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Salzwasser-Pool für Zuhause

Betrieben werden die meisten privaten Gartenpools und öffentlichen Schwimmbecken bekannterweise mit Süßwasser. In Thermen sind Salzwasserbecken jedoch genauso fester Bestandteil wie die klassischen Swimmingpools. Wer diese schon einmal ausprobiert hat, weiß über deren entspannte Wirkung sicherlich Bescheid.

Salzwasser ist gut für die Haut und den kompletten Organismus, denn nicht umsonst heißt es „alles Leben kommt aus dem Meer“. In Südafrika, Australien und Südeuropa werden seit Jahren ca. 70 % aller Pools und Schwimmbäder mit Salzwasser betrieben. Während diese Alternative in Deutschland eher weniger verbreitet ist. Ein Grund dafür könnte sein, dass manche gar nicht wissen, wie sich beide Arten genau unterscheiden.

Vorteile eines Solewasserbades

  • Salzwasser-Pools stärken das Immunsystem
  • Schleimhäute und Atemwege werden befeuchtet und gereinigt
  • Der Zellstoffwechsel wird angeregt und das vegetative Nervensystem gestärkt
  • Hautprobleme werden gelindert
  • Baden ohne Juckreiz und Haut-Rötungen
  • Salzwasser pflegt die Haut und strafft das Bindegewebe
  • Enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente

Nachteile eines Salzwasserbeckens

  • Korrosionsgefahr bei unedlen Metallen
  • Die Anschaffung eines Solebeckens liegt preislich höher als die eines Süßwasserpools

Salzwasser im Vergleich zu Meerwasser

Der natürliche Salzgehalt von Meerwasser liegt bei etwa 2,5 bis 3,5 %, während ein Salzwasserbecken eine eher schwache Gesamtsalzkonzentration von ca. 0,3 bis 0,5 % hat. Somit ist der Salzwassergehalt deutlich geringer als der Gehalt des Meerwassers und kaum im Wasser bemerkbar. Der typische „Salzwassergeschmack“ ist in solchen Pools daher nicht vorhanden. Zudem laugt die Haut nicht aus.

Wasserpflege

Eine Salzwasserelektrolyse erspart das regelmäßige Einstellen des Chlorwertes. Dennoch geht es nicht ganz ohne Kontrolle und Pflege. Wichtig ist auch hierbei der richtige pH-Wert, der in gleichmäßigen Abständen überprüft und mit den entsprechenden Mitteln ggf. eingestellt werden muss. Je nach Bedarf sollten außerdem weitere Wasserpflegemittel, wie Algenverhüter und Flockmittel verwendet werden.

Funktion einer Elektrolyse

Doch wozu dient eine Salzwasser-Elektrolyse? Sie hilft Ihnen, das Poolwasser sauber zu halten.  Das enthaltene Natriumchlorid wirkt wie gewöhnliches Tafelsalz. Sobald es sich im Wasser aufgelöst hat und mit dem 6 V Strom der Elektrolyse in Kontakt kommt, spaltet sich das Salz auf. Dadurch finden diverse Prozesse statt, wodurch Ihr Schwimmbadwasser sauber bleibt.

Voraussetzungen der Umrüstung

Wenn Sie sich nun dazu entschieden haben, Ihren Pool zu einem Solebad umzurüsten, sollten Sie zuerst alle verbauten Teile auf Salzwasserbeständigkeit prüfen. Hierzu zählen u.a. Filteranlage, Pumpe, Leiter, Blenden, Unterwasserscheinwerfer und sonstige Einbauteile. Die PVC-Innenhülle von Folienbecken sowie alle Einbauteile aus Kunststoff sind dagegen für die Befüllung mit Salzwasser normalerweise geeignet. Auch bei gefliesten Schwimmbecken müssen Sie sich keine Sorgen machen. Wichtig dabei ist jedoch, dass die Dosierung immer im Idealbereich liegt. Vorsicht ist allerdings bei Stahlwandbecken geboten. Da die Pool-Innenhülle nicht diffusionsdicht ist, wird durch den Salzgehalt die Stahlwand angegriffen, was zu einer deutlich schnelleren Korrosion führen kann.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

Tags: Pool, Poolbau