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5 Ursachen für Sand im Pool und wie Sie es verhindern können

Wie das Absetzen von Sand im Schwimmbecken vermieden werden kann, wird sich häufig gefragt. Dabei kann dies verschiedene Ursachen haben, die wir Ihnen nachfolgend genau schildern, damit in Zukunft kein Sand mehr in Ihren Pool gelangen kann.

Filter Zusammensetzung

Abbildung: Explosionszeichnung mit allen Einzelteilen einer POOLSANA Filteranlage

1. Defekte Lamellen im Filterei / Filterstern

Eine Filteranlage besteht zunächst aus einem Filterbehälter (4), in dem sich ein Standrohr mit einem sogenannten Filtertopf (5) oder einem Filterstern befindet. Dieses Element besteht aus feinen Lamellen, welche den Quarzsand und den abgesaugten Schmutz zurückhalten und nur das gereinigte Wasser in den Pool lassen. Ist eine dieser Lamellen defekt, kann der Sand in das Rohr und somit in die Rückspülleitung zum Schwimmbecken gelangen.

Im Winter sollte daher immer darauf geachtet werden, dass der Filterkessel trocken und sauber gelagert wird. Vor der neuen Befüllung mit Sand im Frühjahr können dann die Lamellen auf evtl. Risse o. ä. überprüft und ggf. der Filtertopf bzw. Filterstern ausgetauscht werden.

2. Der falsche Sand

Für eine Sandfilteranlage gibt es unterschiedliche Quarz-Sandkörnungen, die in der Regel 0,4 - 0,8 mm oder 0,7 - 1,25 mm entsprechen. Wird ein falscher bzw. zu feiner Quarzsand in den Kessel gefüllt, kann dieser durch die Filterlamellen dringen und das Filtermaterial wird in den Pool gespült.

Achten Sie also immer darauf, welche Körnung vom Hersteller für den Filter vorgegeben ist. Ebenfalls ist es wichtig, keinen billigen Filtersand vom Baumarkt zu verwenden, sondern speziell gebrannten Quarzsand für Schwimmbadfilter vom Pool-Fachhändler.

3. Zu viel Sand im Filterbehälter

Wird zu viel Sand in den Filterkessel gegeben, kann es passieren, dass dieser beim RÜCKSPÜLEN ins Standrohr (5) oder in das Ventil (1) gerät. Wird das Ventil dann wieder auf FILTERN gestellt, wird das aufgewirbelte, überschüssige Filtermaterial mit dem gereinigten Wasser zurück ins Becken gespült.

Daher sollte nur die vom Hersteller angegebene Sandmenge in den Filterbehälter eingefüllt werden und vorher evtl. restliche Sandrückstände aus dem Kessel entfernt sowie das Mehrwegeventil gründlich gereinigt werden.

4. Bei der Neubefüllung ist Sand ins Rohr geraten

Wichtig vor der Befüllung des Filterkessels ist, dass das Standrohr (5) mit einer Einfüllhilfe (15) geschützt wird. Diese deckt von oben das Standrohr ab, sodass der Sand in den Kessel gefüllt wird und nicht in das Rohr gelangt. Ohne diesen Schutz wird der im Rohrinneren befindliche Sand zurück in den Pool gespült.

5. Nach dem RÜCKSPÜLEN wurde nicht NACHGESPÜLT

Beim RÜCKSPÜLEN wird der Schmutz im Sand aufgewirbelt und durch einen separaten Abgang im Ventil rausgetragen. Damit sich der aufgewirbelte Sand wieder „setzten“ kann, sollte nach jeder RÜCKSPÜLUNG NACHGESPÜLT werden. Andernfalls gerät dieser in die Leitung und wird ins Becken gespült.

Ebenfalls kann Sand ins Schwimmbecken gelangen, wenn sich dieser in der Nähe des Pools befindet und durch Wind hineingeweht oder mit den Füßen hineingetragen wird. Daher sollte der Quarzsand an einen sicheren Ort gelagert werden und die Füße vor dem Badespaß abgeduscht oder in einer Fußbadewanne gesäubert werden.

Um den Sand mit einem geeigneten Poolreiniger wieder vollständig aus dem Swimmingpool entfernen zu können, ist es wichtig, diesen langsam und vorsichtig abzusaugen. Andernfalls kann der Sand aufwirbeln und setzt sich an einer anderen Stelle im Pool wieder ab.

Ihr POOLSANA-Team

 

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