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Sole, Schwefel, Moor - Wellnessbäder und ihre Wirkung

Wenn eine kühle Erfrischung im Gartenpool gegen ein überdachtes, wohltuendes Thermalbad getauscht wird, dann ist die Winterzeit gekommen. Öffentliche Einrichtungen und Wellnesshotels bieten inzwischen eine Vielzahl an unterschiedlichen Heilwasserbecken an, die sich positiv auf den Körper und Geist auswirken. Auch als Gesundheits- oder Entspannungstherapie werden die Bäder von vielen geschätzt. Finden Sie heraus, welches am besten zu Ihnen passt.

Warum ein regelmäßiges Wellnessbad?

Dank des ständig wachsenden Angebots vieler Thermen gibt es für jeden Geschmack die passende Anwendung oder Beschäftigung. Sei es die klassische Massage, verschiedene Arten des Dampfbades, der Sauna, Thermal- oder Spaßbäder. Dabei spielt - neben dem Erholungs- und Spaßfaktor - ebenso der medizinische Aspekt für viele eine wichtige Rolle. Einige Thermen wurden zudem so aufwendig und liebevoll gestaltet, dass sich die Gäste direkt wohl fühlen und in eine andere Welt eintauchen können. Probieren Sie die verschiedenen Becken aus und finden so Ihren persönlichen Favoriten oder wenden Sie regelmäßig das Bad an, was für Ihren Körper am besten geeignet ist.

Auch Zuhause können Sie mit  speziellen Badezusätzen, Wellnessextrakten oder gar einer eigenen Sauna bzw. einem eigenen Solebad ungestört vom Alltag abschalten und von den belebenden, immunstärkenden Eigenschaften der Heilbäder profitieren.

Thermalbad

In einem Thermalbad können Sie in über 20 Grad warmes Quellwasser eintauchen und sich treiben lassen. Natürliches Thermalwasser stammt häufig aus der Tiefe von mehreren tausend Metern, während künstliche Thermen erhitzt und mit den nötigen Bestandteilen versetzt wurden. Das aus wertvollen Spurenelementen und Mineralstoffen bestehende Heilbad wirkt besonders anregend und ausgleichend auf den Körper. Insbesondere Menschen mit rheumatischen Erkrankungen, Allergien, Hypertonie, Arthrose, Ödemen oder psychosomatischen Störungen profitieren von der heilenden Wirkung des Thermalwassers. Die Muskeln entspannen sich, Blutdruck und Venenfunktion werden reguliert sowie Stresshormone unterbunden. Da der Organismus nicht zu stark gefordert werden sollte, empfiehlt sich eine Anwendungsdauer von max. 20 Minuten.

Sole- und Salzbäder

Das Wasser eines Solebads beinhaltet einen Meersalz-Gehalt von bis zu 6 % und wird häufig als Hilfsmittel für die Therapie gegen Gelenkbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen, Hautproblemen, Durchblutungsstörungen, Allergien, Infektanfälligkeiten und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Daneben unterstützt ein Salzwasserbad die Heilung von Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen.

Magnesiumbäder

Magnesiumbäder bestehen aus aufgelöstem, lebendigem Magnesiumsalz und haben eine Wassertemperatur von 36 bis 38 Grad. Der Effekt dieses Heilwassers ist vergleichbar mit einem Bad im Toten Meer. Aufgrund der magnesiumreichen Sole regeneriert die natürliche Hautbarriere, wodurch Hautkrankheiten gelindert werden. Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass Magnesium Ionen eine antientzündliche Wirkung haben. Herztätigkeiten sowie Muskelkontraktionen werden reguliert, Osteoporose bekämpft und die Entstehung von Kalzium-Ablagerungen in den Nieren sowie der Gallenblase verhindert.

Kalziumhaltiges Thermalwasser

Die Gesundheit unserer Knochen wird unter anderem durch eine regelmäßige Kalziumzufuhr beeinflusst. Auch die Haut kann die Mineralstoffe aufnehmen und so die Stabilität der Knochen fördern. Daneben werden kalziumhaltige Thermalbäder auch ein gewisser Anti-Aging-Effekt nachgesagt.

Schwefelbad

Schwefelhaltiges Heilwasser wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, schmerzstillend und beruhigt die Haut. Die Wassertemperatur liegt zwischen 37 und 39 Grad, wodurch die Muskeln entspannt werden. Zusätzlich werden die Blutgefäße erweitert sowie Herzschlag und Stoffwechsel erhöht, was die Durchblutung fördert und zur besseren Aufnahme von Sauerstoff und Mineralien beiträgt. Die Dauer eines Bads liegt zwischen 10 und 20 Minuten. Anschließend sollte der Körper heiß abgeduscht werden, um die Hautporen zu öffnen und die unangenehmen Schwefelduftstoffe zu beseitigen. Verzichten Sie jedoch auf ein Schwefelbad, sofern Sie an einer fieberhaften Erkrankung, Bluthochdruck oder einer Herz- / Kreislaufschwäche leiden. Stattdessen eignen sich Schwefelbäder ideal zur Behandlung von Gelenkbeschwerden, Muskelentzündungen, Rheuma, Bandscheibenleiden, Wirbelsäulenerkrankungen und Neurodermitis.

Basische Bäder

Ein basisches Bad sorgt für mehr Ausgeglichenheit, Leistungsfähigkeit und einen besseren Stoffwechsel. Daneben entgiftet dieses Thermalwasser den Körper, entschlackt die Haut und wirkt gegen Übersäuerung, was unter anderem durch chronischen Stress hervorgerufen wird.

Kristallbad

Wasser, welches mit bestimmten Gesteinsarten in Verbindung kommt und so die Mineralien derer beinhaltet, stärkt das Immunsystem, regt den Stoffwechsel an und wirkt äußerst positiv auf psychisch sensible Menschen.

Moorbad

Ein Moorbad enthält viele Vital- und Nährstoffe, die Körper und Geist positiv beeinflussen. Daneben lindert die aus Badetorf bestehende Flüssigkeit Stress, entkrampft verspannte Muskeln und eignet sich hervorragend zur Hautpflege. Frisch zubereitet verfügt Torf über die beste Heilwirkung. Durch das etwa 40 bis 45 Grad erhitzte Moor steigt die eigene Körpertemperatur um etwa zwei Grad an, wodurch ein künstliches Heilfieber erzeugt und die Abwehrkräfte mobilisiert werden. So stärken Sie Ihr Immunsystem, fördern die Durchblutung und aktivieren den Stoffwechsel.

Medizinische Bäder

Je nach Badezusatz wirken medizinische Bäder bei Haut- und Erkältungskrankheiten, rheumatischen Beschwerden sowie Nervosität. Dabei werden die gelösten Inhaltsstoffe über die Haut und Atemwege aufgenommen und der Kreislauf schonend angeregt. Insbesondere pflanzliche Zusätze, wie Fichtennadel oder Heublume helfen gegen nervöse Störungen bzw. Muskelbeschwerden.

Ihr POOLSANA-Team

Tags: Pool