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Algen im Schwimmbecken: Arten und wie sie zu bekämpfen sind

Trotz gewissenhafter Wasserpflege des eigenen Swimmingpools kann die Entstehung von Algen im Hochsommer nicht immer vermieden werden. Daneben können sich von etwa insgesamt 10.000 existierenden Algen-Arten 500 verschiedene im Schwimmbecken bilden, die sich optisch stark unterscheiden und somit auch langjährige Poolbesitzer oft ratlos zurücklassen. Lesen Sie, wie Sie die gängigsten Algen-Befälle erkennen, vorbeugen und beseitigen können.

Wie entstehen Algen im Pool?

Niemand möchte Algen in seinem Pool, da sie als durchaus unangenehmes Übel gelten. Doch woher stammen sie?

Algen wachsen im Prinzip überall dort, wo es ein ausreichend feuchtes und warmes Klima gibt. Sie leben in allen Gewässern. Einige davon überleben die Sterilisation im Wasserwerk, andere werden von Tieren, wie Vögeln und deren Gefieder sowie Kot und letztlich auch durch den Menschen reingetragen. Die Algen leben zudem im Boden, also kurz über den Rasen gelaufen, befinden sie sich auch schon im Wasser. Besteht demnach bereits ein kleiner Teil Algen im Gewässer, verbreiten sich diese schnell und der Befall wird umso stärker. Im Schwimmbecken finden Algen durch die Wärme, Feuchtigkeit und das Licht ebenso ideale Lebensbedingungen. Nach kurzer Zeit wird das Wasser bereits schleimig und fängt an, schlecht zu riechen. Grüne Algen können glücklicherweise problemlos entfernt werden. Falls Ihr Poolinventar ebenfalls von Algen befallen ist, müssen Sie auch das Zubehör unbedingt säubern, um einen erneuten Angriff zu verhindern.

Verbreitete Algen-Arten erkennen

  • Schlundgeißler (Cryptista): Meist einzellig, Meer- und Süßwasserbewohner.
  • Gelbgrüne Algen (Xanthophyceae): Leben nur im Süßwasser.
  • Goldalgen (Chrysophyta): Selten marin , meist im Süßwasser vorkommend mit einer oder zwei apikalen, d.h. an der Spitze sitzenden, Geißeln. Viele von ihnen bilden Kolonien.
  • Kieselalgen (Bacillariophyta, auch Diatomeen genannt): Überwiegend im Meer lebend.
  • Braunalgen (Phaeophyta, ca. 1.500 Arten): Fast ausschließlich marin. Kleine, zart gebaute, fädige, bis sehr große, außerordentlich widerstandsfähige Organismen.
  • Rotalgen (Rhodophyta): Bestehen vorwiegend in der Litoralzone des Meeres.
  • Grünalgen (Chlorophyta, ca. 7.000 Arten): 2/5 aller Arten leben im Meer, 3/5 aller Arten im Süßwasser. Daneben existieren auch landlebende Algen.

So beseitigen Sie den Algen-Befall

Eine wichtige Grundregel für jeden Poolbesitzer, der einen algenfreien Swimmingpool sicherstellen möchte, ist die Sauberkeit. Insbesondere in der Winter- und Urlaubszeit ist der Algenbefall nicht auszuschließen. Sollte Ihr Wasser also einmal angegriffen sein, handeln Sie schnell. Das erfolgreichste und bewährteste Mittel gegen diese Ablagerungen, ist Chlor. Führen Sie also zunächst eine Stoß- bzw. Schockchlorung durch. Dabei ist es wichtig, dass der pH-Wert des Poolwassers im neutralen Bereich zwischen 7,0 und 7,4 liegt. Somit ist eine vorherige Kontrolle und ggf. Einstellung des Wertes unerlässlich. Nur so kann das Chlor in den Präparaten seine volle Wirkung entfalten. Halten Sie sich dabei jedoch an die Mengenangaben des Herstellers. Geben Sie diese Menge über den Skimmer in den Poolkreislauf. Schalten Sie die Filterpumpe an und lassen Sie diese 1 bis 2 Tage durchlaufen. Füllen Sie anschließend das Chlor ein und lassen Sie das Wasser erneut gründlich filtrieren. Währenddessen wird das Wasserpflegemittel im Schwimmbecken verteilt, die Algen werden abgetötet und über die Filteranlage  ausgefiltert. Da sich dennoch Reste der Algen im Poolwasser befinden können, ist eine Reinigung des Zubehörs nach der Stoßchlorung empfehlenswert.

Eine andere Möglichkeit zur Bekämpfung von Algen sind sogenannte Salzwasserelektrolysen. Bei diesem Verfahren wird dem Schwimmbadwasser Kochsalz zugegeben. Der leichte Salzgehalt sorgt in Verbindung mit einem Salzelektrolyse- oder Hydrolyse-Gerät für die kontinuierliche Entkeimung des Wassers.

Sollten jedoch weder die Schockchlorung, noch die Salzwasserelektrolyse oder Dauerchlorierung gegen die vorhanden Algen helfen, so empfiehlt sich, das Wasser vollständig auszupumpen und den Swimmingpool gründlich zu reinigen. Vergessen Sie dabei keinesfalls Einbauteile, Schläuche, Rohre und Leitern. Haben Sie die sichtbaren Algen entfernt, sollten Sie einen hochkonzentrierten Algenverhüter  verwenden. Ein beständiger Gehalt von schaumfreiem Algicid im Beckenwasser verhindert zuverlässig die Algenbildung und deren Wachstum. Das Mittel verträgt sich im Wasser mit allen Schwimmbad-Pflegeprodukten, ist in der Anwendungskonzentration geruchs- und geschmacksneutral und reizt weder Haut, noch Augen. Im Anschluss steht der erneuten Befüllung des Pools nichts mehr im Weg und die lästigen Algen sollten Sie in nächster Zeit in Ruhe lassen.

Lesen Sie mehr über das Verfahren einer Stoß- bzw. Schockchlorung in unserem Blogbeitrag Rund um Pool-Chlor: Wissenswertes und Tipps zur Verwendung der Chemikalie.

Vorbeugung von Ablagerungen im Swimmingpool

Streichen Sie zur Vorbehandlung nach der Grundreinigung des Pools die Wände und den Boden des Schwimmbeckens mit unverdünntem, schaumfreiem Algicid  ein.

Geben Sie nach der Erstbefüllung 100 bis 150 ml vom schaumfreien Algicid dem Füllwasser pro 10 m³ Beckeninhalt bei.

Geben Sie wöchentlich auf 10 m³ Wasser 50 bis 100 ml schaumfreies Algicid hinzu. Witterungseinflüsse, wie eine hohe Luftfeuchtigkeit, können eine höhere Dosierung erfordern. Vorhandener Algen-Befall im Schwimmbecken muss mit der zwei- bis dreifachen Menge an Chlor beseitigt werden.

Fazit

Algen im Schwimmbecken sind nicht immer vermeidbar, vor allem dann nicht, wenn Sie einen längeren Urlaub planen oder vor Anbruch des Winters den Poolbetrieb einstellen müssen. Dennoch gibt es bewährte Möglichkeiten, die lästigen Ablagerungen loszuwerden. Prüfen Sie daher, wie weit der Algen-Befall schon fortgeschritten und ob eine Stoßchlorung ausreichend ist, um die Algen zu vernichten. Stellt eine Schock-Chlorung nach der Winterpause keine Lösung dar, sollte eine komplette Grundreinigung des Swimmingpools und der Zubehörteile durchgeführt werden, sodass die Algen langfristig entfernt werden können.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

Pool-Algenmittel von POOLSANA

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Tags: Pool, Poolpflege