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Vom Tepidarium zur Kältekammer - Alle Sauna-Arten auf einen Blick

Neben der bekannten, traditionellen Sauna aus Finnland können in inländischen Thermen und öffentlichen Spa-Einrichtungen mittlerweile alle möglichen Formen der erholsamen Wellness-Anwendung in Anspruch genommen werden. So können sich Einsteiger an die heißen Temperaturen und gewöhnungsbedürftigen Dämpfe herantasten, während erfahrene Saunagänger vom abwechslungsreichen Angebot profitieren. Daher ist für jeden Geschmack, jedes Alter und gar jede Jahreszeit etwas dabei. Doch nicht jedem sind alle Varianten bekannt, insbesondere wenn es sich um eher außergewöhnliche Kabinen, wie die Erd- und Schneesauna dreht.

Tepidarium

Wer noch nie eine Sauna oder Infrarotkabine besucht hat, kann in einem römischen Tepidarium erste Erfahrungen sammeln. Auch für Menschen mit körperlichen oder altersbedingten Beeinträchtigungen eignet sich das Saunabad aufgrund der ergonomischen Liegen, niedrigen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 38 und 40 Grad. Somit liegt das Klima in einem Tepidarium nur knapp über der normalen Körpertemperatur und ist deshalb äußerst angenehm und schonend. Selbst die Heilung von Gefäßerkrankungen, leichten Infektionen, Rheuma und Stoffwechselkrankheiten werden durch den regelmäßigen Besuch eines Tepidariums begünstigt. In einem traditionell römischen Bad, welches aus drei verschiedenen Saunen besteht, ist das Tepidarium erster Anhaltspunkt.

Infrarotwärmekabine

In einer Infrarotkabine kommen anstelle eines Saunaofens Infrarotstrahler zum Einsatz, welche sich innerhalb von nur 10 bis 15 Minuten auf etwa 35 bis 65 Grad aufheizen. Im Vergleich zur klassischen Sauna wird der Körper durch die Strahler direkt erwärmt, ohne die Hitze im ganzen Raum zu verteilen oder die Lufttemperatur wesentlich zu beeinflussen. Dabei wirkt sich das Bad positiv auf die Selbstheilungs- sowie Widerstandskraft aus und sorgt für eine Tiefenentspannung. Selbst Kopf- und Rückenschmerzen, Verstauchungen und Zerrungen können entlastet werden.

Mildes Dampfbad

In einem gefliesten Dampfbad beträgt die Raumtemperatur in der Regel 40 bis 50 Grad, also deutlich weniger als in einer typisch finnischen Sauna. Dafür liegt die Luftfeuchtigkeit bei etwa 100 Prozent, was das gefühlte Klima erhöht. Durch die milde Wärme und den Dampf gelten die Bäder als besonders schonend für den Körper. Zudem eignen sie sich hervorragend für Menschen, die unter Atemwegsbeschwerden leiden, da sich der Wasserdampf aus dem Kessel durch die Inhalation positiv auf die Lunge, Bronchien und den Rachenraum auswirkt.

Orientalisches Hammam

Ein Hammam ist meist ein 45 Grad warmes Dampfbad, in dem sich die Gäste auf Marmorbänke setzen und mehrmals mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Währenddessen wird permanent mit Düften versetzter Dampf im Raum frei gelassen. Im Gegensatz zur finnischen Sauna ist das nackte Baden jedoch nicht erwünscht, weshalb das Tragen eines Tuchs Pflicht ist. Die traditionelle Badezeremonie der arabischen, iranischen sowie türkischen Kultur findet dagegen in mehreren Räumen mit unterschiedlichen Temperaturen, Peeling-, Massage- und Schaumbad-Anwendungen statt. Türkische Bäder wirken besonders beruhigend bei Spannungen, Schmerzen, Kreislaufschwächen, Stress, Erkältungskrankheiten und Hautproblemen. Der Körper heizt sich langsam bis in die tiefe Gewebeschicht auf und wird durch die häufigen Duschen von alten Hautpartikeln befreit.

Caldarium

Ein Caldarium ist ein gefliester, mit Hypokausten beheizter Raum, der während einer traditionell römischen Anwendung im Anschluss an das Tepidarium betreten wird. Dabei wird die Wärme gleichmäßig über den Boden, die Wände und Bänke verteilt. Die Temperatur beträgt zwischen 40 und 50 Grad, die Luftfeuchtigkeit nahezu 100 Prozent. Mehrere Wannen mit warmem Wasser sorgen für eine gleichmäßige Entstehung von Dampf, weshalb die Sauna auch Dampfdusche oder Nebelbad genannt wird. Caldarien gelten daher als äußerst kreislaufschonend und entspannen die Muskulatur. Zudem eignet sich das Bad ideal als Vorbereitung für den heißen, trockenen Saunagang.

Bio Sauna für Einsteiger

Bei einer Bio Sauna handelt es sich um eine klassische, jedoch milde Form der Schwitzkabine. Beheizt wird die aus Holz bestehende Sauna durch einen elektrischen Ofen, der über einen zusätzlichen Wassertank verfügt. Der daraus resultierende Dampf sorgt für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent. Die Raumtemperatur liegt dagegen bei milden 45 bis 60 Grad. Somit gilt auch diese Variante als besonders angenehm, kreislaufschonend und anfängerfreundlich.

Lanconium

Der dritte und letzte Raum einer klassischen, römischen Therme ist das Lanconium, in dem Temperaturen zwischen 50 und 60 Grad herrschen. Dabei wird das Klima in Form von Strahlungswärme über den beheizten Boden, die Wände und Sitzbänke erzeugt. Die Luftfeuchtigkeit beträgt ca. 30 Prozent. Zusätzlich zur Fußbodenheizung befindet sich ein Kohlebecken sowie ein flaches Becken mit Wasser im Raum, aus dem sich der Gast besprengen kann. Ähnlich und ebenso bekannt sind sogenannte Sudatorien. Durch die steigende Erwärmung des Körpers von Raum zu Raum beugen römische Bäder Erkältungskrankheiten vor und wirken gegen Muskelverspannungen.

Finnische Sauna

Die finnische Sauna zählt zu den beliebtesten Varianten und ist in Deutschland besonders häufig vertreten. Das natürliche Material aus Holz lässt die Kabine extrem gemütlich wirken, nimmt die Wärme und Luftfeuchtigkeit auf und gibt diese als dosierte Strahlungswärme wieder ab. Die Temperaturen liegen zwischen 85 und 100 Grad, die Luftfeuchtigkeit bei niedrigen 10 bis 30 Prozent. Aus diesem Grund sind finnische Saunen besonders für erfahrene Saunagänger geeignet. Aufgüsse, angereichert mit ätherischen Duftölen, unterstützen die gesundheitlichen Vorteile einer Schwitzkabine. So können die Atemwege befreit und die Durchblutung, Abwehrkräfte sowie der Stoffwechsel gefördert werden. Selbst Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Cellulite werden durch ein regelmäßiges Saunabad reduziert.

Russische Banja

Die Banja Sauna wird in Russland traditionell mit einem Holzofen beheizt und kann durchaus über 100 Grad erreichen. Dabei wird wesentlich stärker mit Aufgüssen gearbeitet und heißes Wasser oder Eis, versetzt mit ätherischen Ölen, auf die heißen Steine des Saunaofens gegeben. So wird eine Luftfeuchtigkeit von etwa 35 Prozent erzielt, wodurch die Hitze noch effektiver wirkt. Mit Birkenzweigen, die sich die Gäste auf die Haut schlagen, wird die Durchblutung zusätzlich angeregt, was für rosige Wangen sorgt.

Erdsauna für Profis

Die nordische Erdsauna wird auch Maa Sauna genannt und gilt als Urform der Badekultur. Diese besteht aus einem Kiefernholz-Blockhaus und wird bis zur Hälfte in die Erde eingelassen. Ein Holzofen sorgt für die extrem heißen Temperaturen von 110 bis 130 Grad. Dennoch ist das trockene Klima gut verträglich und bringt den Kreislauf besonders gut in Schwung. Aufgüsse finden keine statt.

Eisige Schneesauna

Eine Schneesauna findet sich meist in einem Spa- oder Wellnessbereich wider und dient hauptsächlich zur Abkühlung nach einem heißen Saunabad. Aber auch im Sommer oder für Menschen, die das kühle Klima bevorzugen, ist die erfrischende Sauna eine hervorragende Alternative. Schneesaunen bestehen aus einem gut isolierten Raum, der wie eine Kältekammer oder Kühlzelle aufgebaut ist. Dabei wird die Luft in der Kabine bis unter den Gefrierpunkt auf etwa -6 bis -15 Grad abgesenkt. Durch eine technische Beschneiungsanlage wird künstlicher Schnee im Raum erzeugt.

Kältekammer für Hartgesottene

Die Kältesauna ist eine moderne Behandlungsform speziell für Schmerzpatienten und lediglich eine nach oben geöffnete Kammer mit Platz für eine einzelne Person. Bereits seit über 30 Jahren wird die Anwendung erfolgreich von Medizinern durchgeführt. Dabei setzt die extreme und trockene Kälte von bis zu -196 Grad Glückshormone frei, stimuliert das Immunsystem und wirkt äußerst schmerzlindernd. Erzeugt werden die eisigen Temperaturen durch umweltschonenden Stickstoff.

Ihr POOLSANA-Team

Tags: Sauna