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Hilfe, mein Beckenwasser ist trüb und wird grün! Was kann ich tun?

Aufgrund der aktuell warmen und wechselhaften Witterungsverhältnisse hören wir diese Frage seit einigen Tagen ziemlich häufig.

Durch die starke Hitzewelle und den Wetterschwankungen wird das Poolwasser stärker belastet, als bei gleichbleibenden Temperaturen. Dadurch kann es leicht passieren, dass sich Algen im Pool bilden, die sich mit einer anfänglichen Trübung im Becken bemerkbar machen.

Um die Algen wieder los zu werden oder gar ein „Kippen“ des Schwimmbeckens zu verhindern, hilft in der Regel nur eines: eine Stoßchlorung!

Was genau ist eine Stoßchlorung?

Wenn dem Swimmingpool ein sehr hoher konzentrierter Chlorgehalt zugegeben wird, bezeichnet man dies als sogenannten „Stoß“. Dieser wird mit kleinen schnelllöslichen Chlortabletten oder Chlorgranulat durchgeführt, die ihre Wirkung sofort ans Becken abgeben. Nach ca. zwei Tagen ist der Chlorgehalt wieder komplett abgebaut. Voraussetzung dafür ist, die Filteranlage 48 Stunden im Dauerbetrieb laufen zu lassen und das Becken in dieser Zeit ausreichend umzuwälzen.

Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass der Filtersand alle zwei Jahre gewechselt wird und die Sandfilteranlage „frei“ ist. Das bedeutet, dass die Anlage vor der Stoßchlorung nochmals gründlich rückgespült werden sollte und sich der darin enthaltene Schmutz löst.

Um eine 100%ige Wirkung der Chlorung zu gewährleisten, ist es notwendig, den pH-Wert vor der Stoßchlorung zu überprüfen und ggf. einzustellen. Der optimale pH-Wert liegt im Bereich zwischen 7,0 und 7,2.

Dosierung und Sicherheitshinweise

Die Chlormenge richtet sich immer nach der Größe des Pools. Die Faustregel hierzu lautet: Eine 20 g Tablette pro m³ Wasser plus 3 Tabletten bzw. 60 g Granulat zusätzlich. Bei einem 35 m³ Becken beispielsweise, bedeutet dies die Zugabe von 38 x 20 g Tabletten. Diese müssen zeitgleich zusammen in den Skimmer gegeben werden. Eine Zugabe von kleineren Mengen („Etappenzugabe“) führt nicht zu dem gewünschten Erfolg!

Danach muss die Filteranlage zwei Tage komplett durchlaufen und zwischendurch gründlich rückgespült werden. Die Rückspülung dient dazu, den Schmutz, der sich im Filter gefangen hat, zu entfernen und für eine anständige Filterleistung zu sorgen.

Bitte beachten Sie, dass Sie in diesen zwei Tagen einen sehr hohen Chlorwert haben, der haut- und gesundheitsgefährdend sein kann. Daher sollte der Pool während dieser Zeit nicht benutzt werden.

Algen, die sich nach der erfolgreichen Stoßchlorung noch immer am Beckenboden befinden, sind „abgestorben“ und können mit dem Poolreiniger abgesaugt werden.

Wir raten außerdem dazu, nach dieser Chlorung zur Vorbeugung 400 ml Algenverhüter pro 10 m³ dem Beckenwasser zuzugeben sowie eine Flockkartusche in den Skimmer zu legen, die dafür sorgt, dass kleinste Schwebeteilchen auf dem Weg zum Filter gebunden und im Filtersand zurückgehalten werden.

Algen sind nicht immer grün!

Einige Poolbesitzer hatten bereits den Verdacht, Sand im Becken zu haben. Dabei kann es sich jedoch auch um sogenannte „Braunalgen“ bzw. „Rotalgen“ handeln, die optisch zwar an Sand erinnern, aber bei Berührung mit z.B. einem Kescher wie eine Wolke aufwirbeln. Daher sollten Sie zuerst immer sichergehen, wobei es sich tatsächlich handelt, damit entsprechend reagiert werden kann.

Bei weiteren Fragen hierzu, können Sie uns gerne per Telefon oder E-Mail kontaktieren.

Ihr POOLSANA-Team

 

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