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Lexikon


ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

A


Abachi

Abachi ist ein sehr helles, harzfreies, weiches und fast vollkommen astfreies, schnellwachsendes Holz aus Afrika. Da dieses Weichholz splitterfrei ist und durch die offenporige Struktur eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzt, eignet es sich besonders für den Bau der Inneneinrichtung der Sauna.

Abdeckplane

Das Schwimmbecken sollte bei Nichtbenutzung abgedeckt werden. Für den Sommer empfehlen wir Ihnen eine Solarplane die nachts die Wärmeverluste reduziert und bei Sonneneinstrahlung das Beckenwasser erwärmt.
Die PE-Abdeckung, bestehend aus beschichtetem PE-Bändchengewebe mit Ösen, Spannseil und Ratsche, ist als Ganzjahresabdeckung oder Winterabdeckung nutzbar. Jede PE-Abdeckplane ist in Länge und Breite ca. 60 cm größer als das angegebene Beckenmaß, damit ein Absenken des Wasserspiegels im Winter sowie eine Befestigungsmöglichkeit gegeben ist Rollschutz und Sicherheitsabdeckungen sind Abdeckungen, die auf dem Beckenrand aufliegen. Hierzu sollte, je nach Abdeckung, 20 – 25 cm Auflagefläche vorhanden sein. Die Abdeckungen werden an den Stirnseiten und, je nach Ausführung, an den Längsseiten verspannt und dienen somit als Unfallschutz. Die Abdeckung PoolSana Secure ist eine hochwertige Sicherheitsabdeckung mit Unfallschutz und entspricht der strengen französischen Unfallschutz-Norm NF P 90-308.

Achtformbecken

Sie können dieses Achtformbecken bis zu 120 cm Höhe frei aufstellen. Ein beschichtete und verzinkte Stahlwand (Stahlmantelbecken) wird am Boden in die Bodenschiene gestellt. Oben fixiert der Handlauf die Einhängefolie. Die Stütze in der Beckenmitte gibt diesen Becken dabei die notwendige Stabilität. Natürlich können sie jedes Achtformbecken / Stahlmantelbecken auch teilweise oder komplett in die Erde versenken. Achtformbecken mit 150 cm Höhe müssen zur Hälfte oder komplett versenkt werden.

Algen

Algen sind kleine, im Wasser lebende Pflanzen, die sich durch Sporen weiter verbreiten und über Zellteilung vermehren. Sporen überleben auch im Trockenen über einen längeren Zeitraum. Sie gelangen in jedes Badewasser und wuchern besonders bei Hitze, hohen Wassertemperaturen, falsch eingestelltem pH-Wert und reichhaltigem Nahrungsangebot (z.B. im Brunnenwasser).

Durch Algen entstehen glitschige, grüne, braune, rote oder schwarze Beläge. Diese erhöhen die Unfallgefahr. Sie beeinträchtigen auch die Desinfektionswirkung der eingesetzten Mittel und trüben das Wasser ein. Zur Bekämpfung der Algen wirken Chlor und vorbeugende sogenannte Algizide.

Aufguss

Das Begießen der heißen Steine des Ofens mit Wasser in der Sauna nennt man Aufguss. Für den Aufguss wird ein Saunakübel mit Wasser gefüllt, welches nach Belieben mit Sauna-Aufgusskonzentraten versetzt werden kann. Mit einer Aufgusskelle wird das Wasser über die heißen Saunasteine gegossen. Durch das Verdampfen des Wassers wird kurzzeitig eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Sauna erzielt, welches das Hitzeerleben nochmals verstärkt. Eine weitere Steigerung kann man durch Herumwirbeln mit einem Handtuch erzielen. Der Saunaaufguss sollte am Ende des Saunaganges stattfinden und die Saunatür sollte während des Aufgusses geschlossen bleiben.

Außensauna

Siehe "Gartensauna"

B


Beckenrandsteine

Beckenrandsteine bilden einen idealen, eleganten und formschönen Abschluss Ihres Pools. Wir empfehlen Ihnen Beckenrandsteine aus frostbeständigem Naturstein mit Spezialbeton. Durch die Abrundung zum Beckenrand ergibt sich eine harmonische Optik und zugleich ist die Rutschgefahr durch die porige Oberfläche stark gemindert.

Beleuchtung

Einhänge-Unterwasserscheinwerfer sind ideal zum Nachrüsten bei Stahlwandbecken und ganz einfach zu montieren, müssen aber im Winter abgebaut werden. 

Einbau-Scheinwerfer (erhältlich in 300 W- oder sparsamer LED-Ausführung) bestehen aus einer Einbaunische und dem eigentlichen Scheinwerfer mit Kabel. Das Kabel ist entsprechend länger in der Nische aufgerollt, sodass ein Lampenwechsel bei gefülltem Becken möglich ist. Über einen Kabelschutzschlauch ist der Scheinwerfer mit der Kabelanschlussdose außerhalb des Pools (oberhalb des Wasserspiegels) verbunden. Von dort führt die Leitung bis zum Trafo. Alle Unterwasser-Scheinwerfer werden mit 12V betrieben. Bei herkömmlichen 300W-Scheinwerfern bedeutet dies, dass der Leitungsquerschnitt ab dem Trafo entsprechend stark sein muss, abhängig von der Leitungslänge. Bei LED-Scheinwerfern kann die Leitung dünner sein, da die Leistungsaufnahme deutlich geringer ist. Der Elektroanschluss sollte unbedingt von einem Elektrofachbetrieb ausgeführt werden.

Aufbau-Scheinwerfer haben keine Einbaunische und können an eine Mauerdurchführung oder Kontermutter angeschlossen werden.

Die Scheinwerfer können über einen bauseitig anzubringenden Schalter (am besten am Aufenthaltsbereich) oder bei LEDs auch über eine Fernbedienung geschalten werden.

Kabelanschlussdosen sollten direkt am Becken, über dem Wasserspiegel, montiert werden und im Bedarfsfall zugänglich sein. Der Kabelschutzschlauch darf beim Einbau keinesfalls geknickt werden, da sonst das Kabel später nicht mehr hindurch passt.

Biosauna

Die Bio-Sauna ist eine Mischung zwischen der finnischen Sauna und einem Dampfbad. Die Temperatur ist mit 45° – 60°C deutlich geringer als bei der finnischen Sauna, dafür liegt hier die Luftfeuchtigkeit bei ca. 40% - 60%. Wegen der geringen Hitze gibt es in der Sauna auch keine Aufgüsse. Die Bio-Sauna ist gesundheitsfördernd und für den Kreislauf schonender, deshalb wird sie oft als angenehmer empfunden.

Blockbohlensauna

Siehe "Massivsauna"

Bodenschutzvlies

Zum Schutz der Innenhülle sollte grundsätzlich ein Bodenschutzvlies verlegt werden. Das Vlies ist antibakteriell, standfest und unverrottbar.

C


Chlorgeruch

Gibt es im Bereich des Pools den bekannten -Chlorgeruch-, liegt das nicht an zu viel Chlor, sondern an zu wenig freiem Chlor im Wasser.

Dann können organische Verbindungen (z.B. Urin) nicht vollständig oxydiert werden und bilden Chloramine. Daher sollte beim Auftreten dieses Schwimmbadgeruchs der Gehalt an freiem Chlor im Wasser gemessen und gegebenenfalls erhöht werden. Ebenfalls sollte der pH-Wert gemessen und eingestellt werden.

Chlorwert

Der ideale Chlorwert liegt bei 0,3-0,8 mg/l. Der Verbrauch von Chlor ist abhängig von Witterungseinflüssen und der Frequenz der Badegäste. Deshalb ist es notwendig, dass der Chlorwert wöchentlich überprüft wird.

E


Einwinterung

Siehe "Überwinterung"

Entleerung

Die Entleerung des Beckens wird am besten mit einer Tauchpumpe vorgenommen. Der Bodenablauf bzw. die Filteranlage ist hierfür nicht geeignet, da hier die Schwimmbadpumpe Schaden nehmen kann.

Elektrowärmetauscher

Ein Elektrowärmetauscher ist ein Gerät zum Erwärmen von Schwimmbadwasser. Er wird mit Strom betrieben und gibt die dadurch erzeugte Energie an das Poolwasser im Durchfluss ab. Der Elektrowärmetauscher wird in die Rohrleitung nach der Filterung eingebaut. Der Tauscher sollte, falls ebenfalls eingebaut, vor der Meß- und Regeltechnik oder vor einer Dosierstation eingebaut werden. Ansonsten kann durch erhöhte Chlorkonzentrationen das Material beschädigt werden. Der elektrische Anschluß muß zur eigenen Sicherheit von einem konzessionierten Elektrofachbetrieb vorgenommen werden.

Elektrowärmetauscher gibt es aus Edelstahl, Kunststoff oder Titan. Bei einer Aufbereitung des Poolwassers mit Salzelektrolyse empfiehlt sich ein Tauscher aus Titan. In der Regel ist aber Kunststoff oder Edelstahl ausreichend.

Elementsauna

Bei einer Elementsauna werden Fertigteile in Tafelbauweise vorgefertigt, die auf einer isolierten Rahmenkonstruktion basieren. Die einzelnen Wand- und Deckenelemente werden mit ca. 15 mm starken Profilbrettern aus Polarfichte, mit etwa 50 mm Steinwolle als Isolierung und mit Alufolie als Dampfsperre gefertigt. Durch diese Bauweise sind variable Außenverkleidung, wie z.B. die Außenwände mit Kunststoff oder Holzplatten verkleiden oder tapezieren, und flexible Konstruktionen des Innenraums möglich. Da die Profilbretter der Elementsauna weniger Wärme speichern als eine Blockbohle, erhitzen sich die Wände schneller und geben durch die Dampfsperre die Hitze an den Saunaraum zurück, welches zu einem raueren Klima in der Saunakabine führt.

F


Farblichttherapie

Eine Sauna eignet sich ideal für eine Farblichttherapie, da man hier eine längere Zeit still sitzt. Der Körper ist entspannt, das Auge wird nicht von anderen Reizen abgelenkt und man kann sich der Wirkung der Farben voll und ganz hingeben. Farben beeinflussen positiv unser Wohlbefinden, unsere Gedanken, unsere Gefühle und das seelische Gleichgewicht. Rot wirkt vitalisierend, regt die Durchblutung und Atmung an und belebt die Sinne. Diese Farbe steigert das körperliche Wohlbefinden. Gelb ist die Farbe der Sonne. Sie steht für eine positive Lebenshaltung. Depressive Stimmungen und Melancholie werden ausgeglichen, die Nerven gestärkt. Magen und Darm werden ins Gleichgewicht gebracht. Zudem hat die gelbe Farbe eine stimulierende, straffende und verjüngende Auswirkung auf die Haut. Die grüne Farbe ist die Farbe des Frühlings, sie wirkt ausgleichend und beruhigend und eignet sich zum Abschalten und Krafttanken. Blau ist eine kühle Farbe die sich beruhigend auf den Organismus auswirkt. Sie stärkt die Nerven und wirkt entzündungshemmend. Die Farbe Violett ist ein Mischlicht aus rot und blau und reguliert den Flüssigkeitshaushalt des Körpers, sie vitalisiert und regt die Lymphgefäße an. Das Mischlicht von rot und gelb ergibt die Farbe Orange. Durch diese Farbe soll eine stimmungsaufhellende Wirkung erreicht werden, sie wirkt drüsenanregend und beschleunigt die Zellwiederherstellung.

Filterpumpe

Die Filterpumpe ist eine Komponente der Sandfilteranlage. Sie saugt über den Skimmer das Schwimmbadwasser an, drückt es durch den Sandfilter und fördert es gereinigt zurück in das Schwimmbad.

Es gibt normalsaugende Pumpe bei denen die Saugseite tiefer als der Wasserspiegel liegen muss. Bei selbstansaugenden Filterpumpen kann die Pumpe auch oberhalb des Wasserspiegels liegen.

Finnische Sauna

Das Wort Sauna kommt aus dem Finnischen und bezeichnet dort ein finnisches Bad oder eine Schwitzkammer. Die finnische Sauna ist üblicherweise ein Blockhaus und steht im Freien. Der Saunavorgang besteht aus zwei Grundelementen: dem Schwitzen und Abkühlen. Man geht nur mit einem Handtuch in die Sauna und setzt oder legt sich auf eine Holzbank. In der finnischen Sauna herrscht eine Temperatur zwischen ca. 85°C und 100°C und die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 10 - 30%. Am Ende des Saunagangs kann auf Wunsch ein Aufguss durchgeführt werden. Bei diesem Vorgang wird mit einer Schöpfkelle Wasser über die heißen Saunasteine gegossen, welches verdampft und kurzzeitig eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Sauna bewirkt. Somit wird das Hitzeerleben in der Sauna nochmals verstärkt. Eine zusätzliche Steigerung kann man hierbei mit Wirbeln eines Handtuchs erzielen. Nach einer Dauer von 12 bis 15 Minuten sollte man die Sauna verlassen und unter die kalte Dusche gehen, ein Tauchbecken mit kalten Wasser aufsuchen oder, wenn es möglich ist, sich draußen an der frischen Luft bewegen. Im Anschluss sollte man sich entspannen und in einem Handtuch oder eine Decke eingewickelt ca. 15 Minuten ruhen. Den kompletten Saunavorgang sollte man ca. 2 – 3 mal wiederholen.

Flockung

Die Filterung dient der Beseitigung von Partikeln und Trübstoffen. Ein Filter kann jedoch Trübungspartikel nur bis zu einer bestimmten Teilchengröße zurückhalten. Feinere Teilchen sind ohne zusätzliche Maßnahmen nicht mehr filtrierbar. Bei Sandfiltern können diese Schmutzpartikel durch Flockung zurückgehalten werden.

Das Flockmittel, meist eine Kartusche, die Flockmittel in konzentrierter, langsam löslicher Form enthalten, wird in den Skimmer gelegt und geben dort kontinuierlich über mehrere Tage Flockmittel vor dem Sandfilter an das Wasser ab. Dies bindet feinste Trübstoffe, damit sie vom Sandfilter vollständig zurückgehalten werden. Mit dem nächsten Rückspülen werden diese Schmutzstoffe aus dem Filter entfernt.

Zusätzlich unterstützt eine gute Flockung die Kapazität des eingesetzten Desinfektionsmittels. Die Wasserqualität wird allgemein verbessert, und das Baden im kühlen Nass wird zum ungetrübten Spaß.

Frühjahrsreinigung

Um einen einfachen und problemlosen Start in die Badesaison zu garantieren, muss das Schwimmbad einer gründlichen Frühjahrsreinigung unterzogen werden. Das alte Wasser sollte abgelassen und die Folie mit einem Grundreiniger gereinigt werden. Die erhöht die Lebensdauer der Folie da der Kalk entfernt wird und die Folie somit weich und elastisch bleibt. Schwimmbadwasser, dass mehrere Jahre verwendet wird, benötigt einen deutlich höheren Aufwand an Wasserpflegemitteln.

Fußbad

Im Anschluss an die Kaltwasseranwendung wird ein warmes Fußbad empfohlen, wobei die Wassertemperatur etwa 40°C betragen sollte. Das Gefäß sollte so groß sein, dass man seine Füße knöcheltief eintauchen kann. Die durch das vorherige starke Abkühlen zusammengezogenen Blutgefäße öffnen sich schnell wieder, wodurch die leicht erhöhte Temperatur im Körper ausgeglichen wird. Damit ein starkes Nachschwitzen vermieden wird ist es wichtig, auch nach dem letzten Saunagang ein warmes Fußbad zu nehmen.

G


Gartensauna

Eine Gartensauna kommt der ursprünglichen finnischen Sauna sehr nahe. Sie wird im Garten in einem „Gartenhaus“ installiert. Nach einem Saunagang kann man an der frischen Luft zu jeder Jahreszeit langsam abkühlen.

Gegenstromanlagen

Es gibt zwei verschiedene Bauarten von Gegenstromanlagen.

Einhängegegenstromanlagen werden einfach auf den Rand des Schwimmbeckens aufgebaut. Diese nachträglich anzuschließenden Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen mit einer oder zwei Jet-Düsen, auch mit integriertem Unterwasser-Scheinwerfer, der das Baden bei Dunkelheit zu einem besonderen Erlebnis macht.

Wer ein neues Einbau-Schwimmbecken baut, kann zumindest die Vorbereitung einer Einbau-Gegenstromanlage vorsehen und den Einbausatz mit in die Wand einbetonieren. Die komplette Gegenstromanlage kann dann auch später installieren werden.

Der Strom aus den Wasserdüsen der Gegenstromanlage ist so stark, dass man Gegenanschwimmen kann, solange man will. Bis zu 80 Kubikmeter Wasser können durch die Düsen einer solchen Gegenstromanlage gejagt werden. Das private Schwimmbad verliert damit seine engen Grenzen. Aber auch für Komfort und Badespaß ist die Gegenstromanlage gut. Sie können mit der Gegenstromanlage "Wellen" machen, soviel Sie wollen. Sie können vom Wasserstrahl sanft oder heftig massieren lassen, Sie können in einem prickelnden Luft-Wassergemisch baden!

Schwenkbare Düsen und die Anschlussmöglichkeit für einen Massageschlauch oder einen Pulsator machen diese Schwimmbadtechnik vielseitig verwendbar. Praktisch ist die Einschaltmöglichkeit vom Wasser aus - natürlich nicht mit einem Strom-Schalter, sondern mit einem Pneumatik-Knopf per Luftdruck!

H


Handläufe

Bei Stahlwandbecken dient ein Handlauf zum einen als oberer Kantenabschluss, zum anderen gibt der Handlauf dem Pool gerade in der Aufstellphase zusätzlich Stabilität bzw. bei einigen Modellen ist dieser zusätzlich zur Befestigung der Innenhülle gedacht.

Dabei ist zwischen zwei verschiedenen Handlauftypen für Stahlwandbecken zu unterscheiden:

Standardhandlauf (auch P1 genannt): Dieser ist entweder aus Kunststoff oder Aluminium, wird in einzelnen Stücken geliefert und nach der Folienmontage auf den Stahlmantel des Pools aufgesteckt und mit Verbindungsstiften miteinander verbunden. Die Einhängebiese der Folie dient gleichzeitig als Kantenschutz bzw. als Trennschicht zwischen Stahlwand und Handlauf.

Spezialhandlauf (auch P3 genannt): Auch dieser Handlauf ist entweder aus Kunststoff oder Aluminium. Der große Unterschied zum Standardhandlauf besteht darin, dass dieser zusätzlich eine seitliche Nut für eine Keilbiese hat. Dies ist besonders bei einem Ovalpool oder aber auch andere, komplett eingelasse Schwimmbecken sinnvoll, bei den der Beckenrand verkleidet wird und ein Folienaustausch nach 10 bis 15 Jahren ohne das Entfernen des Handlaufs bzw. des Beckenrands erfolgen kann.

Heizungswärmetauscher

Der Heizungswärmetauscher ist ein Gerät, das das Beheizen Ihres Schwimmbeckens von einem Gas- bzw. Ölkessel oder auch von einer Wärmepumpe erlaubt. Im Wärmetauscher fließen zwei Hydraulikkreise gegeneinander; der primäre Kreis ist das Wasser, das vom Kessel, der dem Schwimmbecken die Wärme liefert, kommt. Der sekundäre Kreis ist das Wasser des Schwimmbeckens, das sich aufwärmt.

Heizungswärmetauscher gibt es aus Edelstahl, Kunststoff oder Titan. Bei einer Aufbereitung des Poolwassers mit Salzelektrolyse empfiehlt sich ein Tauscher aus Titan. In der Regel ist aber Kunststoff oder Edelstahl ausreichend.

I


Inbetriebnahme

Siehe Seite 7 unserer Wasserpflegeanleitung:

Wasserpflegeanleitung

Iso-Becken

Ein Iso-Becken besteht aus 25 cm starken, druckfesten Polystyrol-Elementen, die mittels Steckverbindungen auf einer betonierten Bodenplatte aufgebaut, mit Baustahl armiert und mit Beton gefüllt werden. Ein Vlies für den
Boden sowie die kompletten Wände ist zwingend zum Schutz der Innenhülle erforderlich. Die Innenhülle ist vorgefertigt und besitzt eine Keilbiese, die in dem Kunststoff-Einhängeprofil, welches am Beckenrand mit Hammerschlagnieten befestigt wird, seitlich reinhängt. Beckenrandsteine oder eine wasserdichte Verkleidung des Beckenrands sind bei diesem Becken notwendig.

Durch die Styrodurschalung werden Wärmeverluste stark reduziert. Die standardmäßig rechteckige Form begünstigt außerdem das Anbringen aller Arten von Abdeckungen (Rollschutzabdeckung, Solarplane etc.) und Überdachungen. Einbauteile wie Skimmer, Düsen, Unterwasserscheinwerfer, Gegenstromanlagen etc. können extrem leicht und sicher eingebaut werden.

Durch das Stecksystem kann innerhalb kürzester Zeit ein massives, langlebiges, gut isolierendes sowie zeitlos elegantes Becken erstellt werden.

Iso-Sauna

Siehe "Elementsauna"

K


Klimamesser

Das Saunaklima besteht aus einer Zusammensetzung von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Man kann das Klima anhand eines Klimamessers überprüfen und ganz individuell einstellen. Der Klimamesser besteht aus einem Thermometer, der die Temperatur, und einem Hygrometer, der die Luftfeuchtigkeit anzeigt. Das Gerät soll an einer gut einsehbaren Stelle in der Sauna hängen. Jedoch nicht direkt über dem Saunaofen.

Kombikabine

Bei der Kombikabine vereint man Sauna & Infrarot in Einem. Zwei getrennte Wärmesysteme ermöglichen entweder die klassische und trockene Saunahitze oder eine milde Infrarot-Wärme. Hierbei wird die Sauna mit großflächigen Infrarot-Wärmeplatten ausgestattet. Alle Einstellungsmöglichkeiten werden durch eine Steuerung geregelt. Egal ob man ein klassisches Saunabad oder mal schnell aufgrund der schnellen Aufwärmzeit eine Infrarotwärme bevorzugt, es wird eine flexible Nutzung nach Lust und Laune erlaubt.

L


Leiter

Leitern gibt es in verschiedenen Ausführungen:

Für aufgestellte Becken, teileingebaute Becken oder komplett eingebaute Becken.

Für aufgestellte und teileingebaute Becken empfehlen wir die Hochbeckenleiter die einseitig kürzbar ist. Für komplett eingebaute Becken sind Tiefbeckenleitern geeignet.

M


Manuelle Reinigung

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Schwimmbecken zu reinigen. Zum einen die manuelle Reinigung; hier ist zu unterscheiden, ob der Pool über einen ausreichend starken Sandfilter und einen Skimmer (Oberflächenabsauger) verfügt. Ist dies der Fall, kann eine manuelle Reinigungsbürste mit einem Saugschlauch an den Skimmer angeschlossen werden (vorher Saugschlauch mit Wasser füllen). Diese Bürste wird dann mittels einer Teleskopstange im Becken bewegt und befördert den Schmutz durch den Schlauch in den Skimmerkorb und in den Sandfilter. Ist kein Sandfilter vorhanden, gibt es die Möglichkeit der Poolreiniger mit Gartenschlauchanschluss. Hier werden ein Gartenschlauch und ebenfalls wieder eine Telestange an die Bodensaugbürste angeschlossen; über das sogenannte Venturi-Prinzip wird der Schmutz in einen kleinen Filtersack an der Bürste gedrückt.

Massivsauna

Bei einer Massiv-Sauna werden die Wände und Decke heute ausschließlich in einer hochwertigen Kassettenbauweise gebaut. Die massiven Blockbohlen sind ohne Isolierung und Dampfsperre, dafür mind. 45 mm stark. Durch die Kassettenbauweise ist das Arbeiten des Holzes sehr gering. Ein Nachziehen von Spannstangen ist bei dieser Bauweise nicht mehr notwendig. Die massiven Wände haben aufgrund ihrer Holzmasse eine hohe Speicherfähigkeit und strahlen die Wärme flächig und gleichmäßig ab. Viele empfinden diese Wärme als weich und angenehm. Die Massivsauna erwärmt sich etwas langsamer als eine Element-Sauna, weil sie schlechter isoliert und mehr Wärme durchlässt.

Mehrwegeventil

An jeder Filteranlage befindet sich ein Mehrwege-Rückspülventil (4 oder 6 Wege). Das Ventil ist entweder seitlich neben dem Filterbehälter oder direkt auf diesem drauf.

Folgende Funktionen besitzt das Ventil:

Filtern: Normale Betriebsstellung. Das von der Umwälzpumpe angesaugte Wasser wird von oben durch den Filtersand gedrückt und wird dadurch gereinigt.

Rückspülen: Das Wasser durchfließt in umgekehrter Richtung den Filtersand (Sandbett ), wodurch der Schmutz aus dem Sand herausgespült und über den Entleerungsanschluss abgeleitet wird. Dieser Vorgang sollte mindestens einmal wöchentlich ca. 1 bis 2 Minuten lang gemacht werden bzw. nach dem Bodensaugen.

Nachspülen: Durch diesen Vorgang wird eine Restreinigung und ein Verdichten des Filtersandes (Sandbett) erreicht, wobei das Wasser wie beim Filtern von oben durch den Filtersand gedrückt wird und ebenfalls über den Entleerungsanschluss abgeleitet. Cirka 30 Sekunden nach jeder Rückspülung.

Winter: Das Ventil ist geöffnet, damit die Dichtungen entlastet werden. Bei Einwinterung im Herbst.
Geschlossen (nur bei 6-Wege-Ventil): Der Wasserdurchlauf vom Filter zur Pumpe ist geschlossen. Der Einbau von Absperrschiebern in der Zu- und Rücklaufleitung wird empfohlen.

Entleeren (nur bei 6-Wege-Ventil): In dieser Stellung wird das Wasser direkt über den Entleerungsanschluss abgeleitet, z. B.: Bodensaugen nach Algenbefall!

Zirkulieren (nur bei 6-Wege-Ventil): Das dem Becken entnommene Wasser durchläuft, ohne durch den Filterbehälter bzw. Sand geleitet zu werden, über das Ventil direkt ins Schwimmbad. Empfehlenswert nach einer Stoßchlorung, um das Wasser schneller umzuwälzen.

O


Ovalbecken

Das Ovalbecken muss komplett in die Erde eingebaut werden. Idealerweise wird der Beckenboden betoniert und die beiden seitlichen Stützwände aus Betonhohlblocksteinen erstellt. Eine beschichtete und verzinkte Stahlwand gibt dem Ovalbecken die Form. Die Stahlwand wird am Boden in die Bodenschiene gestellt. Oben fixiert der Handlauf die blaue Einhängefolie. In den Rundungen wird isoliert und mit 10 cm Magerbeton hinterfüllt.

P


PE-Abdeckplanen

Besonders reißfeste Abdeckplanen aus gewebeverstärkter Polyäthylen-Folie, mit Ösen und Spannschnur. Oberseite grün, Unterseite schwarz. Leichte Handhabung durch minimales Gewicht.

Die Abdeckplane gibt guten Schutz und ist optimal für den Sommer und als Winterschutz einsetzbar. Üblicherweise werden diese Abdeckplanen größer als die Beckenfläche gefertigt, so dass man sie auch bei abgesenktem Wasserspiegel im Winter bis über den Rand ziehen kann. Zur Befestigung dienen Ösen und ein dünnes Seil am Rand.

pH-Wert

Die Abkürzung pH steht für pondus hydrogenii. Was lateinisch ist und soviel bedeutet wie -Gewicht des Wasserstoffs-.

Der pH-Wert gibt an, ob das Wasser sich im sauren Bereich oder im alkalischen Bereich befindet oder als dritte Möglichkeit es neutral ist. Von 0 bis 6,9 ist das Wasser sauer, bei 7 neutral und von 7,1 bis 14 alkalisch. Der für den Poolbesitzer wichtige Bereich liegt zwischen 7,0 - 7,4. In diesem Bereich wirken die Wasserpflegemittel am besten.

Soll der pH-Wert gesenkt werden, so wird pH-Minus (pH-Senker) benötigt. 
Soll der pH-Wert angehoben werden, so wird pH-Plus (pH-Heber) nötig sein.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den pH-Wert zu bestimmen. Teststreifen, Testgeräte mit Tabletten oder Tropfen sowie elektronische Testgeräte.

Poolreinigung

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Schwimmbecken zu reinigen. Zum einen die manuelle Reinigung; hier ist zu unterscheiden, ob der Pool über einen ausreichend starken Sandfilter und einen Skimmer (Oberflächenabsauger) verfügt. Ist dies der Fall, kann eine manuelle Reinigungsbürste mit einem Saugschlauch an den Skimmer angeschlossen werden (vorher Saugschlauch mit Wasser füllen). Diese Bürste wird dann mittels einer Teleskopstange im Becken bewegt und befördert den Schmutz durch den Schlauch in den Skimmerkorb und in den Sandfilter. Ist kein Sandfilter vorhanden, gibt es die Möglichkeit der Poolreiniger mit Gartenschlauchanschluss. Hier werden ein Gartenschlauch und ebenfalls wieder eine Telestange an die Bodensaugbürste angeschlossen; über das sogenannte Venturi-Prinzip wird der Schmutz in einen kleinen Filtersack an der Bürste gedrückt.

Weiteres sinnvolles Zubehör bei der Poolreinigung sind Poolkescher (Laubkescher und Bodenkescher), Wandbürsten, Eckbürsten, Handbürsten und Schlauchaufroller.

Bei den automatischen Schwimmbadreinigern unterscheidet man zwischen halbautomatischen und vollautomatischen Poolreinigern. Halbautomatische Geräte werden an den Skimmer angeschlossen, wie oben bereits bei den manuellen Reinigern beschrieben. Der Unterschied ist, dass diese Reiniger über den Pumpensog angetrieben werden und von selbst den Poolboden reinigen. Für diese automatischen Schwimmbeckenreiniger ist eine Sandfilteranlage mit mind. 6 m³/h Umwälzleistung (bei 8m Ws) unbedingt erforderlich, sonst funktionieren die Geräte nicht. Ein Anschluss ist nur an einen Einbauskommer, nicht aber an einen Überhängeskimmer möglich. Die halbautomatischen Reiniger sind günstig, langlebig und zuverlässig. Man muss ihnen aber einige Stunden Zeit zur Poolreinigung geben und es kann sein, dass auch dann einmal die letzte Ecke des Pools nicht erreicht wurde.

Eine Klasse höher - auch im Preis - spielen die vollautomatischen Schwimmbadreiniger, auch Reinigungsroboter genannt. Diese verfügen über einen eigenen Antrieb (Niedervolt) und ein eigenes Filtersystem und sind somit völlig unabhängig von der Pool-Filteranlage. Sie benötigen in der Regel 2-3 Stunden für Pools bis 10 x 5 m und optimieren sich mit der Zeit selbst. Es gibt automatische Poolreiniger nur für den Boden oder auch Geräte, welche Boden und Wände des Swimmingpools reinigen!

Pooltester

Mit dem Pooltester ist die schnelle und einfache Bestimmung der Wasserqualität im Schwimmbecken möglich. In einem Kunststoffröhrchen werden die Wassertesttabletten aufgelöst und färben das Wasser je nach Zustand. Die Werte können ganz einfach an der auf dem Tester befindlichen Farbskala abgelesen werden.

Auch bei Teststreifen werden anhand einer Farbskala die Werte bestimmt.

Ganz komfortabel arbeiten elektronische oder automatische Pooltester. der digitale Das Schwimmbadwasser sollte mindestens 1 x wöchentlich auf die richtigen Wasserwerte kontrolliert werden.

R


Rollschutz / Rollabdeckung

Die Schwimmbadabdeckung schützt Kinder und Tiere vor unfreiwilligen Bädern, dämmt den Wärmeverlust und spart somit Energie.

Die Rollabdeckung ist keine Sicherheitsabdeckung und nicht schneesicher. Sie bietet einen eingeschränkten Unfallschutz. Schneelasten müssen entfernt oder mit zusätzlich anzubringenden Holzbalken, Stahlträgern o.ä. abgefangen werden. Auf Anfrage bieten wir Ihnen gerne entsprechende passende Balkenschuhe zur Aufnahme solcher Holzbalken an.

Rückspülen

Beim Rückspülen wird der Filtersand aufgelockert und gereinigt. Um den Rückspülvorgang einzuleiten schalten Sie die Pumpe aus. Das Mehrwegeventil stellen Sie bei abgeschalteter Pumpe auf die Position Rückspülen bzw. Backwash. Nun schalten Sie die Filterpumpe wieder an und lassen diese ca. 3-5 Minuten laufen. Beobachten Sie unbedingt den Wasserstand im Pool.

Nach dem Rückspülen muss eine Nachspülung durchgeführt werden. Im Rückspülvorgang wurde der Filtersand aufgelockert und gereinigt. Um den Filterbetrieb wieder aufzunehmen, ist es notwendig, Restverschmutzung auszustoßen. Dies geschieht durch die Funktion Nachspülen. Hierbei wird das Wasser den Filter in der gleichen Richtung durchströmen wie bei der Funktion Filtern. Das Erstfiltrat, in dem sich eventuell noch Verschmutzungen befinden, wird jedoch in den Kanal abgeleitet. Vorgehensweise: Pumpe abschalten - Mehrwegeventil auf Nachspülen stellen - Pumpe wieder einschalten und kurz (20 Sekunden reichen aus) laufen lassen - Pumpe wieder ausschalten.

Wichtig! Bitte beachten Sie, dass der Wasserstand beim Rückspülen nicht unter den Skimmer fällt.

Rundbecken

Rundbecken bis 120 cm Höhe sind frei aufstellbar. Ein beschichtete und verzinkte Stahlwand (daher der Name Stahlwandbecken) wird am Boden in die Bodenschiene gestellt. Oben fixiert der Handlauf die blaue Einhängefolie. Sie können jedes Rundbecken auch teilweise oder komplett in die Erde versenken. Rundbecken mit 150 cm Höhe müssen zur Hälfte oder komplett versenkt werden.

S


Sandfilteranlage

Bei einer Sandfilteranlage wird das Poolwasser in den Filterbehälter gepumpt, fließt durch den Sand wird dabei gereinigt und strömt dann zurück ins Schwimmbecken.

Als Filtermedium dient Quarzsand. Guter Quarzsand ist bereits vorgewaschen. Bei der Erstinbetriebnahme oder beim Filtersandwechsel, sollte trotzdem ca. 1-2 Minuten zurück gespült werden.

Empfohlen werden die Körnungen  0,4 - 0,8 oder 0,5 - 1,0 mm bzw. 0,75 - 1,25 mm. Auf keinen Fall feiner als 0,4 mm, da der Filtersand sonst durch die Schlitzrohre gelangt und auf direktem Wege ins Schwimmbecken. Der Bedienungsanleitung sollte daher volle Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Filtersand sollte mindestens alle 2 Jahre gewechselt werden.

Der Sandfilter bietet die besten Voraussetzung für den Einsatz aller Wasserpflegemittel. Beispielsweise Flockmittel die den Filter anschärfen um Trübungen im Poolwasser zu entfernen.

Sandfilter werden durch Rückspülen (Backwash) gereinigt. Mit Hilfe des Pumpendrucks wird Wasser von unten, also in die entgegengesetzte Richtung der Filterung in den Filter gepresst. Dadurch wird der Sand aufgewirbelt, die Schmutzpartikel lösen sich vom Sand und werden als Schmutzwasser abgeleitet.

Der Filter sollte in der Regel einmal pro Woche rückgespült werden, je nach Filtergröße 2 - 5 Minuten. Es bietet sich an eine Klarsichtstrecke oder einen transparenten Stutzen in die Rückspülleitung einzubauen. Hier lässt sich abschätzen (wenn das Wasser wieder klar ist) wann der Rückspülvorgang beendet werden kann. Auch das Manometer bietet einen Hinweis auf die notwendige Rückspülung. Steigt der Druck erkennbar an, dann ist der Filter verschmutzt und die Rückspülung sollte eingeleitet werden.

Gegen Verkeimung im Sandbett des Filters hilft in der Regel eine Stoßchlorung über den Skimmer.

Sanduhr

Wichtiges Zubehör in der Sauna ist eine Sanduhr. Sie besteht in der Regel aus Holz und einem robusten Glas. Durch eine schmale Verbindung ist das untere kolbenförmige Glasröhrchen vom oberen getrennt, durch welches der Sand rieseln kann. Beim Betreten der Sauna wird die Sanduhr umgedreht und der durchgerieselte Sand zeigt die Zeit an, die in der Sauna verbracht wurde. In der Regel läuft eine Sanduhr ca. 15 Minuten. Nach Ablauf der Zeit kann die Uhr gedreht werden und der Sand beginnt erneut zu rieseln.

Sauerstoff-Desinfektion

Das Schwimmbecken kann statt der üblichen Chlormethode auch mit Aktivsauerstoff gepflegt werden. Der Umstieg von der einen auf die andere Methode ist jederzeit möglich. Bei Wassertemperaturen über 26° ist jedoch eine Pflege mit Sauerstoff nicht mehr empfehlenswert.

In einer oder max. zwei Wochen sammeln sich so viele Verunreinigungen im Filterbett (so nennt man den Filtersand im Behälter) an, dass nun die Sandfüllung gereinigt werden muß. Der Filter muß rückgespült werden.

Saunagang

Der Saunagang besteht aus einer Wärmephase und einer Abkühlphase des Körpers. Bei Temperaturen bis zu 100°C und einer geringen Luftfeuchtigkeit bleibt man 8 - 12 Minuten in der Sauna. Die Haut wird erwärmt, der Kreislauf wird aktiviert und die Gefäße werden erweitert. Nach Verlassen der Sauna sollte für eine Abkühlung gesorgt werden. Man kann nach Belieben ein Tauchbad aufsuchen, kalt duschen, oder, wenn es möglich ist, an der frischen Luft für Abkühlung sorgen. Im Anschluss sollte man ausgiebig ruhen und entspannen. In der Regel sollte ein Saunabesuch aus 3 entspannten Saunagängen mit entsprechenden Ruhephasen bestehen.

Saunaofen

Der Saunaofen ist die Seele der Sauna, so ein finnisches Sprichwort.

Es gibt verschiedene Arten von Saunaöfen die Ihre Sauna aufheizen können.

Beim Elektrosaunaofen befinden sich im Inneren des Saunaofens die Heizstäbe. Diese werden elektrisch erhitzt und geben die Hitze an die Saunasteine ab. Sie speichern die Wärme und geben diese langsam an die Umgebung ab. Die Temperatur wird durch eine Saunasteuerung geregelt. Wenn die angegebene Temperatur in der Sauna erreicht ist, schaltet der Ofen ab. Sinkt die Temperatur wieder, dann schalten sich die Heizstäbe des Saunaofens wieder ein.

Der holzbefeuerte Saunaofen ist deutlich größer. Zwingend erforderlich ist hier ein Anschluss zum Kamin und eine Genehmigung vom Bezirksschornsteinfeger. Die Heizleistung bei diesem Saunaofen geht direkt auf die Saunasteine über. Diese speichern die Wärme und geben sie als Strahlungswärme langsam und regelmäßig an die Raumluft ab. Diese Wärme wird als angenehm und weich empfunden. Der Holzsaunaofen eignet sich besonders für die Gartensauna.

Der Kombisaunaofen, auch Bio-Kombiofen genannt, ist ebenfalls ein elektrisch betriebener Saunaofen. Allerdings bietet er einen weiteren zusätzlichen Nutzen. Neben dem finnischen Betrieb -Heiß und Trocken (80 - 100°C und 20% Luftfeuchte)- verfügen diese Saunaöfen über eine Verdampferwanne. Somit kann über die Saunasteuerung der Kombibetrieb (Softbad) gewählt werden. Die Temperatur ist dann deutlich geringer (45°-60°C) und die Luftfeuchtigkeit höher (40%-55%). Die auch als Biosauna bekannte Methode gilt als kreislaufschonender und wird oft als angenehmer empfunden. 

Saunasteine

Die Saunasteine bestehen aus Olivin-Diabas. Diese Gesteinsart hat eine gute Wärmeleitfähigkeit und ist gegenüber großen Temperaturschwankungen sehr widerstandsfähig. Die thermische Belastbarkeit der Steine ist sehr wichtig, da die Saunasteine durch das Erhitzen und Abkühlen extrem belastet werden. Die Saunasteine sind das wichtigste Zubehör für den Saunaofen. Je nach Größe des Ofens werden 15 – 35 kg an Saunasteinen benötigt. Sie müssen hitzefest sein und eine Temperatur bis zu 100 Grad aushalten. Saunasteine sollten alle 3 – 5 Jahre ausgetauscht werden.

Schiebehallen

Siehe "Überdachung"

Schockchlorung

Siehe "Stoßchlorung"

Skimmer

Der Skimmer (Oberflächenabsauger) ist die Öffnung in der Höhe der Wasseroberfläche, durch die das Schwimmbadwasser durch die Filteranlage angesaugt und in den Filterkreislauf gebracht wird. Die Skimmerklappe passt sich dem jeweiligen Wasserstand an. Hinter der Klappe befindet sich ein Siebkorb, in dem sich grober Schmutz wie z.B. Blätter sammelt. Die beiliegende Saugplatte ist zum Anschluss eines manuellen Bodenreiniger gedacht.

Solarabsorber

Der Solarabsorber dient zur Beheizung des Pools. Der Solarabsorber wird druckseitig in den Filterkreislauf eingebunden. Das gereinigte Schwimmbadwasser fließt durch die schwarzen Matten oder Platten und wird mittels Sonneneinstrahlung erhitzt. Im Unterhalt sind Absorber nahezu kostenlos dabei sehr umweltfreundlich reagieren jedoch nur auf direkte Sonneneinstrahlung.

Zu empfehlen ist ein Absorber der eine hohe Durchflussmenge und ein geringes Gewicht hat. Der Absorber sollte temperaturbeständig, absolut frostsicher, chemiebeständig, begehbar und absolut nagetierbissfest sein.

Solarduschen

Solarduschen werden in der Regel an den Gartenschlauch angeschlossen und haben einen Tank, in dem sich das Wasser erwärmt. Dieses kann dann mit Kaltwasser gemischt werden. Somit ist warmes Duschen, ohne mühlseliges Anbringen von Wasserleitungen im Garten, ohne Probleme möglich.

Bitte beachten Sie, dass jede Solardusche im Winter komplett entleert und frostfrei gelagert werden muss.

Solarplane / Luftpolsterfolie

Die Solarplane ist eine Luftpolsterfolie und besteht aus einem besonders haltbaren und UV- stabilisiertem Kunststoff, die Noppen der Solarplane befinden sich unten - und die glatte Folie der Solarplane oben - so schwimmt das ganze auf dem Wasser. Passend zu den Solarplanen gibt es verschiedene Aufrollvorrichtungen, die auf Böcken am Rand vom Schwimmbad angebracht werden. Eine Solarplane verhindert Wärmeverluste und Verdunstungen, sie sind nicht begehbar und bietet keinen Schutz gegen das Hineinfallen.

Stahlwandbecken

Stahlwandbecken oder auch Stahlwandpools gibt es in 3 verschiedene Formen: Als Rundbecken, Achtformbecken oder Ovalbecken. Die typische Höhe beträgt 1,20 m oder 1,50 m. Rund- und Achtformbecken können zumindest bei 1,20 m Höhe frei aufgestellt werden, bei 1,50 m Höhe müssen die Swimmingpools mindestens zur Hälfte eingelassen und der eingelassene Bereich mit Magerbeton hinterfüllt werden. Diese Schwimmbecken eignen sich wegen des einfachen Aufbaus und der geringen baulichen Arbeiten bestens zum selber bauen.

Ein Ovalbecken dagegen muss grundsätzlich komplett eingelassen werden, wobei ein Beckenüberstand von max. 10 cm vorhanden sein darf. Eine armierte Betonplatte (grundsätzlich bei jedem Pool zu empfehlen) sowie seitliche Stützwände sind bei diesem Schwimmbecken erforderlich. Bei diesem Ovalpool ist es am üblichsten, die Beckenoberkante mit dem Umgebungsniveau gleichzusetzen und den Beckenrand mit Beckenrandsteinen zu überdecken.

Die Stahlwand ist verzinkt und hat eine Schutzbeschichtung. Bei dieser Art von Pools kommt eine vorgefertigte Innenfolie zum Einsatz, die in den meisten Fällen eine angeschweißte Einhängebiese hat, welche nach dem Aufstellen des Stahlwands sowie Auslegen des Unterlegvlies über die Stahlwand gehängt wird.

Stoßchlorung

Bei der Stoßchlorung wird die zwei- bis dreifache Menge der üblichen Chlorkonzentration ins Wasser gegeben, am besten in Form von schnelllöslichem Chlorgranulat. Das freie Chlor tötet die Algen ab, sie sinken zu Boden und können dort mit einem Poolsauger entfernt werden. Die Stoßchlorung sollte am besten am Abend erfolgen. Dann kann das Chlor über Nacht einwirken und die abgestorbenen Algen können am nächsten Tag entfernt werden.

Es kann allerdings vorkommen, dass der Algenstamm durch seine dicke Schleimhülle sehr widerstandsfähig gegen Chlor ist, so dass es evtl. erforderlich ist, die Stoßchlorung mehrmals zu wiederholen. In Härtefällen empfiehlt sich der unterstützende Einsatz spezieller Algizide.

U


Überdachung

Äußerst hochwertige, sichere Überdachungen aus Polycarbonat-Doppelstegplatten oder Klarsichtplatten; mit Aluminiumprofilen. Mehrteilig, verschiebbar. Die Badesaison wird durch eine Überdachung deutlich verlängert, die Wassertemperatur erhöht. Die Überdachung bietet einen Unfallschutz für Kleinkinder und Haustiere und verhindert Einfall von Schmutz.

Überwinterung

Um den Badespaß auch im nächsten Jahr zu garantieren, muss das Freibad winterfest gemacht werden. Wir empfehlen die Überwinterung des Freibeckens immer in (teilweise) gefülltem Zustand. Das gilt besonders dann, wenn der Beckenboden unterhalb des maximal möglichen Grundwasserspiegels liegt. Andernfalls kann das leere Becken durch den Auftrieb angehoben werden, wenn der Grundwasserspiegel steigt. Gefriert das Erdreich, erhöht sich der Druck auf die Beckenwände und es kann zu deren Beschädigung kommen.

Außerdem ist das Becken äußeren Witterungseinflüssen ausgesetzt – es sei denn, man verwendet eine Abdeckung. Schmutz und vor allem Laub verursachen oft Verfärbungen und hineinfallende Gegenstände können die Folie beschädigen. Fazit: Bleibt das Wasser im Becken, sind diese Gefahren gebannt. Aber: Lässt man es unbehandelt, stellen sich andere unliebsame Begleiterscheinungen ein. Grünes, verkeimtes Wasser voller Bakterien, Algen und Pilze, rauhe, verkalkte Beckenwände und Schmutz.

Daher sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu empfehlen:

  1. Absenkung des Wasserspiegels bis unter die Einlaufdüsen, Entleerung der Rohre und der Filteranlage. Einhängeskimmer, -filter, -gegenstromanlagen, -scheinwerfer sollten herausgenommen werden und trocken gelagert werden. Bei eingebauten Scheinwerfern muss darauf geachtet werden, dass der abgesenkte Wasserspiegel sich über oder unter dem Scheinwerfer befindet, damit kein Druck auf das Scheinwerferglas entsteht. Filteranlagen, welche neben dem Becken bzw. im Frostbereich installiert sind, sollten entleert und frostsicher gelagert werden. Es ist zu beachten, dass im Sand auch nach dem Entleeren noch meist eine Restfeuchte zurückbleibt und der Filterkessel im Freien aufgefrieren könnte. Soll die Filteranlage im Frostbereich verbleiben, ist es daher wichtig, auch den Sand aus dem Kessel zu nehmen, alle Verschraubungen, Deckel etc. geöffnet zu lassen und die Filteranlage mit einer Plane abzudecken. Das Manometer sollte herausgedreht und ebenfalls frostsicher gelagert werden. Eingebaute Gegenstromanlagen müssen entleert bzw. ausgebaut werden. Die Kugelhähne lässt man halb geöffnet, damit sich auch der innere Zwischenraum zwischen Kugel und Gehäuse entleert, Regenwasser kann ablaufen. Entleerung des Zulaufs und des Ablaufs der Solaranlage (bei Absorbern aus Hart-Kunststoff müssen auch die Absorber kpl. geleert werden, bei Absorbern aus EPDM-Kautschuk nicht notwendig). Sollten Geräte und Leitungen nicht vollständig zu entleeren sein (z.B. bei einem Technikschacht neben dem Becken) müssen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden (Isolierung des Raums und der frostgefährdeten Vorrichtungen; Installation eines elektrischen Heizgerätes mit Frostschutzeinstellung).
  2. Bei Folienbecken unbedingte Zugabe eines Winterschutzmittels, dies verhindert das Festsetzen von Kalkausfällungen und Algenablagerungen an der Folie und erleichtert die Grundreinigung im Frühjahr. Die Zugabe erfolgt an verschiedenen Stellen direkt ins Becken, nachdem der Wasserspiegel abgesenkt worden und die Wassertemperatur unter 12° C gesunken ist. Auch nach der Zugabe des Winterschutzmittels kann noch gebadet werden (z.B. zur Abkühlung nach der Sauna). Wichtig: Befinden sich am Saisonende noch Algenablagerungen oder Trübstoffe im Wasser, sollte vor dem Absenken des Wasserspiegels noch eine Stoßdesinfektion vorgenommen und das Wasser gefiltert werden, bis es wieder klar ist. Ansonsten könnten sich die Verschmutzungen trotz Winterschutzmittel an den Beckenwänden ablagern.
  3. Einbringung von Eisdruckpolstern für Becken und Skimmer, durch diese Schwimmkörper kann man den Eisdruck verringern und Beschädigungen vermeiden. Die Becken-Eisdruckpolster werden in der Regel einmal der Länge nach durch das Becken gespannt.
  4. Evtl. Abdeckung des Beckens mit einer geeigneten Folie bzw. Konstruktion. Im Frühjahr wird das Wasser einfach für die Frühjahrsreinigung abgelassen bzw. ausgepumpt. Man spritzt die Beckenwände und den Boden sofort mit einem starken Wasserstrahl ab, bevor die Verschmutzungen trocknen und anhaften. Die Reinigung wird deutlich einfacher und der Verbrauch an Reinigungsmitteln erheblich geringer. Bitte beachten Sie bei der Wiederinbetriebnahme, dass der Filtersand spätestens alle 3 Jahre gewechselt werden sollte und dass es aus verschiedenen Gründen nicht ratsam ist, das Restwasser vom Vorjahr wieder aufzubereiten.

Unterwasserscheinwerfer

Siehe "Beleuchtung"

UV-Geräte

Mittels UV-Entkeimungsgeräte können Sie die Zugabe an Wasserpflegemitteln stark reduzieren und trotzdem eine hohe Wasserqualität aufrecht erhalten.

Das Prinzip der keimtötenden Wirkung von UV-C Strahlen wird auch erfolgreich in vielen anderen Einsatzgebieten genutzt. Ein weiterer Vorteil ist die Reduzierung von Chloraminen im Schwimmbadwasser, die den typischen „Schwimmbadgeruch“ in Hallenbädern erzeugen.

UV-Entkeimungsgeräte werden in den Filterkreislauf eingebunden. Alle den UV-Strahlen ausgesetzten Bakterien, Viren, Algen und Pilze werden deaktiviert, ohne die Wasserqualität (ph-Wert, Sauerstoffgehalt) zu beeinflussen.

V


Verrohrungsmaterial

Beim Verrohungsmaterial ist zu beachten, wie die Verlegung stattfinden soll. Schläuche und Verbindungen in 32-38mm sind generell nur zur Verlegung auf der Erde geeignet.

Das PVC-Material 50mm, grau , ist erd- und druckbeständig und kann in die Erde, am besten in einem Sandbett, verlegt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass dieses entweder frostsicher in der entsprechenden Tiefe oder mit Entleerungen zu verlegen ist.

PVC-Material 50mm, schwarz , ist zur Verlegung auf der Erde wie z.B. für Zu- und Rücklaufleitungen Solar o.ä. geeinet.

FlexFit-Fittinge sind Übergänge vom flexiblen PVC-Schlauch auf weiterführende Leitungen oder Gewinde.

Bitte beachten Sie generell, dass in der Erde nur Klebe-Fittinge und keine Verschraubungen bzw. FlexFit-Übergänge verlegt werden sollten.

W


Wärmepumpen

Die Beheizungsalternative: Nicht von der Sonne abhängig wie Solarabsorber und im Unterhalt wesentlich günstiger als Wärmetauscher. Luft-Wasser-Wärmepumpen werden im Freien aufgestellt, in den Filterkreislauf eingebunden und wandeln die Wärme aus der Umgebungsluft zusammen mit Strom in nutzbare Wärme, welche über einen Wärmetauscher an das Poolwasser abgegeben wird.

Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe liegt bei bis zum 6-fachen der eingesetzten Stromleistung.

Wärmepumpen sind zuverlässiger und platzsparender als Solarabsorber, kostengünstiger als Wärmertauscher.

Die meisten Wärmepumpen werden über ein Bypass-Ventil an die Druckleitung angeschlossen.

Wärmetauscher

Siehe "Elektro-Wärmetauscher" sowie "Heizungs-Wärmetauscher"

Wasserpflege

1. Pflegeschritt: pH-Regulierung

Der pH-Wert ist der Messwert, der den Charakter des Schwimmbeckenwassers zeigt. Ein zu hoher pH-Wert bedeutet, dass das Wasser aggresiv gegen die Haut reagiert. Darüber hinaus können die weiteren Pflegemaßnahmen nur zum Teil wirken. Zudem gibt es Kalkausfällungen, der Chlorverbrauch erhöht sich und auch die Flockung funktioniert nicht. Ist der pH-Wert zu hoch, bezeichnet man das Wasser als alkalisch. Ein zu niedriger pH-Wert kann hingegen Korrosionen an den wertvollen Schwimmbadarmaturen auslösen. Das Wasser reagiert sauer. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 7,0 - 7,4.

2. Pflegeschritt: Wasserdesinfektion

Desinfektion des Beckenwassers bedeutet die Vernichtung von Keimen, die für die Badenden ein Infektionsrisiko darstellen können. Desinfektionsmittel gewährleisten auf einfache Weise - bei vorschriftsmäßiger und regelmäßiger Anwendung - höchstmöglichen Schutz vor Bakterien, Pilzen und anderen Krankheitserregern. Für die problemlose Desinfektion können Sie zwischen mehreren Möglichkeiten wählen:

Chlor in Form von Chlortabletten, Chlorgranulat oder Chlorbleichlauge bzw. Flüssigchlor. Vorteil: Besonders hohe Wirksamkeit bei Chlorprodukten, sehr zuverlässig bei hohen Temperaturen und hohem Schmutzeintrag, Festchlorprodukte lösen sich rückstandsfrei auf und beeinflussen den pH-Wert nicht.
Aktivsauerstoff in Form von Sauerstofftabletten, Sauerstoffgranulat oder in flüssiger Form wie z.B. BayroSoft. Vorteil: Spürbar angenehme Wasserqualität, Geruchsneutral, keine Augen oder Hautreizungen, besonders hautfreundlich, keine ausgetrockneten Haare.

3. Pflegeschritt: Algenverhütung

Algen sind pflanzliche Mikroorganismen, die als Nährboden für Bakterien dienen. Für die einwandfreie, hygienische Beschaffenheit des Schwimmbades ist es daher unerlässlich, Wasser und Flächen algenfrei zu halten. Mit Chlor lässt sich Algenwachstum nicht immer verhindern, denn Algen können chlorresistent werden. Besonders in Außen Schwimmbecken sind zusätzliche Maßnahmen zur Algenverhütung bzw. -bekämpfung notwendig. Hierfür gibt es spezielle Algenverhütungsmittel. Wie z.B. Bayrol Desalgin, Algenex, Algen Protector.

4. Pflegeschritt: Flockung

Die Filtrierung mittels Sandfilteranlage dient der Beseitigung von Trübstoffen. Eine Filteranlage kann jedoch Trübungspartikel nur bis zu einer bestimmten Teilchengröße zurückhalten. Feinere Teilchen sind ohne zusätzliche Maßnahmen nicht mehr filtrierbar. Bei Sandfiltern können Trübstoffe durch einen Kunstgriff, die so genannte Flockung, zurückgehalten werden. Speziell für die Flockung in Privat Schwimmbecken mit Sandfilter wurden die Flockkartuschen entwickelt. Dabei handelt es sich um Kartuschen, die Flockmittel in konzentrierter, langsam löslicher Form enthalten. Die Kartuschen werden nach dem Rückspülen einfach in den Skimmer gelegt und geben dort kontinuierlich über mehrere Tage Flockmittel vor dem Sandfilter an das Wasser ab. So erzielt man eine weitaus bessere Wirkung als mit der manuellen Zugabe von herkömmlichen Flockmitteln, die nur zeitlich begrenzt Flocken bilden.

5. Pflegeschritt: Filterreinigung

Obwohl die Pflegeschritte 1 bis 4 korrekt ausgeführt werden, ist das Wasser oft nach einer Weile wieder trüb oder grün und der Desinfektionsmittelverbrauch erhöht sich deutlich. Die häufigste Ursache dafür ist ein verkeimter oder stark vermutzter Filter. Von BAYROL empfehlen wir hier das patentierte FilterShock. Es desinfiziert Sandfilter zuverlässig und beseitigt den trotz Rückspülung im Filter verbliebenen (organischen) Schmutz

Winterschutz

Siehe "Überwinterung"

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