// Bing
Jetzt viele Sonderpreise im gesamten Sortiment!
Left Sidebar Manager - Version: 1.6.2

Dürfen Kinder mit in die Sauna? - Tipps für Eltern

Gemeinsame Stunden mit der Familie sind doch immer am schönsten, besonders während eines Tagesausflugs in ein Erlebnisbad mit Saunaanlage. Da die Aufsicht der Kinder jedoch unabdingbar ist, stellen sich manche Wellnessfans die Frage, ob sie ihre Kleinabkömmlinge auch mit in die Schwitzstube nehmen dürfen. Noch reizvoller ist dabei ein ungestörtes Saunabad in den eigenen vier Wänden, da aufgrund der Neugierde der Kleinen ein zumindest einmaliges Wellnesserlebnis schon fast unvermeidbar ist. Ob Sie ihnen dieses ohne Bedenken zugestehen können, ist die nächste Frage.

Ab welchem Alter empfiehlt sich ein Saunabad?

Die gute Nachricht: Zwischen dem Saunabad eines Erwachsenen und dem eines Kindes gibt es kaum einen Unterschied. Wichtig ist nur, wenige Regeln zu beachten, um die Gesundheit Ihrer Kleinen nicht zu gefährden. Somit können sich diese schon jetzt für ihren ersten Besuch einer Wärmekabine vorbereiten.

Der früheste Zeitpunkt für das erste Saunabad eines Kleinkindes ist, sobald es selbständig und sicher den Schließmuskel von Darm und Blase kontrollieren kann. Auch das Sozialverhalten sollte entsprechend entwickelt sein. Quengelt Ihr Sprössling fortwährend viel, kann das sowohl für Sie als auch für die anderen Saunabesucher unangenehm werden, was den ursprünglich entspannenden Effekt der heißen Kabine zunichtemacht. Auch Babys unter 4 Monaten sind für ein Saunabad noch vollkommen ungeeignet, da dies für sie lebensgefährlich sein kann. Grund dafür sind die starken Temperaturen, die der Nachwuchs noch nicht regulieren kann. Daher ist es ratsam mit dem ersten Gang zur Schwitzstube solange zu warten, bis Sie ihrem Kind dies körperlich und psychisch zumuten. Achten Sie in öffentlichen Badeeinrichtungen zusätzlich auf deren Hausordnungen, die den Sauna-Zugang für Kinder regeln. Besonders während Events für Erwachsene sollte der junge Nachwuchs nicht anwesend sein.

Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Kindes

Wie die Elternteile, so profitieren auch die Kleinen von den positiven Eigenschaften eines Saunabads, welches den Stoffwechsel verbessert, das Immunsystem stärkt und eventuelle Krankheitserreger durch das starke Schwitzen vernichtet. Daneben wird das psychische Wohlbefinden gefördert und evtl. bestehender Stress abgebaut, dem heutzutage selbst Schulkinder ausgesetzt sind. Dadurch kann Ihr Kind die entspannende Ruhe besser wahrnehmen, seine Konzentrationsfähigkeit steigern und findet einen erholsamen, gesunden Schlaf. Voraussetzung für diese gesundheitlichen Verbesserungen sind optimale Zeit-, Klima- und Luftfeuchtigkeitsverhältnisse in der Sauna.

Regeln für Eltern während des Saunabesuchs

Es ist noch kein Saunameister vom Himmel gefallen. Daher gilt für Kinder wie Erwachsene den Körper zum Eingewöhnen nicht von Anfang an zu starken Sauna-Temperaturen auszusetzen und mit einer schwach temperierten Kabine mit angenehmer Luftfeuchtigkeit, auch Sanarium genannt, zu starten. Zu Beginn empfiehlt sich die Platzierung auf den untersten Stufen, da dort ein geringeres Klima herrscht. Gehen Sie mit Ihren Sprösslingen außerdem niemals mit vollem Magen in die Sauna, da das im schlimmsten Fall zu Erbrechen und Kreislaufproblemen führen kann. Warten Sie also nach einer Mahlzeit mindestens 2 bis 3 Stunden, bevor Sie die Kabine betreten.

Die Dauer des Aufenthalts ist abhängig vom Empfinden Ihres Kindes. Fühlt es sich unwohl oder entsteht ein kalter Schweißausbruch, sollte das Saunabad unverzüglich abgebrochen werden, da der Kleine sonst einen Kreislaufkollaps bekommen könnte. Aufklärende Gespräche über die Körperreaktionen, die sich währenddessen melden, helfen Ihrem Nachwuchs auf die heißen Temperaturen einzugehen. Doch auf keinen Fall sollten Sie Ihr Kind alleine in der Kabine lassen oder zu einem Saunabesuch drängen, wenn Sie bemerken, dass es kein Interesse daran hat. Auch zeitlich sollte das Wellnesserlebnis auf Ihren Abkömmling abgestimmt werden, um seinen natürlichen Biorhythmus nicht zu beeinträchtigen. Neigt es dazu abends überdreht oder müde zu sein, ist die Mittagszeit optimal.

Direkt nach einem Aufguss ist es in der Wärmekabine besonders heiß. Warten Sie also noch ein paar Runden ab, bevor Sie diese betreten. Da Kinder ähnlich viele Schweißdrüsen wie Erwachsene besitzen, kann der Körper von innen nicht überhitzen. Dennoch stellen die hohen Temperaturen eine große physische Belastung dar, was eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unerlässlich macht. Andernfalls wird der Flüssigkeitshaushalt nicht entsprechend ausgeglichen und der Saunabesuch gefährlich.

Um den Kreislauf der Kleinen nicht zu überlasten sollte das anschließende Abkühlen nicht durch eine kalte Dusche oder einen Sprung ins Schwimmbecken erfolgen, sondern über ein Bewegungsbecken zur sanften Regulierung der Körpertemperatur.

Packliste für Ihren Familien-Wellnesstag

  • Badeschuhe
  • Bademäntel
  • Bade- bzw. Saunatücher
  • Sauna-Kilts
  • Waschhandschuhe zur Reinigung und Abkühlung
  • Duschbad bzw. Seife
  • Getränke
  • Ggf. leichte Snacks
  • Ggf. Kinder-Bilderbuch gegen Langeweile

Fazit:

Ob zu Hause in Ruhe oder in öffentlichen Saunaanlagen, mit Einhaltung unserer Tipps lassen sich vollkommen erholsame Stunden mit der ganzen Familie verbringen, die zudem die Gesundheit aller fördert. Wichtig ist lediglich sich richtig vorzubereiten und an die Bedürfnisse sowie den natürlichen Biorhythmus der Kinder anzupassen, um so den Zeitpunkt, das Klima und die Luftfeuchtigkeit des Saunabads optimal zu gestalten.

 

Ihr POOLSANA-Team

 

Saunazubehör von POOLSANA

 

Tags: Sauna