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Gartensauna - So bauen Sie sich Ihre Sauna-Kabine für den Außenbereich

Wenn sich im Innenbereich des Eigenheims kein Platz für eine Sauna finden lässt, muss wohl der Garten herhalten. Vorteil dieses Standorts ist jedoch, dass die Abkühlphasen zwischen den Saunagängen an der frischen Luft gleich vor der Tür der Schwitzstube stattfinden können. Lesen Sie mehr über die Unterschiede zwischen Garten- und Heimsaunen und wie Sie sich ihre eigene Kabine im Freien bauen können.

Voraussetzungen für den Bau einer Gartensauna

Der Besuch einer öffentlichen Sauna kann nach dem Feierabend oft hektisch verlaufen, während am Wochenende zur kalten Jahreszeit reger Betrieb herrscht und sich kaum ein Plätzchen in der Schwitzstube finden lässt. Aus diesem Grund denken viele, regelmäßige Saunagänger über eine ganz eigene, private Saunakabine nach. So können sie jederzeit und in Ruhe ein entspannendes Saunabad genießen. Dabei werden Außensaunen immer beliebter, da im Garten oft mehr Platz zur Verfügung steht, der Bauaufwand geringer ausfällt, der Duft der ätherischen Öle nicht durch das gesamte Haus ziehen, der Körper direkt an der frischen Luft und unter der Gartendusche abgekühlt werden und die Kabine ggf. mit den Nachbarn geteilt werden kann.

Für die Umsetzung einer solchen Gartensauna muss zuallererst der optimale Standort gefunden werden. Beachten Sie dabei, dass ab einer bestimmten Größe eine Baugenehmigung vom Bauamt beantragt werden muss. Genauso muss eine Genehmigung vorliegen, wenn der Saunaofen holzbeheizt wird, da diese Art als „Sonderfeuerstelle“ gilt. Sorgen Sie auch für den richtigen Brandschutz und einen Mindest-Abstand von drei Metern zum Nachbarn. Ein industrieller Schornstein ist unverzichtbar, da die heißen Dämpfe abgeleitet werden müssen. Planen Sie eine Ruhezone, Dusche bzw. ein Tauchbecken im Umkreis der Sauna, muss dafür natürlich auch der nötige Platzbedarf miteinberechnet werden. Dieses kann mit Pflanzen, wie der Seerose bestückt werden Als nächsten Schritt wird das passende, gerade Fundament aus Beton oder Pflastersteinen hergestellt. Demnach muss ein hitzebeständiger Bodenbelag aus beispielsweise Natursteinplatten rund um das Saunahäuschen und die Ruhezone verlegt werden. Ein entsprechender Sichtschutz (Hecke, Strohmatten, Sichtschutzwände o.ä.) ist notwendig, um ungestört vor den Blicken der Nachbarn oder Spaziergänger nach dem Saunagang entspannen zu können. Zugänge für Wasser und Strom bzw. Starkstrom zur Saunahütte müssen vorab mit eingeplant und unterirdisch verlegt werden. Berücksichtigen Sie auch die Anschlüsse und Verkabelungen für den Einbau von Lautsprecher, HiFi-Anlage, Ofen und Beleuchtung.

Größe und Ausstattung der Saunakabine

Um Ihre Gartensauna vor starkem Auskühlen zu schützen, sollten die Wände mindestens 6 cm dick und die Türen und Fenster im geschlossenen Zustand dicht sowie mit Isolierglas versehen sein. Bei der Inneneinrichtung wird, wie bei allen anderen Varianten auch, hochwertiges, splitter- und harzfreies Holz aus Abachi oder Espe verbaut, welches die Wärme gering leitet. Die Sitzbänke sollten mindestens 50 cm breit sein, um für jede Person eine angenehme Liegefläche zu ermöglichen. Die Sauna selbst darf eine Höhe von 190 cm nicht unterschreiten. Daneben sollte der Raum gut belüftet sein, um frische Luft in die Kabine rein- und Abluft rauszuführen. Vorteilhaft - insbesondere bei schlechtem Wetter - gilt außerdem ein zusätzlicher Vorraum zum Ruhen.

Element- bzw. Iso-Saunen eignen sich ideal für den Außenbereich. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer gewöhnlichen Kabine, einem Häuschen, einer Fass- oder Iglu-Sauna. Der Bau gestaltet sich bei fertigen Sets sehr einfach, da von den Außenelementen bis hin zur Einrichtung bereits alles im Lieferumfang enthalten ist. Die einzelnen Elemente müssen somit nur noch zusammengebaut und anschließend bestrichen werden.

Do it yourself - Gartensauna in Eigenregie

Sorgen Sie zunächst für den richtigen Untergrund. Dazu wird das Saunahaus auf einer Beton-Bodenplatte montiert, welches aus einem Rahmen als Schalung besteht und mit flüssigem Beton gefüllt wird. Ein Gitter wird ebenfalls miteinbetoniert. Anschließend wird der Beton vollständig ausgehärtet.

Die Grundkonstruktion der Saunkabine besteht aus einem Rahmen, der aus Kanthölzern gebaut wird. Die langen Seiten dieses Gerüstes müssen dabei auf Gehrung zugeschnitten werden, damit sie im Nachhinein exakt miteinander verbaut werden können. Mithilfe von Metallwinkeln oder Spannfedern werden die Hölzer schließlich verbunden. Um das Eindringen von Nässe und Feuchtigkeit zu vermeiden, wird der Rahmen an der Unterseite mit Dachpappe versehen. Folglich wird die Konstruktion auf die Bodenplatte gedübelt, wobei eine gerade Ausrichtung immer wieder kontrolliert werden sollte. Danach wird die Holzplatte montiert, welche als Dachplatte vorgesehen ist, und nach Wunsch verkleidet.

Zu guter Letzt müssen die Seitenwände verkleidet werden. Dazu werden die Dachlatten an den Rahmenhölzern befestigt, welche eine Auflage für die Verblendbretter bilden. Anschließend wird die Verblendung von außen an dem Saunahaus montiert.

Die Innenverkleidung erfolgt erst, nachdem die Kabel verlegt wurden, die im selben Zuge gleich entsprechend kaschiert werden können.

Lesen Sie auch Sauna selbst gemacht: So bauen Sie Ihre eigene Heimsauna.

Fazit

Eine Gartensauna ist somit eine elegante Alternative zur Saunakabine im Haus, zumal Sie dabei die freie Wahl über Form, Größe und Zusatzausstattungen haben und, anders als im Innenbereich, nicht gelüftet werden muss. Dafür werden bei einer Heimsauna weder Baugenehmigung, noch Betonbodenplatte, Gartendusche bzw. Tauchbecken und Ruhezone benötigt, wodurch Kosten gespart werden können. Ebenso werden Sie im Innenbereich komplett vor fremden Blicken geschützt und können ein relativ spontanes Saunabad nehmen, da die Aufheizzeiten einer Gartensauna während der kalten Jahreszeit entsprechend länger sind. Sofern Sie sich dennoch für eine Außensauna entscheiden, sollte diese idealerweise von einem Fachmann montiert werden, um Gefahren der Feuerstelle entgegenzuwirken.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

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Tags: Sauna