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Entspannt Sonnenbaden: So schützen Sie sich vor UV-Strahlungen

Was wäre ein ausgelassenes Bad im Swimmingpool ohne eine Liege, auf der sich der Körper anschließend unter der heißen Sonne erholen, trocknen und bräunen kann? Doch auch ohne Schwimmbecken entspannen sich zur Sommerzeit viele Menschen im Garten, Freibad oder unabhängig der Wetterverhältnisse direkt im Solarstudio, um die Wärme zu genießen und ihrem Körper mehr Farbe zu verleihen. Trotz des steigenden Vitamin D Wertes, birgt das Sonnenbad jedoch ebenso einige Risiken, die nicht jedem bewusst sind. Lesen Sie mehr über UV-Strahlungen und welche Vorsichtsmaßnahmen Sie zum Schutz Ihrer Gesundheit treffen sollten.

Was ist UV-Strahlung?

Die sogenannte Ultraviolettstrahlung, kurz UV-Strahlung, die den Wellenlängenbereich von 100 bis 380 Nanometern umfasst, ist ein Teil der elektromagnetischen Strahlung und kann vom Menschen weder gesehen, noch mit den Sinnesorganen wahrgenommen werden. Als Ultraviolett wird die Strahlung aus dem Grund bezeichnet, da das UV-Spektrum zu kürzeren Wellenlängen an Violett anschließt, was gerade noch vom Menschen wahrgenommen werden kann. Allerdings ausschließlich durch das Erleuchten fluoreszierender Stoffe, was umgangssprachlich auch als Schwarzlicht bezeichnet wird, da diese Flächen im Dunkeln augenscheinlich ohne Licht zum Leuchten gebracht werden können.

Dabei werden die Strahlen entsprechend der Wellenlänge in drei Gruppen unterteilt:

  • UV-A-Strahlung (Wellenlänge 315 - 380 nm)
  • UV-B-Strahlung (Wellenlänge 280 - 315 nm)
  • UV-C-Strahlung (Wellenlänge 100 - 280 nm)

Natürliche UV-Strahlung der Sonne

Die Strahlung der Sonne wird unterteilt in natürliche und solare UV-Strahlung. Sie dringt wellenlängenunabhängig unterschiedlich weit bis zur Erdoberfläche vor.  Wie stark die natürlichen UV-Strahlen auf der Erde eintreffen, hängt vor allem vom Breitengrad und der Sonneneinstrahlung ab. Je näher der Äquator ist, desto stärker ist die UV-Strahlung. Wie man deutlich spürt, ist die Strahlung im Winter nicht so stark wie im Sommer.  Zudem hat die Höhenlänge des Aufenthaltsortes  große Auswirkungen. Befinden Sie sich beispielsweise in den Bergen, ist die Strahlung höher. Bei kräftiger Bewölkung ist die UV-Strahlung demnach deutlich schwächer als bei klarem Himmel. Sollten Sie sich im Wasser, am Strand oder im Schnee befinden, wird die Strahlung reflektiert und quasi gespiegelt, wodurch die Strahlung verstärkt wird. Die Folge: Sonnenbrand.

Solarstudios und ihre Risiken

Wie Sie im Hochsommer sicherlich schon am eigenen Leib erfahren mussten, verbrennt die Haut schneller als gedacht. Doch nicht nur zur warmen Jahreszeit möchten viele Menschen schön gebräunt sein, sondern auch im Winter, weswegen sie regelmäßig das Sonnenstudio besuchen. Die wenigsten wissen jedoch, dass Solarien ungefähr genauso stark wie die Mittagssonne am Äquator sind. Diese Strahlen erzeugen Krebs, welcher bis zu zehnmal so stark wie ein Melanom werden kann. Das maligne Melanom der Haut, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist die bösartigste Form von Hautkrebs. Diese Form kann von einem Laien so gut wie nicht erkannt werden. Das Risiko Krebs zu bekommen ist für Menschen unter 30 am höchsten. Daher besagt das Gesetz, dass der Besuch eines Sonnenstudios für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht gestattet ist.  Wer das Sonnenstudio trotzdem vor dem dreißigsten Lebensjahr besucht, erhöht das Krebsrisiko um ganze 75%. Dabei ergeben Statistiken der Weltgesundheitsorganisation, dass 9 von 10 Hautkrebsfällen durch den regelmäßigen Besuch des Solariums entstehen. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 140.000 Menschen an der inzwischen häufigsten Krebsart, die es jemals gab, wobei diese Rate jährlich um 7 % steigt.  Ein offensichtliches Problem ist, dass sich wenige Betreiber an die Gesetze halten. In zwei von drei Sonnenstudios wird nicht über die faktischen Gesundheitskrisen aufgeklärt und weder auf eine Schutzbrille, noch auf eine Hauttyp-Beratung wert gelegt. Ein weiteres Problem liegt darin, dass jeder, der einen Gewerbeschein vorweisen kann, ein Sonnenstudio betreiben darf. Demnach werden die Geräte häufig noch nicht einmal regelmäßig kontrolliert.

Vorbeugung von Hautkrankheiten und Sonnenbränden

Bei einem sehr hellen Hauttyp ist das Risiko an Sonnenbrand zu erleiden viel höher, daher sollten Sie die Sonneneinstrahlung keinesfalls unterschätzen und sich über Ihren Hauttyp informieren. In der Mittagssonne ist die UV-Strahlung am höchsten, somit sollten Sie in der Mittagszeit die direkte Sonneneinstrahlung meiden.  Bedenken Sie jedoch, dass das schnelle Bräunen wenig Sinn macht, da dadurch lediglich ein Sonnenbrand entsteht, welcher die Haut schneller altern lässt. Bei Benutzung einer Sonnencreme gilt allgemein die Regel: Nach der Hälfte der möglichen Bestrahlungszeit sollte die Sonne vermieden bzw. der Schutz erneuert werden. Sollten Sie am Strand unter einem Sonnenschirm liegen, können immer noch 50% der UV-Strahlen ankommen. Aus dem Grund ist es wichtig, eine Sonnencreme mit dem richtigen Lichtschutzfaktor zu wählen und bei einem Aufenthalt im Pool oder Meer auf eine wasserfeste Formel zurückzugreifen. Nehmen Sie daher bei sehr heller Haut einen hohen Lichtschutzfaktor.

Übrigens: Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Preis kaum etwas mit der Qualität der Sonnencreme zu tun hat. Wenn Sie sich beim Kauf nicht sicher sind, achten Sie einfach auf die aktuellen Untersuchungen der Stiftung Warentest bzw. auf das Logo dieser auf der jeweiligen Verpackung der Creme.

Lesen Sie auch Welche Sonnencreme für welchen Hauttyp? - Tipps gegen Sonnenbrand.

Fazit

Sonnenbaden ist wohl eines der entspanntesten Freizeitaktivitäten in der warmen Jahreszeit und ebenso unschädlich, solange Sie die richtige Sonnencreme für Ihren Hauttyp einsetzen, ggf. auf eine wasserfeste Formel achten und sich an die Anwendungshinweise auf der Verpackung Ihrer Sonnencreme halten. Dennoch sollten lange Aufenthalte in der prallen Sonne, vor allem zur Mittagszeit, zum Schutz der Haut vermieden werden. Vermeiden Sie ebenso den regelmäßigen Besuch der zu Recht umstrittenen Solarien, besonders dann, wenn Sie noch unter dreißig sind, da hierbei das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, extrem hoch ist.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

Tags: Pool