// Bing
Raeumungsverkauf: Bis zu 75% Rabatt!
Left Sidebar Manager - Version: 1.6.2

Diabas, Banja oder Jadeit? Alle Saunastein-Arten im Vergleich

Der Diabas Saunastein ist wohl die verbreitetste, jedoch nicht die einzige Sorte, um den Ofen aufzuheizen. Insbesondere was Form, Größe und Lebensdauer betrifft, unterscheiden sich die einzelnen Gesteine stark voneinander. Deshalb stellt sich die Frage, welcher Stein für welchen Ofen am besten geeignet ist.

Voraussetzungen für eine optimale Wärmeverteilung in der Sauna

Damit der Ofen das volle Potential eines Saunagangs ausschöpfen kann, bedarf es den Steinen an richtiger Dichte, Wärmeleitfähigkeit, gleichmäßiger Wärmeausdehnung sowie chemischer Beständigkeit gegenüber Aufgusskonzentraten. Kontrollieren Sie die Steine außerdem auf Risse und Porosität. Anschließend können diese locker auf und zwischen die Heizstäbe des Saunaofens geschlichtet werden. Ordnen Sie die Saunasteine nicht zu dicht aneinander, um die Luftzirkulation nicht zu beeinträchtigen. Daneben sollten die Heizstäbe vollständig bedeckt werden, damit sie während eines Aufgusses nicht zu schnell abkühlen und dadurch beschädigt werden. Vor der ersten Benutzung sollten die Steine gründlich gereinigt und unter fließendem Wasser von sämtlichen Staubpartikeln befreit werden. 

Saunaöfen erreichen sehr hohe Temperaturen, die die Steine standhalten müssen. Daher werden auch nur Gesteine zur Beheizung von Saunen verwendet, die unter extremer Hitze entstanden sind, wie z.B. Lavagestein. Weitere geeignete Materialien sind Granit und Speckstein, da diese minimale Poren aufweisen. Durch diese Porungen kann sich der Aufguss besser absetzen und so schneller verdampfen.

Je nach Art und Volumen des Ofens wird eine unterschiedliche Anzahl an Steinen benötigt. Üblicherweise genügen 15 bis 25 kg, um die Heizstäbe optimal abzudecken. Während sogenannte Vielstein- bzw. Säulenöfen ein Fassungsvermögen von bis zu 160 kg Steine haben. 

Gesteine für Ihren Saunaofen

Zu den typischen Gesteinsarten für Saunaöfen zählen Granit, Peridotit, Diorit und Gabbro. Dabei handelt es sich um sogenannte Tiefengesteine mit einem kompakten und gleichmäßigen Wuchs. Diese Gesteine sind in ihrem natürlichen Vorkommen regional recht ergiebig und werden typischerweise aus Finnland importiert. Der meist verbreitetste Saunastein ist der Olivin-Dolerit, besser bekannt unter dem Namen Olivin-Diabas.

Olivin Diabas Stein

Diese Gesteinsart dürfte wohl jedem Saunierenden bekannt sein. Olivin Diabas Saunasteine sind dank des homogenen, thermischen Ausdehnungskoeffizienten gegenüber extremen Temperaturschwankungen äußerst widerstandsfähig, was die Bruchrate deutlich verringert. Zudem verfügt das aus Finnland stammende Saunaofen-Material über eine ausgezeichnete Wärmespeicherkapazität, die dafür sorgt, dass die Temperatur bei einem Aufguss nicht spontan abfällt. Diabas-Steine sind für gewöhnlich ca. 5 bis 9 cm groß.

Je nach Nutzung treten mit der Zeit Risse und Verschleißerscheinungen am Olivin-Diabas-Stein auf. Aus diesem Grund ist er eher für den privaten Einsatz sinnvoll und sollte nach 3 Jahren ausgetauscht werden. Die Bruchrate hält sich zwar sehr gering, dennoch empfiehlt es sich, die Saunasteine alle 3 Monate zu reinigen, da sich Gerüche festsetzen könnten.

Speckstein

Der Speckstein ist insbesondere aus dem Kachelofenbau bekannt. Durch seine enormen Wärmespeichernden Eigenschaften, die lange Zeit anhalten, ist er aber ebenso ideal für den Einsatz in der Sauna. Mit Specksteinen wird ein angenehmes Klima und ein sanfter, gleichmäßiger Aufguss in der Schwitzstube erzielt.

Da die Steine nach einiger Zeit schnell Gerüche aufnehmen und den Duft des nächsten Aufgusses verfälschen könnten, ist es ratsam, die Specksteine im Ofen regelmäßig auf Abnutzung zu überprüfen und ggf. auszutauschen.

Banja Saunastein

Im Gegensatz zu anderen Saunaofen-Materialien nehmen Banjasteine wegen ihrer eher porösen Oberfläche das Aufgusswasser wie ein Schwamm auf. Dadurch wird der Wasserdampf äußerst gleichmäßig und langsam abgegeben und so ein angenehmes, mildes Klima erreicht. Für den ersten Saunaeffekt bedarf es bei dieser Gesteinsart Temperaturen von lediglich 70 Grad. Banjasteine sind vom Gewicht leichter als herkömmliche Saunasteine, daher genügen - je nach Ofengröße - in der Regel etwa 10 bis 15 kg für eine Füllung aus. Aufgrund ihrer natürlichen Struktur haben Banja-Saunasteine eine geringe Haltbarkeit und müssen häufiger gewechselt werden.

Jadeit Saunastein

Der smaragdgrüne 50 bis 90 mm große Halbedelstein Jadeit ist der Einzige seiner Art, der für ein Saunabad geeignet ist. Gegenüber anderen Saunasteinen hat er eine besonders dichte Struktur, ist thermisch stark belastbar und gegen sehr heiße Temperaturen beständig. Der hohe Wärmespeicher des Jadeit verleiht der Sauna ein angenehm mildes Klima. 

Wegen der ungewöhnlichen Härte hat dieser Saunastein eine längere Lebensdauer, weshalb er je nach Nutzung nur alle 4 Jahre ausgetauscht werden muss.

Dem Jadeit wird eine heilende Wirkung sowie ein positiver Einfluss auf den menschlichen Körper nachgesagt. 

Dunit

Das aus der Gruppe Peridotite stammende, relativ seltene Mantelgestein hat eine fein- bis mittelkörnige Struktur. Die grün und schwarz schimmernden Steine sind aufgrund eines niedrigen Ausdehnungskoeffizienten thermisch stark belastbar und sehr langlebig. Dank der ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeit sowie einzigartigen Hitzekapazität werden diese Steine schnell erwärmt. Die Erneuerung von Dunit Steinen erfolgt je nach Nutzung lediglich alle 6 Jahre.

Roter Quarz

Der farblich sehr attraktive, rote Saunastein hat einen beeindruckenden 95%igen Quarzanteil, eine hohe Temperaturbeständigkeit und erhitzt sich ziemlich rasch. Achten Sie darauf, den roten Quarz alle 4 Jahre zu wechseln.

Weißer Quarz

Dieser umweltfreundliche, lichtdurchlässige Saunastein besteht aus Silizium und Sauerstoff-Molekülen. Da der weisse Quarz nicht überhitzt werden darf, ist es ratsam, die Steine regelmäßig auf ihre Beschaffenheit zu kontrollieren und bei Bedarf zu erneuern. Generell sollte der weiße Quarz alle 2 bis 3 Jahre ausgetauscht werden. 

Chromit

Der dunkelbraun bis schwarze Chromit ist einer der schwersten Saunasteinarten. Seine geringe Wärmeausdehnung sorgt für eine lange Lebensdauer. Daneben sagt man ihm Vorteile bei der Behandlung von Erkältungen nach. Thermisch ist der Chromit sehr belastbar und hat einen hohen Wärmespeicher. Der Austausch der Steine sollte je nach Gebrauch alle 5 Jahre statt finden.

 

Ihr POOLSANA-Team