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Der perfekte Saunabesuch

Mit dem Herbst beginnt auch die Saunazeit!

Viele haben schon mit dem Gedanken gespielt eine Sauna zu besuchen, sind sich jedoch noch unsicher und wissen nicht, was genau auf sie zukommt. Wir haben für Sie die besten Tipps und die wichtigsten Regeln, um das Saunieren perfekt zu gestalten.

Wie funktioniert eine Sauna bzw. ein Saunagang überhaupt?

Mit dem Saunaofen wird bei der finnischen Sauna die Saunakabine auf eine Temperatur zwischen 80° C und 100° C, in seltenen Fällen auch bis zu 130° C, erhitzt. Wem diese Temperatur zu heiß ist, hat die Möglichkeit, seine Sauna mit einem Bio-Kombi-Ofen auszustatten, welcher ein individuelles Wunschklima ermöglicht. Ein weiterer Vorteil dieses Saunaofens ist es, dass sie neben der Nutzung der finnischen Sauna im Softbetrieb die Temperatur mit 45° bis 60° C deutlich geringer halten und die Luftfeuchtigkeit mit 40% bis 55% erhöhen können. Diese Variante ist im Vergleich zur herkömmlichen Sauna kreislaufschonender und wird vom Saunagänger oft als angenehmer empfunden. Empfehlenswert sind 2 bis 3 Saunagänge für jeweils 8 bis 12 Minuten. Während dieser Saunagänge können Sie sich mit einem Handtuch bequem auf die Sitzbank setzen oder legen. Wer möchte, kann nach 5 bis 7 Minuten einen Sauna-Aufguss durchführen. Die letzten 2 Minuten sollten in aufrecht sitzender Position verbracht werden. Zwischen jedem Saunagang wird eine Abkühlphase von 10 bis 15 Minuten durchgeführt. Nach einer kurzen Ruhepause wird der Körper kalt abgeduscht und zugedeckt für ein paar Minuten in eine entspannte Position gebracht.

Wie funktioniert ein Sauna-Aufguss?

Für einen Sauna-Aufguss wird ein Kübel mit Wasser gefüllt, welches nach Belieben mit Aufgusskonzentraten versetzt werden kann. Mit einer Aufgusskelle wird das Wasser über die heißen Saunasteine gegossen. Durch das Verdampfen des Wassers wird kurzzeitig eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Sauna erzielt, was das Hitzeerleben nochmals verstärkt. Eine weitere Steigerung kann durch Herumwirbeln eines Handtuchs erzielt werden. Der Aufguss sollte am Ende des Saunaganges bei geschlossener Tür stattfinden.

In der Sauna gelten folgende Regeln:

  1. Wichtig ist es, nicht mit leerem Magen, aber auch nicht direkt nach dem Essen in die Sauna zu gehen.
  2. Die Sauna wird unbekleidet betreten.
  3. Vorher nochmals das WC aufzusuchen.
  4. Um den natürlichen Fettfilm der Haut zu entfernen, sollte vor dem Betreten der Sauna immer geduscht werden.
  5. Ein warmes Fußbad vor dem Saunagang stellt eine Akklimatisierung des Körpers sicher, um sich auf die Wärme besser vorbereiten zu können.
  6. Da trockene Haut besser schwitzt, sollte man sich vor der Sauna gründlich abtrocknen.
  7. Aus hygienischen Gründen immer ein großes Saunatuch auf die Sitzbank legen.
  8. Saunieren bedeutet entspannen, daher bitte ruhig verhalten.
  9. In der Sauna sollte man hoch liegen oder eine entspannte Sitzposition einnehmen.

Achtung: Da warme Luft nach oben steigt, ist es auf den oberen Bänken heißer. Für Sauna-Anfänger ist es daher ratsam, die unteren Bänke zu bevorzugen.

  1. Um Kreislaufstörungen zu vermeiden, erheben Sie sich die letzten 2 Minuten aus Ihrer Liegeposition und setzen sich senkrecht auf. Bewegen Sie Ihre Beine, damit das Blut nicht in Ihren Unterkörper sackt.

Achtung: Verlassen Sie die Sauna frühzeitig, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.

  1. Falls ein Aufguss durchgeführt wird, erfolgt dieser als sogenannter „Höhepunkt“ des Saunagangs. Zuerst erfolgt das Vorschwitzen (5 bis 8 Minuten lang), danach der Aufguss. Wenn dieser nachlässt, empfiehlt sich ein Nachschwitzen für 1 bis 2 Minuten.
  2. Während des Aufgusses sollte die Saunatür geschlossen bleiben.
  3. Nach dem Saunagang ist eine Abkühlphase von 10 bis 15 Minuten ratsam. Um die  Atemwege zu kühlen und Sauerstoff zu tanken, ist es üblich, ein paar Minuten an die frische Luft zu gehen.
  4. Im Anschluss werden die Beine mit einem kalten Schlauchguss und der Körper mit einer kalten Dusche oder einem kalten Tauchbad abgekühlt.
  5. Um die im Körper verbliebene Restwärme abzuführen und den Körper restlos abzukühlen, ist nach der Abkühlphase ein warmes Fußbad empfehlenswert. Somit wird ein Nachschwitzen des Körpers verhindert und man beugt gegen Erkältungen vor.

Hinweis: Nur wenn die Abkühlung durch Frischluft und Kaltwasser stark genug ist, wird eine gesundheitsfördernde Wirkung erzielt.

  1. Für eine optimale Entspannung können Sie sich dann auf eine Ruheliege zurückziehen.
  1. Nun folgen der 2. und ggf. der 3. Saunagang. Hier gelten ebenfalls 8 bis 12 Minuten Aufheiz- und 10 bis 15 Minuten Abkühlzeit.
  2. Nach der Sauna verliert der Körper rund 1,5 Liter Flüssigkeit. Als Flüssigkeitsersatz empfehlen wir Obstsäfte, Mineralwasser mit hohem Magnesium- und Kaliumgehalt, Kräuter- und Früchtetees.  

Falls Sie bereits Besitzer einer eigenen Heimsauna sind, hier noch ein kurzer Hinweis:

Prüfen Sie regelmäßig Ihre Saunasteine. Da sich in den Steinen mit den Jahren aufgrund der enormen Temperaturunterschiede Risse bilden können, sollten diese in regelmäßigen Abständen, je nach Benutzungshäufigkeit, alle 3 bis 5 Jahre gewechselt werden.

Ihr POOLSANA-Team

 

Saunakübel und -kellen von POOLSANA

Sauna-Aufgusskonzentrate von POOLSANA

Saunaregel-Tafeln von POOLSANA