten Behälter, in dem sich die Filterkartusche befindet. Da die Pumpe nicht selbstansaugend ist und stets tiefer stehen muss als der Wasserspiegel, werden Kartuschenfilter meist für Quick-Up- und Frame-Pools bis ca. 10 m³ Wasservolumen verwendet.

Mit dem Schwimmbecken verbunden, wälzt die Pumpe das Pool-Wasser um bzw. drückt es durch den Behälter, in dem sich die Kartusche befindet, wodurch Schmutz zurückgehalten wird und nur das saubere Wasser zurück zum Swimmingpool geführt wird. Da die Kartusche nur über eine kleine Filterfläche verfügt, muss sie in regelmäßigen Abständen herausgenommen und gereinigt werden. Dazu kann das Medium einfach mit einem Gartenschlauch abgespritzt werden. Zudem ist der komplette Wechsel der Kartusche nach 1 bis 2 Jahren zu empfehlen.

Sandfilter

Anders als bei Kartuschen-Filter sind die meisten Sandfilteranlagen mehrteilig und bestehen aus Filterbehälter, Umstellventil sowie Umwälzpumpe. Das gängigste Filtermaterial ist hierbei immer noch Quarzsand (deshalb Sandfilteranlage), wobei die Filteranlage heutzutage sehr oft auch mit alternativen Filtermedien wie Filterglas oder Aqualoon-Bällchen betrieben wird.

Der größte Unterschied zur Kartuschen-Filteranlage besteht darin, dass das Umstellventil verschiedene Wasser-Fließrichtungen erlaubt. In den Stellungen Rückspülen bzw. Nachspülen beispielsweise wird das Filtermaterial gereinigt und der Schmutz aus einem separaten Ausgang am Umstellventil befördert. Dadurch muss der Behälter nicht geöffnet werden, um das Filtermedium zu reinigen. Ein weiterer großer Vorteil liegt in der Größe der Filterfläche. Selbst die kleinsten Sandfilteranlagen haben eine Kapazität von mehreren Kilogramm Filtermaterial, was im Vergleich zu einer Filterkartusche immer noch ein enormer Zugewinn von Filterfläche ist. Dadurch erfolgt einerseits die Filtrierung des Schwimmbadwassers gründlicher, andererseits setzt sich das Filtermaterial auch nicht so schnell zu.

Bei vielen Sandfiltern wird zudem eine selbstansaugende Poolpumpe verwendet. Durch ihre Fähigkeit, nicht nur Wasser, sondern temporär auch Luft zu fördern, können diese Anlagen bis zu einem gewissen Punkt auch höher als der Wasserspiegel aufgestellt werden. Das ist besonders dann vonnöten, wenn das Schwimmbecken zwar komplett in den Boden eingelassen ist, die Technik aber frei aufgestellt werden soll.

Lesen Sie auch Poolfilter Ratgeber: Tipps zu Art, Größe und Leistung  sowie Mehr als nur Sand: Material-Sorten für Ihren Poolfilter.

Fazit

Bei kleineren Aufstell- bzw. Planschbecken kann durchaus auf eine Kartuschenfilteranlage zurückgegriffen werden. Diese sind nicht nur einfach zu handhaben, sondern sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt sehr günstig. Bei größeren Schwimmbecken bzw. bei solchen, die in die Erde eingebaut werden, ist jedoch eine Sandfilteranlage fast unumgänglich. Den höheren Anschaffungs- und Unterhaltskosten stehen deutlich Vorteile hinsichtlich Filtrierungsergebnis sowie Bedienkomfort gegenüber.

 

Ihr POOLSANA-Team