// Bing
Left Sidebar Manager - Version: 1.6.2

Nach dem Saunabad: so pflegen Sie Ihre Heimsauna richtig

Der Vorteil einer eigenen Saunakabine ist vermutlich jedem stolzen Besitzer eines solchen Luxus-Möbelstücks bekannt: zu jeder Zeit, entspannt allein oder mit Freunden kann ein Saunabad genommen werden. Und das natürlich in der gewünschten Temperatur mit dem persönlichen Lieblingsaufguss. Allerdings gibt es auch einen Nachteil. Während in öffentlichen Saunen die regelmäßige Wartung und Pflege von Bademeistern durchgeführt wird, muss dies bei einer Heimsauna selbst vorgenommen werden.

Belüftung der Saunakabine

Während einer Saunazeremonie entsteht eine feuchte, warme Luft in der Kabine. Damit diese aus dem Saunaraum entweichen und wieder ein optimaler Luftaustausch stattfinden kann, sollten nach dem Saunieren Türen und Fenster der Kabine geöffnet werden. Andernfalls kann es aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit zu Stock- und Schimmelbildung kommen. Daneben sollte die untere Bankreihe nicht eingeschoben sein.

Saunatechnik abstellen

Viele Saunasteuerungen verfügen über eine Abschaltautomatik, welche üblicherweise nach 6 Stunden erfolgt. Aus Sicherheitsgründen ist es dennoch ratsam, die Steuerung und den Saunaofen zu prüfen und ggf. auszuschalten.

Gehen Sie sicher, dass alle Utensilien aus der Sauna entfernt wurden. Nicht selten kommt es vor, dass etwas in der Kabine vergessen wurde und es sich deshalb bei der nächsten Saunabenutzung während der Aufheizphase des Saunaofens entzündet und zu einem Brand geführt hat. Aus dem Grund dürfen keine Handtücher, Aufgusskellen etc. zum Trocknen auf den Ofen oder über den Ofenschutz gelegt werden. Stattdessen sollten Sie dafür einen geeigneten Platz suchen.

Saunazubehör trocknen

Der Aufgusskübel sollte nach jedem Saunagang entleert und mit klarem Wasser ausgespült werden. Dadurch werden Ablagerungen im Kübel verhindert. Glücklicherweise sind die meisten Saunakübel heutzutage mit Plastikeinsätzen versehen, die sich gut reinigen lassen.

Suchen Sie sich einen geeigneten Platz, um die Aufgusskelle und sonstiges Saunazubehör zu trocknen. Somit verhindern Sie auch dabei die Bildung von Schimmel. Saunatücher und Kissen, die während des Saunagangs in der Kabine benutzt wurden, sollten ebenfalls aus der Sauna entfernt und zur Trocknung aufgehängt werden.

Um Schweißflecken auf dem Holz im Vornherein zu vermeiden, ist es empfehlenswert, während des Saunagangs ein Tuch unterzulegen.

Kabine säubern

Nachdem sämtliche Sauna-Utensilien aus der Kabine entfernt wurden und die Sauna vollständig abkühlen konnte, sollte der Fußboden mindestens einmal pro Halbjahr gründlich gesaugt bzw. gefegt und mit einem feuchten, fusselfreien Tuch sauber gewischt werden. Je nach Bedarf empfiehlt sich auch das Putzen der Inneneinrichtung mittels Bürste und Sauna-Reinigungsmittel. Befreien Sie des weiteren die Zu- und Abluftöffnungen sowie Lüfter bzw. Ventilator von Staub und Flusen. Zur Reinigung von Saunasteuerung und -ofen eignet sich ebenfalls ein angefeuchtetes Reinigungstuch. Bei stärkeren Verschmutzungen kann milde Seifenlauge Abhilfe verschaffen, während für Öfen ebenso Zitronen- und Essigsäure verwendet werden kann.

Saunasteine aussortieren

Kommt Ihre Heimsauna besonders häufig zum Einsatz, sollten die Steine des Saunaofens alle 3 bis 4 Monate aussortiert werden. Bei mäßigem Gebrauch ist eine jährliche Kontrolle dagegen ausreichend. Entfernen und ersetzen Sie dabei beanspruchte Quarzsteine sowie Splitter und befreien den Ofen von Staubablagerungen.

Ihr POOLSANA-Team

 

Tags: Sauna