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Damals und heute: Geschichte des Swimmingpools

Swimmingpools waren nicht immer so verbreitet wie heute und galten lange als Luxusgut, den sich die Wenigsten leisten konnten. Dabei entstand das erste Schwimmbad bereits vor über 4.000 Jahren und ist heutzutage, ob im Urlaub, Garten oder während der olympischen Spiele, kaum mehr wegzudenken. Erfahren Sie alles zur Entstehungsgeschichte Ihres Heimpools.

Die Ursprünge des Schwimmbads

Swimmingpools existieren schon seit über 4.000 Jahren und begleiten uns seit jeher in den verschiedensten Varianten. Ob zur Unterhaltung, Erfrischung, Entspannung oder für ein intensives Körpertraining. Ein Bad im Wasser bietet viel Abwechslung für Groß und Klein. Besonders was Hotels betrifft, gehört ein Pool praktisch schon zu Grundausstattung. Auch für den Privatgebrauch gibt es kaum jemanden mit eigenem Garten, der nicht einmal in seinem Leben zumindest ein kleines, aufblasbares Quick-Up-Becken besessen hat. Aus den anfänglich rustikal gefüllten Gruben entwickelten sich riesige Spaßbad-Einrichtungen mit vielen unterschiedlichen, wild geformten Pools, künstlichen Wellenbecken, Rutschen, Sport- und Unterhaltungsprogrammen. Kreative Trends, wie Infintiy- und Beach-Entry-Pools sind keinem ein Fremdbegriff mehr. Kleinere Hallen- und Freibäder vor Ort ermöglichen zudem einen nahezu lebenswichtigen Schwimmunterricht für Schulklassen. Doch wie und weshalb entstand eigentlich der erste Pool und wie kam es zu diesem Boom?

Den Aufzeichnungen nach entstand der erste Swimmingpool etwa 2.500 Jahre vor Christus in Pakistan. Zusammengesetzt aus Stein, Ziegeln und Teer wurde er von den Talbewohnern für ein spirituelles Bad genutzt. Entdeckt wurde das 12,00 x 7,00 x 2,40 m große Becken erst im Jahr 1926 in einer alten Zitadelle.

Auch im warmen Griechenland begannen Menschen etwa 700 Jahre vor Christus damit, sich ein regelmäßiges Bad im erfrischenden Wasser zu gönnen. Die Schwimmbäder wurden jedoch selten zum Schwimmen und vielmehr zum Entspannen mit anschließenden Ölmassagen genutzt.

Das römische Reich war 100 Jahre nach Christus bekannt für dessen große Caracalla-Thermen. Die Bäder wurden über ein System von Aquädukten durch eine konstante Frischwasserzufuhr der umgebenden - über 80 km entfernten - Hügel versorgt. Ebenso wurde damals der erste beheizte Pool entwickelt. Zum Schwimmen war das Becken allerdings noch ungeeignet, obwohl sich bereits die ersten Staatsschwimmer für Wettkämpfe vorbereiteten. Nach dem Fall des römischen Reiches kamen Swimmingpools jedoch aus der Mode, galten im Mittelalter sogar als verwerflich, da so manches Badehaus als Bordell diente. Der Pool geriet beinahe in Vergessenheit.

Swimmingpools der heutigen Zeit

Anlässlich zahlreicher Unfälle und Ertrunkene in Flüssen, Seen und im Meer wurden im Jahr 1830 sechs öffentliche Schwimmbäder mit fortschrittlichen Wasseraufbereitungsanlagen in London errichtet. Dadurch sollte das Schwimmenlernen gefördert und die Unfallrate reduziert werden. Seit jeher hat sich der Wasserspaß immer mehr als Sportart etabliert. 1896 wurde das Wettkampfschwimmen fester Bestandteil der modernen olympischen Spiele.

In Austin kann das älteste Bad Texas noch immer besucht und genutzt werden. Angefangen als Freizeitspaß im Colorado River entwickelte es sich im Jahr 1920 zu einem Resort und gilt weiterhin als beliebtes Ausflugsziel. Im selben Jahr wurde der erste Pool mit Hilfe von Spritzbeton und einem Fassungsvermögen von 1.350.000 Litern geformt. Das Wasser für den einzigarten Neptune-Pool kam aus den Bergen Santa Lucias. Erbaut wurde das Becken von William Randolph Hearst auf seinem Privatanwesen. Schließlich wurde daraus ein beliebter Treffpunkt der Hollywood-Elite und diente für viele damalige Filme als Kulisse.

Im Jahr 1960 entstanden die ersten Pools für internationale Hotelketten, welche nach und nach weiter ausgebaut und optimiert wurden. Je größer und verrückter, desto besser. Somit ließen auch luxuriöse Resorts mit Hallenbädern und Whirlpools nicht lange auf sich warten.

In unserer Gegenwart kümmern sich spezialisierte Pool-Konstrukteure nicht mehr ausschließlich um Bäder für die breite Masse, sondern schaffen selbst für den privaten Garten individuelle, wie beeindruckende Anlagen. Der Bau eines eigenen Pools ist nicht mehr unbezahlbar und wird auf so vielen Grundstücken wie nie zuvor realisiert. Allein in Deutschland existieren bereits über 750.000 private Pools, welche größtenteils selbst aufgebaut und zu einer kleinen Wohlfühloase aufgewertet wurden. So sind die heißen Sommertage für viele Familien erträglicher und die Kinder lernen in vertrauter Umgebung spielerisch das Schwimmen und Tauchen. Wie sich unsere modernen Schwimmbäder in naher Zukunft weiterentwickeln, steht allerdings noch in den Sternen.

Ihr POOLSANA-Team

Tags: Pool