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Absorber oder Kollektor? Pool-Solarheizungen im Vergleich

Solarheizungen zählen nicht umsonst zu den beliebtesten Varianten der Erwärmung von Schwimmbadwasser. Diese praktischen, kosten- und energiesparenden sowie individuell erweiterbaren Solarmodule eignen sich optimal für kleine als auch große Swimmingpools und heizen das Wasser bei günstiger, sonnenreicher Lage effizient auf. Zur Wahl stehen dabei sogenannte Solar-Absorber und -Kollektoren. Doch wie unterscheiden sich diese untereinander und welche Art ist für Ihren Pool besser geeignet?

Wie funktioniert eine Pool-Solarheizung?

Solarabsorber oder auch Kollektoren sind speziell zur Erwärmung des Schwimmbadwassers konzipiert. Sie werden nach der Filteranlage in den Wasserkreislauf des Pools eingebaut und können je nach Bedarf zugeschaltet werden.

Das schwarze, wärmebeständige Material absorbiert das Sonnenlicht und erhitzt sich dadurch. Das gereinigte Wasser, das durch den Absorber  bzw. Kollektor  fließt, nimmt die Wärme wiederum auf und fließt zurück zum Schwimmbecken.

Was haben Solarabsorber und -kollektoren gemeinsam?

Beide Poolheizungen  ziehen ihre Wärme von der Sonne und sind aus diesem Grund in der Nutzung de facto kostenlos und umweltschonend. Zudem bestehen sowohl Solarabsorber als auch Solarkollektor aus chemikalien- und salzbeständigem Kunststoff. Meist wird hierbei auf Polypropylen zurückgegriffen, da das Material im Vergleich zu anderen Kunststoffen wie beispielsweise Polyethylen härter, fester und thermisch höher belastbar ist.

Auch die Einbindung in das Filtersystem  gestaltet sich im Prinzip gleich. Beide Solarheizungen werden in den vorhandenen Filterkreislauf mit angeschlossen. Genauer gesagt auf der Druck-/Düsenseite, idealerweise als Bypass mit Umstellmöglichkeit – sei es manuell oder automatisch – sodass  das Wasser wahlweise durch die Solaranlage oder aber ohne die Solaranlage zu passieren, direkt zurück ins Becken geleitet werden kann. Letztere Möglichkeit wird dann benötigt, wenn entweder das Wasser bereits warm genug ist oder aber die Solarheizung aufgrund fehlender Sonneneinstrahlung keine ausreichende Heizenergie liefert.

Um die Heizleistung zu erhöhen, können weitere Elemente angeschlossen werden, die je nach Situation entweder in Reihe oder parallel geschaltet werden. Der Geräuschpegel der beiden Solarheizungen ist, wenn diese komplett entlüftet sind, fast gleich null.

Die Solarheizungen  können relativ einfach und schnell in Eigenregie installiert werden.

Beide Heizungen sollten Sie am besten in süd-/südöstlicher Richtung,  mit einem leichten Neigungswinkel ausrichten. So können Sie optimale Heizwerte erzielen.

Der größte Nachteil von Solarheizungen liegt in ihrer kompletten Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung. Bleibt diese mal aus, so ist die Anlage wirkungslos. Selbst dann, wenn die Lufttemperatur immer noch hoch ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass besonders die Absorber sehr viel Platz für sich beanspruchen. Als Faustformel gilt, dass die Absorberfläche mind. 50% der Wasseroberfläche ausmachen sollten. So kommen mitunter schnell mehrere 10 m² an Platzbedarf zusammen.

Vor- und Nachteile von Solarkollektoren

  • Solarkollektoren sind tendenziell für die Beheizung von kleineren bis mittelgroßen Schwimmbecken bzw. zum Aufstellen in unmittelbarer Nähe zum Pool ausgelegt.
  • Durch ihre geringe Größe und dem leichten Gewicht sind Kollektoren äußerst platzsparend und sehr einfach in der Handhabung.
  • Solarkollektoren sind im Gegensatz zu Absorbern mit einer transparenten Abdeckung und einem geschlossenen Kunststoffgehäuse ausgestattet, wodurch die eigentliche Absorberfläche vor Wind und Wetter geschützt ist.
  • Kollektoren nutzen den Glashauseffekt, welcher die Wärmespeicherung unterstützt.  
  • Konstruktionsbedingt müssen Solarkollektoren unterhalb des Wasserspiegels installiert werden. Somit sind sie für die Dachmontage ungeeignet.
  • Solarkollektoren sind nicht winterfest und müssen im Herbst komplett abgebaut, entleert und frostsicher gelagert werden.

Vor- und Nachteile von Solarabsorbern

  • Solarabsorber sind - je nach Modell - für die Beheizung von kleinen und großen Pools geeignet.
  • Sie können meistens auch auf einem Dach montiert werden. Evtl. muss das Befestigungsmaterial vor Ort aber noch besorgt werden.
  • Je nach Modell sind Solarabsorber auch winterfest (z.B. OKU Solarabsorber) und können in den Wintermonaten installiert bleiben. Die Entleerung der Absorber ist dabei jedoch Grundvoraussetzung.
  • Absorber sind im Normalfall druckbeständiger als Kollektoren. Auch durch die Möglichkeit der Parallelschaltung können weitaus mehr Matten miteinander angeschlossen werden.
  • Solarmatten haben einen deutlich größeren Platzbedarf.

Fazit:

Handelt es sich bei Ihrem Schwimmbecken „nur“ um ein Quick-Up- oder Frame-Pool, welche ohnehin nur in den Sommermonaten genutzt und im Herbst bzw. Winter abgebaut werden, so sind Solarkollektoren aufgrund ihres platzsparenden Aufbaus und des einfachen Anschlusses die ideale Solarheizung. Aber auch bei anderen Beckenarten können die Kollektoren ebenfalls eingesetzt werden, sofern die o.g. Punkte eingehalten werden. Ist das Schwimmbecken in die Erde eingelassen und es steht ohnehin ausreichend Platz zur Verfügung, so sind Solarabsorber, die auf dem Dach montiert werden, auch optisch sicherlich die bessere Alternative.

 

Ihr POOLSANA-Team