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Schwimmbecken mit Brunnenwasser befüllen - Darauf müssen Sie achten

Sobald es draußen wärmer wird, kann der Swimmingpool im Frühjahr zur Inbetriebnahme komplett entleert, gereinigt und mit frischem Wasser befüllt werden. Dabei haben Hauseigentümer, die einen Brunnen im Garten besitzen, einen gewissen Vorteil, da das Befüllen des Swimmingpools mit Brunnenwasser grundsätzlich möglich ist und die Kosten hierfür deutlich geringer ausfallen. Dennoch bestehen Unterschiede zwischen dem Wasser aus solchen Reservoirs und dem aus den Leitungen. Lesen Sie, unter welchen Voraussetzungen Sie Brunnenwasser für Pools benutzen können.

Unterschiede zwischen Brunnen- und Leitungswasser

In Deutschland gibt es viele Hausbesitzer, die einen Brunnen besitzen und diesen zur Wasserversorgung nutzen. Vor allem in den ländlichen Gegenden wird das Brunnenwasser gerne für die Bewässerung des Grundstücks verwendet. Auch zum Befüllen des Schwimmbeckens eignet sich dieses, wenngleich es im Vergleich zu Leitungswasser nicht die gleiche Qualität aufweist bzw. lokal diverse Verunreinigungen enthalten kann und dadurch einer besonderen „Nachbearbeitung“ bedarf.

Bestandteile des Brunnen-Inhalts

Lassen Sie die Werte daher am besten professionell prüfen. Zum Beispiel können sich gelöste Metalle wie Nitrat, Eisenoxid, Ammonium und Mangan im Füllwasser befinden und zu farbigen Ausfällungen, die sehr intensiv sein können, führen. Das Phänomen entsteht durch Oxidation. Je nach Inhaltsstoff kann die Verfärbung von grün über braun bis hin zu fast schwarz reichen. Auch der Eintrag von Metallpartikeln aus der Verrohrung bildet metallische Ablagerungen, die Schwimmbecken, Whirlpools, künstliche Wasserläufe und Springbrunnen verunzieren. Deshalb ist es in den allermeisten Fällen notwendig, direkt nach einer Befüllung mit Brunnenwasser, dem Schwimmbecken weitere chemische Mittel beizugeben.

Metall-Neutralisator für eine optimale Wasserqualität

Am besten für die Behandlung des Brunnenwassers eignet sich der Metall-Neutralisator, der die Färbung des Wassers verhindert und sogleich auch bereits vorhandene Ablagerungen abbaut.

Während der ersten Befüllung Ihres Schwimmbeckens mit Brunnenwasser empfehlen wir je 10 m³ 200 ml des Metall Neutralisators. Dabei wird das flüssige Konzentrat bei laufender Umwälzpumpe langsam über den Skimmer zugegeben oder vorverdünnt mit einer Kunststoff-Gießkanne gleichmäßig über die Wasseroberfläche verteilt. Betreiben Sie anschließend für mindestens 48 Stunden die Filteranlage und korrigieren danach den pH-Wert auf 7,2 bis 7,4.

Die Nachdosierung mit dem Pool-Metallneutralisator ist nur entsprechend der Frischwasserzufuhr notwendig. Nach sechs Monaten empfiehlt sich eine erneute Behandlung des Wassers mit den selben Dosierangaben wie bei der Erstbefüllung.

Voraussetzungen für den Anbau eines Wasser-Reservoirs

Falls Sie es in Erwägung ziehen, Ihren Garten durch einen Brunnen zu bereichern, müssen Sie folgendes beachten: Sowohl die Brunnenbohrung als auch die spätere Nutzung Ihres Brunnens sind meldepflichtig. Der Hintergrund ist, dass Sie durch die Erschließung des Erdreiches in das Grundwasser eingreifen und dieses nicht beeinträchtigt werden darf. Die Tiefe des Reservoirs ist mitunter ausschlaggebend bei der Frage, ob eine Genehmigung erforderlich ist. Sie sollten also vorab klären, wie tief der Brunnen sein muss, damit Sie ihn nutzen können.

Fazit:

Das Befüllen bzw. Nachfüllen des Schwimmbeckens mit Brunnenwasser stellt eine gute Alternative zum Leitungswasser dar, wenn der erweiterte Pflegeaufwand in Kauf genommen wird. Im Zweifel bzw. besonders bei Pool-Neulingen ist jedoch das Leitungswasser vorzuziehen, da es einfacher zu handhaben und zu pflegen ist.

 

Ihr POOLSANA-Team