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Sicher in den Pool - Europäische Norm für private Schwimmbäder

Nicht nur für öffentliche Schwimmbäder, sondern auch für Privat-Pools gelten bestimmte Richtlinien der europäischen Norm (EN 16582-1), an die sich Swimmingpool-Besitzer halten sollten. Diese Regeln unterscheiden sich kommunal und schützen insbesondere (Klein)-Kinder vor dem versehentlichen Hineinfallen in den Pool. Denn auch wenn es sich um ein Privatgrundstück handelt, haftet im Falle eines Unglücks, dass durch ausreichende Absicherung des Beckens hätte verhindert werden können, ausschließlich der Besitzer und nicht der Eigentümer.

Absicherung des Gartenpools

Nach gängiger Rechtsprechung muss der Besitzer des Pools das Grundstück für Dritte so unzugänglich machen, dass es nicht möglich ist, diesen ohne großen Aufwand zu betreten. Daneben muss das Schwimmbecken ordnungsgemäß abgedeckt werden, um ein Hineinfallen auszuschließen. Dabei kann eine Sicherheitsabdeckung nach der gängigen N-FP Schwimmbadnorm genauso zum Einsatz kommen, wie eine selbstgebaute Konstruktionen aus Holzlatten o. ä. Die Norm für diese Schutzplanen besagt unter anderem, dass bei einer installierten Poolabdeckung Kleinkinder unter 5 Jahren nicht unter diese gelangen können, sich bei dem Versuch aufgrund der Konstruktion nicht verletzten dürfen und ein Erwachsener mit bis zu 100 kg Körpergewicht die Abdeckung begehen kann, ohne dass sich Risse o. ä. im Material bilden.

Pool-Sicherheitsleiter

Die einfachste Möglichkeit zur Absicherung von frei aufgestellten Schwimmbecken sind Sicherheits-Poolleitern. Dabei werden die Außenstufen mittels zusätzlicher Leiterholme nach oben geschoben bzw. von der Leiter gelöst, sodass der Zutritt zum Pool für Kinder sowie Haustiere verhindert wird. Dies hat zudem den Vorteil, dass die Poolleiter nicht nach jedem Bad demontiert und eingelagert werden muss.

Sicherheitsabdeckung

Pool-Sicherheitsabdeckungen bieten nach vollständiger Installation optimalen Schutz, ohne dass Sie dabei Abstriche in Sachen Optik hinnehmen müssen. Für die Befestigung der Plane kommen meist Bodenanker zum Einsatz, die je nach Art um die komplette Abdeckung herum oder lediglich an manchen Fixpunkten im Boden montiert werden. Die Plane selbst sollte aus robustem Material sein. Dafür eignen sich dicke, mit Alu-Stangen versehene PVC-Folien oder massive Kunststoffe. Ein positiver Nebeneffekt ist der zusätzliche Temperatur-Gewinn, da sich die handelsüblichen Schutzplanen durch die Sonnenenergie erwärmen und so das Poolwasser auf eine angenehme Temperatur bringen.

Sicherheitszaun um den Swimmingpool

Eine weitere Variante zur Pool-Absicherung, um ganz auf Nummer sicher zu gehen, sind Sicherheitszäune. Diese Absperrung kann im geschlossenen Zustand nicht umgangen werden, wodurch sich der Zutritt durch Dritte gänzlich vermeiden lässt. Im Gegensatz zur Sicherheitsabdeckung sind bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Dadurch müssen Sie keine konkreten Materialien berücksichtigen und können das Design an Ihren Garten anpassen.

Alarm-System am Pool

Die Installation eines Alarm-Systems am Schwimmbecken ist eine vergleichsweise neue, moderne Art zur Absicherung des Pools. Ebenfalls konzipiert nach der strengen französischen Norm N-FP erkennt das System anhand des Wasserspiegels oder durch übermäßige Wellenbewegungen im Pool, ob sich unbefugte Zutritt zum Becken verschafft haben und warnt den Besitzer mit einem unüberhörbaren Signalton.

Schiebehalle und Pool-Überdachung

Das Non plus Ultra zur Absperrung Ihres Swimmingpools stellt eine festinstallierte Schwimmbadüberdachung bzw. Schiebehalle dar. Dabei wird zusätzlich der Nutzwert des Pools um ein vielfaches gesteigert, das Wasser erwärmt und der Schmutzeinfall verringert. Aufgrund der Verschließbarkeit ist die Sicherung des Schwimmbeckens kein Thema mehr, denn ohne Schlüssel ist der Zugang nicht möglich. Bei schönem Wetter kann die Schiebehalle über den Beckenrand hinaus geschoben werden, sodass das Bad freigelegt ist. Schneelasten im Winter sollten jedoch entfernt werden.

Sicherheit von Nichtschwimmern

Stellen Sie sicher, dass schwache Schwimmer und Nichtschwimmer eine Schutzausrüstung tragen und stets von einer Person beaufsichtigt werden, die im Ernstfall Hilfe leisten bzw. suchen kann. Entfernen Sie Spielsachen aus dem Wasser sowie aus unmittelbarer Umgebung des Pools, um Kinder nicht damit anzulocken.

Rettungsausrüstung

Im Falle einer Notsituation muss schnell gehandelt und der Hilfesuchende gerettet werden. Legen Sie daher eine Liste mit Notrufnummern bereit und stellen Sie sicher, dass sich ein Telefon in greifbarer Nähe befindet. Bewahren Sie außerdem Sicherheitsausrüstung, wie einen Rettungsring, in naher Umgebung des Pools auf.

Sichere Nutzung des Schwimmbeckens

Bringen Sie den Nichtschwimmern schnellstmöglich das Schwimmen bei und klären Sie diese über die Rettungsmaßnahmen auf. Machen Sie sich über die Erste Hilfe (Herz-Lungen-Wiederbelebung) vertraut und frischen Sie diese regelmäßig auf, um bei Notsituationen schnell und sicher handeln zu können.

Springen Sie niemals in flaches Gewässer, da das zu schweren Verletzungen oder gar zum Tode führen kann und verzichten Sie vor sowie während dem Baden auf den Konsum von Alkohol und Medikamenten, die Ihre Schwimmleistung beeinträchtigen könnten.

Stellen Sie sicher, dass die Poolabdeckung vollständig aufgefahren ist und nicht mehr mit der Wasseroberfläche in Kontakt kommt. 

Achten Sie darauf, dass das Wasser in einem hygienisch einwandfreiem Zustand ist und bewahren Sie die Chemikalien und Wasserpflegemittel außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Sofern Sie eine abnehmbare Leiter besitzen, sollte diese auf einer waagrechten Fläche angeordnet werden.

Bringen Sie entsprechende Gefahrensymbole an einer gut sichtbaren Stelle in der Nähe des Pools an.

 

Ihr POOLSANA-Team