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Der eigene Swimmingpool: richtige Planung und Tipps zum Traumpool

Poolbesitzer können sich an heißen Sommertagen richtig glücklich schätzen. Denn während sie sich ihre Abkühlung zu jeder Zeit direkt im eigenen Garten holen können, müssen andere extra ein Schwimmbad besuchen und sich den Pool mit mehreren und noch dazu unbekannten Personen teilen. Zudem ist ein Schwimmbadbesuch mit der ganzen Familie meist mit viel Stress verbunden, was einen entspannten Wellness-Tag zunichte macht. Ein eigener Gartenpool ist daher die bequemere Alternative. Doch bevor ein Schwimmbecken erworben wird, muss zunächst herausgefunden werden, in welcher Art und Ausführung der Traum-Pool realisierbar ist.

Als erstes muss geklärt werden, wie der zukünftige Pool verbaut werden soll bzw. kann. Denn Swimmingpools können sowohl frei in den Garten aufgestellt, als auch komplett und teilweise in die Erde eingelassen werden.

Freiaufstellung von Swimmingpools 

Pool Freiaufstellung

Bei einem frei im Garten aufgestellten Pool ist eine doppelt armierte Betonbodenplatte unabdingbar. Insbesondere aus dem Grund, um ein Absenken ins Erdreich zu verhindern. Auf diese Betonplatte wird dann das Schwimmbecken aufgestellt bzw. aufgebaut. Als Einstieg dient eine Hochbeckenleiter. 

Rundbecken sind ideal zur freien Aufstellung. Oval- und Rechteckbecken können dagegen nur komplett bzw. teilweise in den Boden eingelassen werden. Zur Unterstützung werden bei Achtform- bzw. Doppelrundbecken Stahlträger in die frisch gegossene Bodenplatte gesetzt, um die beiden Rundungen zusammenzuhalten.

Komplett eingebaute Pools

Pool Kompletteinbau

Bei einem Kompletteinbau wird der Pool so tief in den Boden eingelassen, dass die Beckenoberkante bündig mit dem Erdreich abschließt. Auch dabei ist eine doppelt armierte Betonbodenplatte im Untergrund notwendig. Zusätzlich muss der Bereich, der sich im Erdreich befindet, mit Magerbeton hinterfüllt werden. Als Einstieg kommt eine Tiefbeckenleiter zum Einsatz.

Bei Ovalpools ist diese Magerbetonhinterfüllung lediglich in den Rundungen erforderlich. An den Längsseiten des Beckens werden zur Stabilisierung Stützmauern errichtet.

Wie auch bei der Freiaufstellung benötigen Achtformbecken zusätzliche Stahlträger, welche in die frisch gegossene Bodenplatte gesetzt werden. Eine Magerbetonhinterfüllung kommt daneben ebenfalls zum Einsatz.

Auch für Rechteckbecken ist eine Betonbodenplatte äußerst wichtig. Am äußeren Rand werden zudem L-förmige Armierungseisen verbaut, worauf Styropor-Hohlblocksteine gesetzt werden. Diese einzelnen Kammern der Steine werden dann mit Beton ausgefüllt.

Teileinbau von Schwimmbecken

Pool Teileinbau

Swimmingpools können beliebig tief in die Erde eingebaut werden. Wichtig ist lediglich, immer eine Betonbodenplatte vorzusehen. Bei teilweise eingelassenen Becken wird nur der Bereich mit Magerbeton hinterfüllt, der sich unterhalb des Erdreichs befindet. Sofern Stützmauern errichtet werden müssen, genügt die jeweilige Höhe des im Boden eingelassenen Bereichs. Je nachdem wie tief der Pool einbaut wurde, wird eine abkürzbare Hochbeckenleiter oder eine Tiefbeckenleiter mit Erhöhung benötigt.

Zu beachten gilt, dass mindestens 2/3 eines Ovalbeckens im Boden verbaut werden muss. Rechteckbecken können nur komplett ins Erdreich gesetzt werden.

Poolform und -größe

Nachdem geklärt wurde, welche Einbauart im eigenen Garten möglich ist und welche Ihnen am ehesten zusagt, muss die passende Beckenform gewählt werden. Da Sie Ihren Swimmingpool höchstwahrscheinlich für eine sehr lange Zeit zu sehen bekommen, ist die Optik natürlich nicht unwichtig. Suchen Sie sich die Form aus, die Ihnen am besten gefällt. Beachten Sie allerdings, dass jede Form ihre Vor- und Nachteile hat. Diese geben sich, wie Sie nun wissen, besonders beim Bau zu erkennen. Wir empfehlen daher, sich vorab die Montageanleitungen der jeweiligen Poolformen durchzulesen, um sich einen ersten Eindruck über den Aufbau zu verschaffen. Aber auch wenn es um das Abdecken des Pools geht, zeigen sich bereits kleine Differenzen. Dabei liegen Langformbecken klar im Vorteil, denn durch die doppelte Rundung bei Achtformpools sind Planen nicht leicht aufzurollen. Dafür haben Sie bei dieser Form in der Mitte zwischen den beiden Rundungen praktische Ablagemöglichkeiten. Bei Rundbecken hingegen liegt der Nachteil darin, dass das Abrollen einer Abdeckung nur manuell erfolgen kann. Glücklicherweise gibt es im täglichen Gebrauch jedoch keine allzu gravierenden Unterschiede zwischen den einzelnen Beckenformen.

Unter den handelsüblichsten Poolformen zählen u.a. runde, ovale, achtförmige und rechteckige Swimmingpools.

Zu guter Letzt wird über die Poolgröße entschieden. Auch dieser Punkt ist abhängig vom eigenen Garten sowie Ihren Vorstellungen, dem Verwendungszweck und selbstverständlich Ihrem Budget. Große Swimmingpools sind nicht nur in der Anschaffung kostenintensiver, sondern benötigen zudem mehr Wasser, Poolchemikalien usw. Üblicherweise gibt es Schwimmbecken mit einer Tiefe zwischen 1,20 m und 1,50 m. Angefangen bei Ø 3,00 m kleinen Rundbecken bis hin zu 8,00 x 4,00 m großen Rechteckbecken.

Eines ist jedoch sicher: für jeden gibt es den perfekten Traum-Pool.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

Tags: Pool, Poolbau