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Achtung Brandgefahr - Wie Sie risikofrei die Sauna benutzen

Der Besuch einer Sauna kann zwar äußerst wohltuende sowie heilende Auswirkungen auf das physische und geistige Bewusstsein des Menschen haben, dennoch sollten die hohen Temperaturen durch den stark erhitzten Ofen in der Kabine nicht unterschätzt werden. Denn nur wenn dieser ordnungsgemäß installiert wurde und vor entzündlichen Gegenständen geschützt ist, kann die Sauna vor plötzlich auftretenden Bränden sichergestellt und komplette Desaster vermieden werden.

Wie entsteht ein Saunabrand?

Die Entstehung von Feuer in einer Saunakabine ist leider keine Seltenheit. Insbesondere während der warmen Sommermonate dient die Privatsauna in so manchen Haushalten als Abstellraum, was ein fataler Fehler sein kann. Sobald der Ofen mit leicht entflammbarer Ware belegt wird, wird diese nach einem Kurzschluss schnell in Brand gesetzt. Folglich breitet sich das Feuer aus und kann unheilbare Schäden an Ihrer Sauna anrichten.

Ähnlich verhält es sich bei der Reinigung von Wärmekabinen. Ob Zuhause oder in öffentlichen Einrichtungen, nach dem Säubern werden oftmals Handtücher und sonstige Gegenstände zum kurzzeitigen Trocknen auf den Saunaofen gelegt. Geraten diese in Vergessenheit, fangen die Textilien bei der nächsten Aufheizphase auch schon Feuer.

Saunaaufgüsse bestehen aus leicht entzündlichen, alkoholischen Lösungsmitteln und ätherischen Ölen mit hochkonzentrierten Zusätzen, welche bei falscher Dosierung einen Brand auslösen können. Aus dem Grund ist es immens wichtig, die Duftöle vor der Benutzung mit ausreichend Wasser zu verdünnen. So kann sich das Konzentrat bei Kontakt mit den heißen Saunasteinen nicht entzünden. Beachten Sie zur Sicherheit immer die Anleitung des jeweiligen Aufgussmittels.

Eine weitere Ursache für die Entstehung von Saunabränden kann das Fehlen eines Ofenschutzgitters sein, welches beim Betrieb eines Schwitzbads zwingend erforderlich ist. Dieses verhindert nicht nur Verletzungen an der Person, sondern auch den Kontakt zwischen dem heißen Ofen und der restlichen Innenausstattung.

Folgen eines Feuerausbruchs in der Sauna

Neben dem hohen Verletzungsrisiko der beteiligten Personen können Saunabrände sowohl im privaten, als auch im gewerblichen Bereich enorme finanzielle Schäden verursachen. Das betrifft nicht nur die Kabine selbst, sondern auch das Gebäude mitsamt der Einrichtung, worin sich dieses befindet. Zwar kann die Schwitzstube oft weiterhin zum Einsatz kommen, allerdings nicht ohne aufwendige und kostenintensive Sanierung. Diese ist notwendig, da sich während eines Saunabrands Verfärbungen am Holz bilden, die sich in Wand, Decke und Boden absetzen und durch eine einfache Reinigung nicht mehr entfernen lassen.

In öffentlichen Thermen wirken sich solche negativen Ereignisse äußerst schlecht auf den Betrieb aus. Folglich müssen die Einrichtungen oft geschlossen werden, da die Besucherzahl aufgrund der verbreiteten Brandmeldung und Unsicherheit stark zurückgeht. Daher müssen zum Schutz aller Gäste und fortwährenden Bestehens der Anlage stets alle Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigt werden.

Vorbeugung von entflammbaren Saunaöfen

Hochwertige Saunasteuerungen erkennen Fehler der Elektronik oftmals selbst und zeigen diese am integrierten Display an, während der Heizvorgang vorübergehend unterbrochen wird. Dadurch kann ein Saunabrand bereits im Vorfeld vermieden werden. Vorsicht ist jedoch bei einem Defekt des Steuergeräts geboten, der durch beschädigte Isolationsmaterialien bzw. elektrische Leitungen entstehen kann. Häufig tragen dafür Nagetiere die Verantwortung und sollten deshalb so gut wie möglich fernab der Saunakabine gehalten werden.

Um Ihre Liebsten vor Verbrennungen während eines Saunabads zu schützen, sollten Sie unbedingt die empfohlenen Sicherheitsabstände zwischen dem Ofen und den Saunawänden einhalten und ein Schutzgitter wie oben beschrieben um diesen montieren, sofern noch keiner vorhanden ist. Tauschen Sie die Saunasteine regelmäßig und alle drei bis fünf Jahre gegen Neue aus, achten Sie auf ein korrektes Mischverhältnis des Aufgussmittels und nutzen Sie den Ofen weder als Abstellfläche, noch als Trockner für Textilien. Vor dem Aufheizen empfiehlt sich ein weiterer kontrollierender Blick in die Sauna sowie wiederkehrende Prüfungen der Technik durch einen Elektriker.

Fazit:

Oftmals ist ein Saunabrand nicht auf einen technischen Defekt, sondern auf die Achtlosigkeit vom Menschen zurückzuführen und kann mit der Umstellung auf eine gewissenhafte Pflege der Wärmekabine verhindert werden. Dennoch sollte bereits beim Kauf auf eine hochwertige, funktionstüchtige Elektrik geachtet werden, welche regelmäßigen Kontrollen vom Fachexperten unterzogen werden muss. Sofern schließlich alle weiteren Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigt werden, können Sie sich auf ein risikofreies, entspannendes Saunabad mit Ihren Liebsten freuen.  

 

Ihr POOLSANA-Team

 

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Tags: Sauna