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Tipps zur erfolgreichen Sauna-Sanierung und -Renovierung

Auch bei vorbildlicher Pflege treten durch den regelmäßigen, langjährigen Einsatz Ihrer Heimsauna mit der Zeit Verschleißspuren auf, die das Wellness-Feeling der kommenden Saunagänge einschränken. Ebenso könnte der Betrieb, die Sicherheit und Wärmedämmung bei häufiger Nutzung beeinträchtigt werden, wonach die Sauna saniert werden muss. Doch auch neue Technologien, Einrichtungs-Trends oder persönliche Lebensereignisse sind oft gute Anlässe für eine Komplett-Renovierung.

Wann wird eine Sanierung der Sauna fällig?

Es gibt viele Gründe für den Ausbau einer Sauna. Ausschlaggebend hierfür können in die Jahre gekommene Saunaöfen, Steuerungen  oder vor allem auch das Holz sein. Dieses wird mit der Zeit sehr trocken, was ein potentielles Brandrisiko mit sich bringt. Ein weiteres maßgebliches Argument für eine Renovierung ist, dass insbesondere ältere, preiswertere Sauna-Modelle über eine schlechte Dämmung verfügen, da früher nicht viel Wert auf die Isolierung gelegt wurde. Zudem kann es bei mangelnder Belüftung in den schlimmsten Fällen sogar zum Schimmelbefall kommen, welcher mit bloßer Reinigung nicht entfernt werden kann. Werden Saunasteine zu lange für den Ofen genutzt, ohne sie zwischenzeitlich auszutauschen, entstehen unansehnliche Rückstände und Verfärbungen an der Wand hinter dem Saunaofen. Auch die Energieeffizienz ist ein wichtiger Punkt, weswegen sich viele früher oder später für den Ausbau Ihrer Heimsauna entscheiden.

Vielleicht möchten Sie Ihrer Sauna auch einfach nur einen neuen Anstrich verpassen mit neuen, technischen Geräten. Denn ständig werden neue Technologien, spannende und moderne Einrichtungstrends, wie komplette Glasfronten an der Kabine, entwickelt, die das Wellnessbad aufwerten. Ebenso interessant sind sowohl der Nachbau einer Höhle, das Spannen von Leinwänden in Outdoor-Optik, ein eingearbeiteter Sternenhimmel  oder auch hochmoderne Entertainmentsysteme mit Soundeffekten oder Farblichtern - den eigenen Wünschen muss man beim Aufbereiten der eigenen Sauna keine Grenzen setzen.

Modernisierungen im Saunabereich sollten allerdings gut durchdacht sein, denn das Thema Hygiene darf unter keinen Umständen darunter leiden. Sollten sich die Lebensumstände ändern und ein barrierefreies Wohnen nötig sein, kann der Gedanke zur ebenerdigen Sauna gehen. Fernerhin streben auch viele eine Vergrößerung oder Verkleinerung an, wenn beispielsweise die eigenen Kinder oder sehr gute Freunde auch das Interesse am Saunieren zeigen oder der Nachwuchs durch einen Auszug das Elternhaus verlässt.

Energieeffiziente Materialien

Verwenden Sie für Ihre Renovierungsarbeiten nur Hölzer aus Fichte, Zirbelkiefer und Hemlocktanne. Diese eignen sich hervorragend für Wärmekabinen. Für Saunabänke und Latten ist komfortables Abachi die beste Wahl. Wer besonders viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, kann FSC-geprüfte Hölzer verwenden. FSC steht für „Forest Stewardship Council®“. Es ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft. Sollten Sie weitere Grundausstattung benötigen, empfehlen wir Ihnen, diese bei einem Saunameister zu kaufen, damit die optimale Wärmedämmung gewährleistet werden kann. Bedenken Sie bei der Inneneinrichtung außerdem die Personenanzahl, welche die modernisierte, umgebaute Sauna zukünftig besuchen wird.  Zudem können Sie bei Bedarf einen energieeffizienten Ofen in Betracht ziehen. Achten Sie dabei darauf, dass dieser nicht dauerhaft heizt, sondern die vorhandenen Saunasteine als Wärmereflektor nutzt.

Planung und Vorbereitung

Planen Sie Ihre Renovierung gründlich, wir empfehlen Ihnen das Holz, sowie alles was Sie für den Umbau benötigen, vorher zu besorgen. Der Umbau sollte nicht durchgeführt werden, wenn Sie viel Stress haben, nehmen Sie sich daher also am besten einige Tage frei. Ebenfalls sollten Sie ausreichend helfende Hände haben, damit Ihr Umbau zum Erfolg wird. Messen Sie dazu die Sauna vorher ordentlich aus und nehmen ggf.  Anpassungen am Holz vor dem Umbau vor. Wenn Sie Ihre Sauna modernisieren möchten, ist es ratsam, diesen Vorgang vorher ebenso genau mit einzuplanen, bzw.  wenn von Nöten, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Alle benötigten Materialien sollten auch hier bereits vorhanden sein, sodass Sie während der Renovierungsarbeiten nicht noch einmal schnell zum Baumarkt müssen und dadurch wertvolle Zeit vergeuden.

Beachten Sie jedoch, dass sämtliche Elektro-Installationsarbeiten, wie zum Beispiel das Anschließen des Ofen und der dazugehörigen Saunasteuerung oder von Lautsprechern, nur von einem örtlich zugelassenen Elektrofachbetrieb ausgeführt werden darf.

Benötigtes Material

  • Ausreichend lange Wasserwaage
  • Bohrmaschine
  • Stichsäge
  • Hobel für Holzkanten
  • Sauna-Selbstbausatz (Tür, Ofen, Steuergerät, Zuluft-Schieber, Banklatten und Kopfstützen)
  • Kanthölzer (ca. 7 x 7 cm)
  • Platten aus wasserfest verleimter Spanplatte und Mineralwolle
  • Dampfsperr-Folie aus Polyethylen oder Aluminium
  • Profilbretter
  • Querriegel und Querstücke
  • Lattenstücke als Abstandhalter
  • Montagekrallen
  • Lange und kurze rostgeschützte Kreuzschlitz-Schrauben
  • Leerrohre
  • Stabile Blechwinkel
  • Dichtungsband
  • Saunabeleuchtung
  • Thermometer und Hygrometer

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Fazit

Der Umbau Ihrer eigenen Heimsauna ist somit besonders dann sinnvoll, sobald eine Sanierung aufgrund veralteter Inneneinrichtung bzw. Isolierung, Schimmelbefall oder hartnäckiger Rückstände unvermeidbar ist oder Sie über genug handwerkliches Geschick verfügen und eine eigenständige Modernisierung durchführen möchten. Bedenken Sie jedoch, dass eine Komplett-Renovierung ggf. teurer als eine neue Saunakabine werden kann. Lassen Sie sich im Zweifelsfall am besten von einem Saunameister beraten.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

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Tags: Sauna