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Welche Sonnencreme für welchen Hauttyp? - Tipps gegen Sonnenbrand

Entspannt am Pool, Strand oder einfach auf der Wiese liegend, lässt sich im Sommer am besten viel Energie tanken. Doch auch im Alltag, wenn Sie sich für eine längere Zeit im Außenbereich aufhalten, bekommt der Körper viel Sonnenstrahlung ab und ist dem Risiko eines Sonnenbrands oder gar Hautschadens ausgesetzt. Aus dem Grund sind Sonnenblocker, After-Sun-Lotions und Co. enorm wichtig, um diese Gefahr zu minimieren. Die unzählige Auswahl auf dem Markt erschwert allerdings so manchen die Entscheidung für das richtige Produkt. Zudem muss im Bezug zum Lichtschutzfaktor, der Menge etc. anders als die weit verbreitete Meinung „viel hilft viel“, der jeweilige Hauttyp, Ort, Zeitraum usw. berücksichtigt werden. Lesen Sie mehr über die optimale Wahl und Verwendung von Sonnenschutz-Cremes.

Sonnenblocker und ihre UV-Filter

Im Sommer ist Sonnencreme ein wichtiger Faktor, den man bei starker Sonneneinstrahlung immer griffbereit dabei haben sollte. Zu viel Sonne kann aufgrund der starken UV-Strahlung zu Sonnenbrand führen. Zudem können Hautschäden verursacht werden, welche erst Jahre später erkannt werden, wozu Hautkrebs und die frühzeitige Hautalterung zählen.

Sonnencremes mit mineralischem UV-Filter enthalten wenige bedenkliche Stoffe, vor allem keine hormonell wirksamen Substanzen. Sie wirken, indem sich eine Schutzschicht auf der Haut bildet und reflektieren die UV-Strahlen wie winzige Spiegel. Die erste Wahl für Schwangere, stillende Frauen und Kleinkinder.

Wer schon mal eine mineralische Sonnencreme getestet hat, weiß jedoch, dass diese schlecht in die Haut einziehen. Viele Menschen empfinden dies als störend und nutzen daher lieber Sonnenblocker mit chemischem UV-Filter, welche jedoch oft bedenkliche Stoffe beinhalten. Bedenken Sie also, dass die mineralische Creme bewusst nicht einziehen soll.

Angaben zum Lichtschutzfaktor

Die Stärke des Sonnenschutzes lässt sich anhand des Lichtschutzfaktors ermitteln. Dabei gibt es jedoch keine Sonnencreme, die alle UV-B-Strahlen völlig blocken kann. Neben dieser Strahlung gibt es noch die UV-A-Strahlung, welche unter anderem im Sonnenstudio verwendet wird, zwar weniger Energie als die UV-B-Strahlung hat, jedoch tiefer in die Haut eindringt und somit schädlich für die Haut ist. Sollten Sie regelmäßig ein Solarium aufsuchen, achten Sie bei der Wahl der nächsten Sonnencreme also darauf, dass ein UV-A-Filter vorhanden ist. Dieses ist in Form eines Logos auf der Verpackung zu finden. Bei der Angabe eines UV-A-Schutzes, muss das Verhältnis zwischen dem UV-A-und UV-B-Schutz 1:3 betragen, bei einem  Lichtschutzfaktor von 15 beträgt der UV-A-Schutz also 5.

Die sicheren Substanzen, welche gegen das Licht schützen sind UV-Filter. Hiervon gibt es zwei unterschiedliche Typen. Typ 1 sind organische Filter, wie Zimtsäure, die das Sonnenlicht absorbieren und in Wärmeenergie umwandeln kann. Typ 2 sind mineralische Weißpigmente aus Titandioxid oder Zinkdioxid, welche das UV-Licht wie winzige Spiegel reflektieren.

Merken Sie sich also: Je höher der Lichtschutzfaktor, desto mehr mineralische Filter sind in der Sonnencreme enthalten.

Was passiert bei Sonnenbrand?

Beim Sonnenbrand sterben Hautzellen ab. Dabei werden Botenstoffe ausgesendet, die die kleinen Blutgefäße erweitern, weswegen sich die Haut rot färbt. Die weißen Blutkörperchen sind während dieser Zeit damit beschäftigt, die toten Zellen wegzuräumen. Sonnenbrand verursacht Hautschäden, die oft erst nach Jahren erkennbar werden.

Hauttypen und die Dauer des Sonnenschutzes

Es gibt sechs verschiedene Hauttypen mit unterschiedlichen Eigenschutz-Zeiten.

Hauttyp 1

Helle Haut, blaue Augen, rötliches Haar, Sommersprossen
Eigenschutz: ca. 10 Minuten

Hauttyp 2

Helle Haut, braune Augen
Eigenschutz: 10 bis 20 Minuten

Hauttyp 3

Mitteldunkle Haut, blaue oder braune Augen, braune Haare
Eigenschutz: 20 bis 30 Minuten

Hauttyp 4

Bräunliche Haut, dunkle Augen, dunkle Haarfarbe
Eigenschutz: 30 bis 45 Minuten

Hauttyp 5

Dunkelbraune Haut, dunkle Haare
Eigenschutz: ca. 50 Minuten

Hauttyp 6

Schwarze Haut, dunkle Haare
Eigenschutz: ca. 90 Minuten

Wenn Sie zum Beispiel Hauttyp 1 sind, beträgt die Eigenschutzzeit Ihrer Haut rund 10 Minuten. Bei einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 15 hieße das also: 10 Minuten x 15 (LSF) = 150 Minuten, in der Sie sich bedenkenlos in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Verlassen Sie sich jedoch nie darauf, vollständig geschützt zu sein. Sollten Sie sich am Meer oder im Schwimmbad befinden, ist es wichtig, sich nach dem Schwimmen erneut einzucremen, da die Creme im Wasser an Haftung verliert. Eine Sonnencreme wird bereits als wasserfest bezeichnet, wenn sie nach viermal 20 Minuten im Wasser noch die Hälfte des Lichtschutzfaktors aufweist. Beträgt Ihr Sonnenschuzt also wie in unserem Beispiel 150 Minuten, cremen Sie sich nach 90 Minuten erneut ein, um sicher zu gehen, dass der Sonnenbrand keine Chance hat.

Sonnen-Cremes werden bestimmten Produktlassen zugeordnet. Diese unterteilen sich in niedrig (LFS 6, 8, 10), mittel (LSF 15, 20, 25), hoch (LSF 30, 50) und sehr hoch (LSF 50+). Bei Verwendung von Sonnenblockern können Sie deutlich länger in der Sonne verweilen als ohne. Vorausgesetzt Sie tragen die Creme gleichmäßig und ausreichend auf Ihre Haut auf. Ein weiteres, wichtiges Kriterium für die Auswahl des richtigen Sonnenschutzes, ist die Wasserfestigkeit, die besonders für Personen gilt, die in der Sonne Sport treiben oder sich im Wasser aufhalten. Suchen Sie sich in diesem Fall eine gut haftende, schwer abspülbare Creme. Beachten Sie dabei auch, dass man unter Wasser schneller Sonnenbrand bekommt. In den meisten Fällen genügt jedoch ein Sonnenschutz mit dem LSF 30. Vorausgesetzt natürlich, Sie tragen die Sonnencreme richtig auf und bleiben nicht zu lange in der prallen Sonne.

Damit Sie die Sonne also ohne Sonnenbrand genießen können und stets die richtige Sonnencreme wählen, stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Wie lange bleibe ich in der Sonne?
  • Welchen Hauttyp habe ich?
  • Wo halte ich mich auf bzw. wie stark ist die Sonneneinstrahlung?
  • Wann halte ich mich in der Sonne auf? Morgens, in der prallen Mittagssonne oder abends?

Haltbarkeit von Sonnencremes

Die meisten Sonnenblocker sind, solange sie ungeöffnet, kühl und trocken gelagert werden, durchaus mehrere Jahre haltbar.

Ist die Flasche jedoch erst einmal geöffnet, empfiehlt sich der Verbrauch dieser innerhalb von zwölf Monaten. In diesem Zeitraum sollte darauf geachtet werden, dass die Creme keine starken Temperaturschwankungen ausgesetzt wird. Am Strand und am Pool ist der beste Aufbewahrungsort für eine Sonnencreme also in der Kühltasche, die sich im Schatten befindet.

Spätestens dann, wenn der Sonnenschutz einen starken Geruch entwickelt oder sich die Konsistenz verändert hat, sollte sie vorsorglich entsorgt werden.

Lesen Sie auch Entspannt Sonnenbaden: So schützen Sie sich vor UV-Strahlungen.

Fazit

Sofern Sie Ihren Hauttyp berücksichtigen und sich demnach im Außenbereich immer mit einem Sonnenschutz des passenden Lichtschutzfaktors eincremen, ist es durchaus einfach, einen Sonnenbrand zu vermeiden. Bevorzugen Sie dabei Sonnencremes mit mineralischem UV-Filter, wasserfeste Formeln bei Kontakt mit Wasser oder sportlichen Aktivitäten, achten auf die aktuelle Tageszeit und greifen im Zweifelsfall auf eine Creme mit dem LSF 30 zurück.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

Tags: Pool